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Zugs Erfolgsserie wird immer unheimlicher – Davos feiert wichtigen Mini-Sieg in Ambri

Zugs Erfolgsserie wird immer unheimlicher – Davos feiert wichtigen Mini-Sieg in Ambri

Der EV Zug führt die Rangliste der National League nun mit zehn Punkten Vorsprung an. Während der Leader in Lugano keine Mühe bekundeten und 5:1 gewannen, unterlag der erste Verfolger ZSC Lions bei Servette 2:3 nach Verlängerung.

Nach den Niederlagen in Lugano und Freiburg ist der HC Davos auswärts in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Zu Gast bei Ambri-Piotta kamen die Bündner über einen soliden Defensivauftritt zum 2:0-Sieg.

Der Schweizer Nachwuchs-Internationale Simon Knak erzielte den entscheidenden Treffer in einer ausgeglichenen Partie nach fünf Minuten des letzten Drittels. Der 18-Jährige überlistete Ambris Goalie Damiano Ciaccio mit einem Handgelenkschuss in die rechte Torecke. Die Davoser verdienten sich den Sieg durch einen soliden Defensivauftritt. Zudem hatten die Gäste im Startdrittel durch Fabrice Herzog, der in der letzten Minute zum 2:0 in leere Tor traf, zwei Schüsse an die Torumrandung vorzuweisen.

Die Davoser machten mit ihrer Leistung in der Leventina auch ihrem Sportchef Raeto Raffainer Freude. Der 39-Jährige hatte gegenüber «MySports» vor der Partie mehr Geduld von seinem Team gefordert. Gegen die Tessiner, die in der Valascia zuletzt drei Siege bei nur einem Gegentor verbucht hatten, liess sich der HCD nicht aus der Reserve locken und nutzte seine Chancen zum Schluss.

Simon Knak: «Wir wussten, dass wir eine Reaktion zeigen müssen.» Video: YouTube/MySports


0 Zuschauer. - SR Mollard/Nikolic (AUT), Gnemmi/Huguet.
Tore:
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 Minuten gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: Nättinen; Corvi.
Ambri-Piotta: Ciaccio; Fora, Ngoy; Fohrler, Fischer; Hächler, Zaccheo Dotti; Pezzullo; Nättinen, Müller, Zwerger; Dal Pian, Flynn, Kneubuehler; Goi, Novotny, Neuenschwander; Trisconi, Kostner, Grassi; Rohrbach.
Davos: Sandro Aeschlimann; Nygren, Zgraggen; Heinen, Guerra; Stoop, Jung; Kienzle, Baumgartner; Marc Wieser, Egli, Herzog; Ambühl, Corvi, Turunen; Palushaj, Ullström, Nussbaumer; Frehner, Marc Aeschlimann, Knak.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bianchi, Conz, D'Agostini, Isacco Dotti, Incir und Mazzolini (alle verletzt), Davos ohne Barandun, Du Bois, Paschoud, Rubanik und Dino Wieser (alle verletzt). Ambri-Piotta von 58:59 bis 59:18 ohne Torhüter.

Sandro Aeschlimann feiert seinen ersten Saison-Shutout. Bild: keystone

Lugano hatte in den ersten zehn Heimspielen in dieser Saison acht Siege gefeiert, gegen den souveränen Leader Zug waren die Bianconeri aber chancenlos und verloren 1:5. Nach dem ersten Drittel führten die Gäste bereits 4:0.

Das Skore eröffnete nach nur 19 Sekunden der Ende Saison zu Fribourg-Gottéron wechselnde Captain Raphael Diaz, der sich auch für das 5:1 (32.) verantwortlich zeichnete. Das 3:0 erzielte in der 11. Minute Gregory Hofmann, der beim dritten Sieg im dritten Saisonduell gegen sein früheres Team zum vierten Mal erfolgreich war.

Die Konstanz der Zuger wird langsam unheimlich. Die Zentralschweizer punkteten in der 17. Partie hintereinander und haben in der laufenden Meisterschaft erst zweimal nach 60 Minuten verloren – insgesamt setzte es sechs Niederlagen ab. Derweil erlitt Lugano die vierte Pleite in den letzten fünf Spielen.


1 Zuschauer. - SR Wiegand/Salonen (FIN), Burgy/Steenstra (CAN).
Tore: 1. (0:19) Diaz (Zehnder) 0:1. 8. Thorell (Geisser, Leuenberger) 0:2. 11. Hofmann (Kovar, Schlumpf) 0:3. 18. Stadler (Albrecht) 0:4. 31. (30:54) Fazzini 1:4. 32. (31:33) Diaz 1:5.
Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Lugano, 4mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Arcobello; Kovar.
Lugano: Schlegel (41. Fatton); Loeffel, Wellinger; Chiesa, Nodari; Antonietti, Ugazzi; Villa, Romanenghi; Bürgler, Arcobello, Bodker; Walker, Lajunen, Suri; Fazzini, Herburger, Bertaggia; Lammer, Sannitz, Morini.
Zug: Genoni; Diaz, Geisser; Schlumpf, Stadler; Cadonau, Alatalo; Gross; Simion, Kovar, Hofmann; Klingberg, Albrecht, Zehnder; Martschini, Shore, Bachofner; Leuenberger, Senteler, Thorell; Langenegger.
Bemerkungen: Lugano ohne Heed, Matewa, Riva, Wolf und Zurkirchen (alle verletzt), Zug ohne Thürkauf und Wüthrich (beide verletzt).

Zug hat in Lugano dank einem furiosen Startdrittel keine Probleme. Bild: keystone

Nach zwei Auswärtssiegen setzte sich im dritten Saisonduell zwischen Genève-Servette und den ZSC Lions

Die Vorzeichen waren für Servette alles andere als gut gewesen. Die Genfer mussten gleich auf sechs gesperrte Spieler verzichten, unter ihnen Linus Omark, Damien Riat und Henrik Tömmernes, die in der laufenden Meisterschaft zusammen 61 Skorerpunkte erzielt hatten.

Um zumindest mit drei Ausländern antreten zu können, lieh Servette von Sierre den Kanadier Guillaume Asselin aus, der zum ersten Mal in der National League spielte. Und genau dieser Asselin war es, der die Partie nach 2:20 Minuten der Overtime zu Gunsten der Gastgeber entschied. Der 28-Jährige stand nach einem Abpraller goldrichtig.

In den ersten beiden Saisonduellen dieser beiden Teams war die Entscheidung gar erst im Penaltyschiessen gefallen. In der regulären Spielzeit gingen beide Mannschaften einmal in Führung, das 2:2 von Lions-Stürmer Justin Sigrist (24.) fiel nur 98 Sekunden nach dem 2:1 von Arnaud Jacquemet.

Die Genfer reagierten mit dem fünften Sieg im sechsten Spiel im neuen Jahr auf die 0:2-Niederlage am Dienstag bei Ambri-Piotta. Derweil verlor der ZSC zum dritten Mal in Serie nach einem Sieg und zum dritten Mal hintereinander auswärts.

Patrick Geering: «Müssen schauen, dass wir wieder Siege aneinander reihen können.» Video: YouTube/MySports


1 Zuschauer. - SR Lemelin (USA)/Urban (AUT), Progin/Kehrli.
Tore: 9. Morant (Andrighetto, Roe) 0:1. 13. Winnik (Rod, Richard/Powerplaytor) 1:1. 22. Jacquemet (Kast, Rod) 2:1. 24. Sigrist (Pettersson, Marti) 2:2. 63. Asselin (Karrer, Winnik) 3:2.
Strafen: je 5mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Vermin; Hollenstein.
Genève-Servette: Descloux; Jacquemet, Völlmin; Karrer, Maurer; Guebey, Kast; Smons; Miranda, Fehr, Patry; Rod, Richard, Vermin; Moy, Winnik, Asselin; Arnaud Riat, Berthon, Vouillamoz.
ZSC Lions: Flüeler; Trutmann, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Morant, Berni; Pedretti, Roe, Andrighetto; Pettersson, Krüger, Sigrist; Bodenmann, Diem, Hollenstein; Prassl, Schäppi, Wick; Simic.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Fritsche, Le Coultre, Mercier, Omark, Damien Riat, Tömmernes (alle gesperrt), Manzato und Smirnovs (beide verletzt), ZSC Lions ohne Chris Baltisberger, Blindenbacher, Noreau (alle verletzt) und Capaul (krank).

Der ZSC stolpert in Genf in der Overtime. Bild: keystone

Dank eines starken Mitteldrittels bezwang Fribourg-Gottéron die Rapperswil-Jona Lakers mit 5:2, womit sich auch im dritten Saisonduell dieser beiden Mannschaften das Heimteam durchsetzte. Nach einem torlosen ersten Abschnitt brachten Viktor Stalberg (21.) und Nathan Marchon (23.) die Gastgeber mit zwei Toren innert 124 Sekunden 2:0 in Führung.

In der 36. Minute erhöhte Killian Mottet, der schon beim 1:0 den Stock im Spiel hatte, mit seinem 15. Tor und dem 26. Skorerpunkt insgesamt in der laufenden Meisterschaft auf 3:0. In der Folge liess Fribourg nichts mehr anbrennen – für das 5:2 (57.) zeichnete erneut Marchon verantwortlich.

Beim ersten Treffer der Freiburger verzeichnete auch Philippe Furrer einen Assist. Das ist insofern erwähnenswert, als der sechsfache WM-Teilnehmer sein erstes Spiel seit dem 10. Oktober 2020 bestritt. Der 35-jährige Verteidiger litt an einer starken Hirnerschütterung und bekundete auch Probleme mit dem Gleichgewicht.


1 Zuschauer. - SR Tscherrig/Stolc (SVK), Altmann/Stalder.
Tore: 21. (20:56) Stalberg (Furrer, Mottet) 1:0. 23. Marchon (Herren, Rossi) 2:0. 36. Mottet (Gunderson, Sprunger) 3:0. 44. Cervenka (Moses/Powerplaytor) 3:1. 50. Brodin (Walser) 4:1. 56. (55:48) Clark (Wetter) 4:2. 57. (56:48) Marchon 5:2.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 6mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers.
PostFinance-Topskorer: Mottet; Cervenka.
Fribourg-Gottéron: Hughes; Sutter, Furrer; Gunderson, Chavaillaz; Kamerzin, Jecker; Aebischer; Stalberg, Schmid, Mottet; Sprunger, Bykow, DiDomenico; Rossi, Marchon, Jörg; Brodin, Walser, Herren; Bougro.
Rapperswil-Jona Lakers: Bader; Vukovic, Dufner; Profico, Jelovac; Egli, Randegger; Sataric, Maier; Clark, Wetter, Cervenka; Forrer, Lehmann, Eggenberger; Wick, Dünner, Moses; Rehak, Ness, Lhotak.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Abplanalp (verletzt) und Desharnais (überzähliger Ausländer), Rapperswil-Jona Lakers ohne Payr und Schweri (beide verletzt).

Fribourg darf sich weiter nach oben orientieren. Bild: keystone

Der EHC Biel war mit vier Niederlagen ins neue Jahr gestartet, nun bezwangen die Seeländer zum zweiten Mal in Folge die SCL Tigers. Nach dem 4:0-Heimsieg am Dienstag gewannen die Bieler auswärts 3:1. Die Gäste gingen schon nach elf Sekunden durch Verteidiger Samuel Kreis in Führung. Es war der schnellste Treffer in dieser Saison in der National League.

Nachdem die Langnauer in der 26. Minute im Powerplay durch Tim Grossniklaus ausgeglichen hatten, gingen die Bieler in der 45. Minute dank Gilian Kohler erneut in Führung. Und auf dieses Gegentor hatten die Emmentaler keine Antwort mehr. Der 20-jährige Kohler traf, obwohl sein Stock bei der Schussabgabe brach.

In der 56. Minute machte der Bieler PostFinance-Topskorer Janis Moser alles klar. Der ebenfalls 20-jährige Verteidiger profitiert davon, dass Mike Künzle dem Langnauer Goalie Ivars Punnenovs mustergültig die Sicht nahm. Damit entschied der EHCB auch das vierte Saisonduell gegen die Tigers zu seinen Gunsten.


1 Zuschauer. - SR Stricker/Piechaczek (GER), Cattaneo/Wolf.
Tore: 1. (0:11) Kreis 0:1. 26. Grossniklaus (Flavio Schmutz, Berger/Powerplaytor) 1:1. 45. Kohler 1:2. 56. Moser (Kreis) 1:3.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen SCL Tigers, 3mal 2 Minuten gegen Biel.
PostFinance-Topskorer: Maxwell; Moser.
SCL Tigers: Punnenovs; Schilt, Blaser; Erni, Huguenin; Leeger, Buchli; Lardi, Grossniklaus; Sturny, Melnalksnis, Andersons; Weibel, Maxwell, Nilsson; Neukom, Flavio Schmutz, Julian Schmutz; Berger, Petrini, Dostoinov.
Biel: van Pottelberghe; Kreis, Moser; Forster, Rathgeb; Lindbohm, Stampfli; Sartori; Künzle, Pouliot, Rajala; Hischier, Lindgren, Fuchs; Kohler, Tanner, Hügli; Schläpfer, Gustafsson, Dubois.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Diem, Earl, Glauser und Kuonen (alle verletzt), Biel ohne Brunner, Cunti, Fey, Hofer, Kessler, Lüthi und Ulmer (alle verletzt). SCL Tigers von 57:27 bis 59:41 ohne Torhüter.

Lars Leuenberger darf nach dem Sieg im kleinen Berner Derby aufatmen. Bild: keystone

Die Tabelle:

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