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Wie ein Dok-Film auch ankommen kann

2015 sah der Bildhauer Alois Herger Heidi Specognas Dok-Film «Pepe Mujica», ein Porträt über den ehemaligen uruguayischen Präsidenten. Stark beeindruckt vom Gesehenen, schuf er zu Hause ein Porträt des Politikers in Stein. Da die Filmemacherin dieses Jahr Gast des Programmes «Rencontre» an den Solothurner Filmtagen ist, und wesentliche Filme ihres Schaffens wieder gezeigt werden, meldete sich Herger bei den Filmtageverantwortlichen und erzählte von seiner Arbeit.

Man lud ihn daraufhin ein, sich mit der Filmemacherin am vergangenen Freitagabend zu treffen und ihr seine Skulptur vorzustellen.

Pepe Mujica - Lektionen eines Erdklumpens (Regie: Heidi Specogna)

Einen Tag später war Heidi Specogna Gesprächspartnerin von Nicole Vögele, ebenfalls Dok-Filmemacherin und ehemalige Schülerin von ihr auf der Kino Palace-Bühne. Dort unterhielten sich die beiden Filmemacherinnen über die Unterschiede der Recherche-Arbeit von Filmemachern und Journalisten.

Im Gespräch ging es auch um den Umgang von Filmprotagonisten mit einem fertiggestellten Film. Specogna erzählte vom Umgang Pepe Mujicas mit ihrem 2014 gedrehten Dok-Film. «Pepe wollte sich den Film gar nicht ansehen», erzählte sie. So habe sie kurz entschlossen in Montevideo, der Hauptstadt von Uruguay, ein Kino gemietet, Leute eingeladen und ihn inständig gebeten, vorbei zu kommen. Tatsächlich sei er zusammen mit seiner Frau gekommen, habe aber während des ganzen Films geplaudert und gelacht. «Doch am Schluss sagte er nur: ‹Gut gemacht›». (frb)

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