Switzerland

Warum sich HSC-Trainer Misha Kaufmann trotz klarem Sieg gegen GC Amicitia nervt

«Ich bin nicht zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft.» Das Fazit von Trainer Misha Kaufmann wenige Augenblicke nach dem deutlichen 28:20-Sieg seines HSC Suhr Aarau gegen GC Amicitia überrascht – zumindest im ersten Moment.

Bei genauerer Betrachtung wird allerdings klar: Beim HSC hat man die Ansprüche an sich selbst seit der Rückkehr in die NLA 2016 Jahr für Jahr erhöht. Playoff-Halbfinals statt Ligaerhalt lautet das offizielle Saisonziel mittlerweile – da reicht es nicht mehr, einfach «nur» zu gewinnen. Zumal, wenn man wie gegen GC Amicitia als Favorit in die Partie geht.

«Mich hat in erster Linie das Auftreten meiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit gestört. Da haben mir phasenweise sowohl die Mentalität als auch die Körpersprache nicht mehr gepasst», erklärt Kaufmann seine Unzufriedenheit. Den 36-Jährigen nervt, dass sich seine Spieler zu sicher fühlten und in der Offensive zu viele einfache Bälle unnötig liegen liessen. «Natürlich haben wir die Partie kontrolliert, aber das Resultat hat das nicht deutlich genug widerspiegelt. Das hätte sich am Ende rächen können.»

Dass es das nicht tat, hatte neben der guten Leistung in der Abwehr – mit 105 Gegentreffern nach fünf Runden stellt der HSC einmal mehr die beste Defen­sive der NLA – insbesondere mit den Torhütern zu tun. Sowohl Dragan Marjanac, der über weite Strecken der Partie zwischen den Pfosten stand, als auch Leo Grazioli wussten sich immer wieder auszuzeichnen. Ersterer parierte 40, Zweiterer gar 67 Prozent aller Würfe auf seinen Kasten. Und so durften die 517 Zuschauerinnen und Zuschauer in der Aarauer Schachenhalle trotz nachlassendem Heimteam einen deutlichen 28:20-Sieg bejubeln.

João Ferraz fehlt dem HSC weiterhin verletzt

Im Gegensatz zu Diogo Oliveira, der mit fünf Treffern gemeinsam mit David Poloz erfolgreichster HSC-Werfer war, fehlte der portugiesische Routinier João Ferraz auch gestern. Der 30-jährige Rückraumspieler plagt sich weiterhin mit einer Verletzung im Knie herum.

Und so mussten auf der Platte andere die Verantwortung übernehmen: «Die Jungen ziehen gut mit und sind bereit, wenn es sie braucht», sagt Co-Captain Tim Aufdenblatten. Ein Lob, das beispielsweise auf das 19-jährige Eigengewächs Daniel Parkhomenko zutrifft, der mit drei Treffern glänzte.

Nach dem dritten Sieg im dritten Heimspiel steht für den HSC Suhr Aarau am kommenden Samstag, 3. Oktober, die Auswärtspartie beim RTV Basel auf dem Programm. Auch da wird die Mannschaft von Trainer Kaufmann wieder als Favorit antreten – und dementsprechend hohe Erwartungen an sich selbst erfüllen müssen.

Sie haben die Partie verpasst? Schauen Sie sie sich hier in der Aufzeichnung des Livestreams an:

Football news:

Josep Bartomeu: Ich und meine Familie wurden beleidigt, wir bekamen Drohungen. Der Ehemalige Präsident des FC Barcelona, Josep Bartomeu, Sprach über die Beleidigungen und Drohungen, die er während seiner Zeit im Verein erhalten habe
Medizinprofessor Burioni: ich Begrüße Ronaldo in den Reihen der Virologen. Der Medizinprofessor Roberto Burioni hat sich mit Ironie zu den Worten von Juventus-Stürmer Cristiano Ronaldo über die Tests gegen Coronavirus geäußert. Der Portugiese wird in der Gruppenphase der Champions League gegen den FC Barcelona nicht spielen können, da sein Coronavirus-Test erneut positiv ausfiel. Ronaldo schrieb auf Instagram:PCR ist Scheiße
Zum 23.Jahrestag des abschiedsspiels wurde der Ehemalige Milan-Verteidiger Franco Baresi zum Ehren-Vizepräsidenten des Vereins ernannt. Laut Rai Sport gab der Präsident des AC Mailand, Paolo Scaroni, dies während des aktionärstreffens des Klubs bekannt, das im Format einer Online-Konferenz stattfand
Ronaldo nannte PCR-Tests Scheiße und entfernte dann den Kommentar. Nach der Champions-League-Auslosung warteten alle auf Ronaldo und Messi (Sie trafen sich seit mehr als zwei Jahren nicht mehr!aber wir müssen noch warten: Cristiano wird sicher nicht im ersten Spiel in Turin spielen
Die Wahl des Präsidenten von Barcelona wird im Jahr 2021 stattfinden (Marca)
In der Bewerbung von Juventus für das Spiel mit Barça - zwei Stürmer. Keine Ronaldo und Chiellini
Er spielt gegen uns. Benzema hatte Mehndi in der Pause gebeten, den Ball nicht an Vinicius (über die Lippen) zu geben, das Zweite unangenehme Leck von Real Madrid in einer Woche