Switzerland

Vergiss die ligurische Küste: Das ist die aktuelle BAG-Risikoländer-Liste

Wer in die Schweiz will, muss aus gewissen Ländern oder Regionen kommend in Quarantäne. Bild: KEYSTONE

Vergiss die ligurische Küste: Das ist die aktuelle BAG-Risikoländer-Liste

Das BAG hat seine Risikoländer-Liste aktualisiert. Neu werden unter anderen Portugal, Belgien und Grossbritannien aufgeführt. Für Nachbarländer gelten besondere Regeln. Das sind die aktuellen Risikoländer ab dem 28. September.

Bei der Ein- respektive Rückreise in die Schweiz gibt es zwei Dinge zu beachten. Einerseits muss es der Person grundsätzlich erlaubt sein, in die Schweiz einzureisen. Andererseits muss man abklären, ob für das Land, in dem man sich zuvor aufgehalten hat, bei Rückreise eine Quarantänepflicht herrscht.

Anmerkung: Das Diagramm bildet die Situation für Touristen, Besucher und Teilnehmer von Veranstaltungen ab. Es gibt diverse Ausnahmeregelungen. Bild: watson

Das Staatssekretariat für Migration hat die häufigsten Fragen und Antworten zur aktuellen Einreisesituation publiziert.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Einreise erlaubt?

Wer einen Schweizer Pass hat oder über eine gültige Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz verfügt, darf aus jedem Land jederzeit in die Schweiz zurückkehren.

Ebenfalls einreiseberechtigt sind alle «freizügigkeitsberechtigten Personen», also Staatsangehörige der EU, EFTA (Norwegen und Island) und Grossbritanniens.

Ausserdem gibt es eine Liste von Staaten, aus denen Bürger ebenfalls jederzeit (beispielsweise zu touristischen Zwecken) einreisen dürfen. Dazu gehören Länder mit aktuell tiefen Neuinfektionen wie beispielsweise Kanada oder Australien (siehe Karte und Liste unten).

Auch Ehepartner und Kinder unter 21 Jahren der oben genannten Personen dürfen jederzeit in die Schweiz einreisen. Wer nicht verheiratet ist, aber seine Beziehung belegen kann, darf ebenfalls einreisen.

BAG empfiehlt, in alle hier rot gefärbten Länder keine nicht notwendigen Auslandreisen zu machen:

Für die Staaten des Schengenraums ohne Malta, Spanien und Tschechien, sowie bestimmten Gebieten in Frankreich und Österreich (also: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien und Ungarn), Grossbritanniens und hier aufgeführten weiteren Nationen hat das BAG keine Reisewarnung herausgegeben:

Quarantäne nötig?

Ist die Ein- respektive Rückreise grundsätzlich erlaubt, muss abgeklärt werden, ob eine Quarantäne nötig ist. Diese kann nämlich auch bei Ländern Pflicht sein, bei denen die Einreise grundsätzlich erlaubt ist.

Am 6. Juli hat das Bundesamt für Gesundheit eine erste Liste mit quarantänepflichtigen Ländern herausgegeben, am 23. Juli, 8. August, 20. August, 7. September, 14. September und am 28. September wurde diese aktualisiert (siehe Karte und Liste unten). Die Liste wird rund alle zwei Wochen – oder bei rasanten epidemiologischen Entwicklungen auch früher – angepasst. Wann die nächste Aktualisierung ansteht, ist noch nicht bekannt.

Auf die Liste kommt grundsätzlich jedes Land, welches mehr als 60 Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner in den vergangenen 14 Tagen meldete. Wie stark eine allfällige Welle vor diesen zwei Wochen war, ist dabei nicht relevant.

Ebenfalls auf der Quarantäneliste landen Staaten, von denen keine vertrauenswürdigen Testergebnisse vorliegen. Auch wenn wiederholt Rückkehrer aus einem bestimmen Land in der Schweiz positiv auf das Virus getestet werden, kann ein Land auf dieser Liste erscheinen – so passiert bei Serbien in der ersten Ausgabe.

Allerdings spielen auch andere Faktoren mit rein. Von Nachbarländern werden jeweils nur Regionen, die über dem Grenzwert liegen, auf die Liste der Staaten und Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko gesetzt, nicht aber das ganze Land. Grenzregionen können von der Aufnahme in die Liste ausgenommen werden. Damit trägt der Bundesrat einerseits den zum Teil stark steigenden Infektionszahlen und andererseits der engen Verflechtung in den Grenzregionen Rechnung.

Wer die Quarantänepflicht ignoriert, kann zu einer Busse von bis zu 10'000 Franken verurteilt werden. Der Bund plant, rund 20 bis 30 Flugzeuge aus quarantänepflichtigen Ländern pro Woche als Stichprobe auszuwählen und entsprechend zu überprüfen, ob sich die Personen in Quarantäne befinden und die Rückkehr dem entsprechenden kantonalen Gesundheitsdienst gemeldet haben.

Egal, wer aus welchen Gründen in die Schweiz reist: Wenn er oder sie sich in den letzten 14 Tagen in einem der folgenden Länder aufgehalten hat, gilt eine Quarantänepflicht (rote Länder):

Quarantänepflichtige Länder (Stand: 28. September)

Gefettete Länder sind ab dem 28. September neu auf der Liste:

Nachbarländer

Wie oben erwähnt, werden Nachbarländer gesondert behandelt, wie der Bundesrat am 11. September mitteilte: «Von Nachbarländern werden jeweils nur Regionen, die über dem Grenzwert liegen, auf die Liste der Staaten und Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko gesetzt, nicht aber das ganze Land. Grenzregionen können von der Aufnahme in die Liste ausgenommen werden. Damit trägt der Bundesrat einerseits den zum Teil stark steigenden Infektionszahlen und andererseits der engen Verflechtung in den Grenzregionen Rechnung.»

Aktuell ist in Deutschland kein Region betroffen, in Österreich, Frankreich und Italien die folgenden:

Frankreich (rote Regionen auf der Risikoliste):

Österreich (rote Regionen auf der Risikoliste):

Italien (rote Regionen auf der Risikoliste):

Diese Länder kommen am 28. September von der Liste

Nicht mehr auf der BAG-Liste stehen Kosovo und San Marino. Aus diesen zwei Ländern ist eine Einreise in die Schweiz ab dem 28. September wieder ohne Quarantäne erlaubt.

Ebenfalls gestrichen hat das Bundesamt Aruba, die Britischen Jungferninseln, Gibraltar, Sint Maarten, die Turks- und Caicos-Inseln, dies weil diese zu den Niederlanden respektive dem Vereinigten Königreich zählen und bisher darunter subsummiert worden sind. Bei den USA wurde die Klammerbemerkung «inklusive Puerto Rico, Amerikanische Jungferninseln und Guam» gestrichen.

19 Ferienbilder, die vermutlich origineller sind als deine

«Ich habe Respekt davor»: Deshalb fliegen diese Passagiere trotz Corona in die Ferien

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Liveticker

SR Technics streicht offenbar 400 Jobs in Zürich +++ Impfstoff schon Ende Jahr?

Link zum Artikel

Football news:

Zlatan über covid: der Virus hat mich herausgefordert und ich habe gewonnen. Aber wenn Sie nicht Zlatan sind, dann riskieren Sie nicht und denken Sie mit dem Kopf
Koeman über Griezmann: die Tore kommen, daran habe ich keinen Zweifel. Barcelona-Trainer Ronald kouman hat nach dem Champions-League-Sieg gegen Juventus Turin über die Schwierigkeiten gesprochen, mit denen Stürmer Antoine Griezmann konfrontiert war
Maguire über das 1:6 gegen Tottenham: es schien wie eine Krise. Wir waren am Boden zerstört, hatten nicht damit gerechnet, dass Manchester United-Kapitän Harry Maguire mit der Reaktion seiner Teamkollegen auf die knappe Niederlage gegen Tottenham Hotspur zufrieden war. Danach holte der Verein drei Siege und spielte einmal Unentschieden. Gestern besiegte Manchester United RB Leipzig (5:0) in der 2.Runde der Gruppenphase der Champions League
Der Ehemalige Trainer des FC Arsenal, der Leiter der FIFA-Abteilung für die Globale Entwicklung des Fußballs Arsène Wenger teilte seine Meinung über die Idee der Schaffung der europäischen Superliga
Barça-Präsidentschaftskandidat Font: wir müssen Pep, Xavi, Iniesta, Puyol zurückholen, um ein wettbewerbsfähiges Projekt zu schaffen
Mancini über Balotelli: es tut mir Leid, ihn in diesem Zustand zu sehen. Mit 30 Jahren sollte er die Reife erreichen
Fabio Capello: Barcelona hätte Juve 8 statt 2 Tore Schießen können. Der Unterschied der Teams schockiert