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Untersuchung in Türkei: Atici wird Terrorunterstützung vorgeworfen

Der Basler Mustafa Atici ist SP-Nationalrat, er stammt aus der Türkei, ist Präsident der Gruppe SP-MigrantInnen und Gastronomieunternehmer. Nun berichtet die «Wochenzeitung», die türkischen Behörden hätten eine Strafuntersuchung gegen den Parlamentarier eingeleitet – wegen angeblicher Terrorunterstützung. Konkret soll es um mutmassliche Beziehungen von Atici mit Personen aus dem Gülen-Netzwerks gehen.

Auf Anfrage der bz sagt Atici, ihm sei bis jetzt nicht bekannt, dass in der Türkei gegen ihn eine Untersuchung laufe. «Ich habe selber nie Beweise über das angebliche Verfahren gegen mich gesehen. Vielleicht handelt es sich nur um ein Gerücht», sagt der Nationalrat weiter.

Atici bestreitet Verbindung zu Gülen

Das Gülen-Netzwerk ist eine islamisch-konservative Bewegung. Fethullah Gülen, der Anführer, lebt in den USA. Er soll laut dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan für den Putschversuch von 2016 verantwortlich sein.

Der Basler sagt auf Anfrage: «Dass ich ‹mutmasslich› mit dem Netzwerk in Verbindung stehen soll, ist freilich absurd und frei erfunden. So etwas erzählt nur weiter, wer mir etwas unterstellen will. Ich weise solche Verleumdungen in aller Deutlichkeit zurück.» Er werde sich weiterhin für die Menschenrechte und «eine friedliche Lösung der Kurdenfrage einsetzen». Von der Schweiz erwartet Atici gleichzeitig «ein noch deutlicheres Auftreten gegenüber der Türkei».

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