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Umfrage der Stadt Bern : Die Lage der Kulturschaffenden hat sich deutlich verschlechtert

Fast die Hälfte der Kulturschaffenden im Raum Bern ist unzufrieden mit der Corona-Hilfe der Stadt. Stadt und Kanton passen deshalb ihre Fördermassnahmen kurzfristig an.

Letztes Jahr fanden kaum Kulturveranstaltungen statt – das hat Auswirkung auf die wirtschaftliche Lage der Berner Künstlerinnen und Künstler.

Letztes Jahr fanden kaum Kulturveranstaltungen statt – das hat Auswirkung auf die wirtschaftliche Lage der Berner Künstlerinnen und Künstler.

Foto: Franziska Rothenbühler (Archiv)

«Wie geht es Ihnen?» Mit einer Umfrage hat sich die städtische Kulturförderung ein Bild der finanziellen Lage der professionellen Kulturschaffenden in der Corona-Krise gemacht. 411 Personen füllten den Fragebogen aus. Die publizierte Auswertung der Umfrage zeigt, dass die Massnahmen von Bund und Kantonen den Arbeitsrealitäten des Kultursektors nicht genügen. Nur 8 Prozent der Teilnehmenden bezeichnen die Unterstützungen als «sehr gut»; für fast die Hälfte der Befragten (20 Prozent «eher schlecht», 26 Prozent «schlecht») haben die Massnahmen hingegen nicht die gewünschte Hilfestellung gebracht.

Weiter ist ersichtlich, dass mehr Kulturschaffende von der Unterstützung durch Familie, Gönner oder Umfeld profitierten als von Ausfallentschädigungen. Die Auswertung kommt weiter zum Schluss, dass sich die finanzielle Lage der Kulturschaffenden deutlich verschlechtert hat und die finanziellen Reserven kontinuierlich abnehmen oder bereits aufgebraucht sind.

Weiterarbeit ermöglichen

Aus diesem Grund hat die städtische Kulturförderung ihre Fördermassnahmen kurzfristig angepasst. Mehr Geld steht für die Massnahmen allerdings nicht zur Verfügung: Die Anpassungen erfolgen «innerhalb der bestehenden Mittel», wie die Stadtberner Präsidialdirektion in einer Mitteilung schreibt. Neu können für bereits geförderte, aber verschobene Projekte Gesuche zur Deckung der Mehrkosten eingereicht werden, wie aus der Mitteilung weiter hervorgeht. Zum anderen werden Gesuche auch zwischen den regulären Kommissionssitzungen geprüft. Schliesslich ist neu in allen Sparten eine fortlaufende Eingabe von Werk- und Recherchebeiträgen möglich. Damit will Kultur Stadt Bern einen Produktionsstau verhindern.

Auch die Kulturförderung des Kantons Bern lanciert kommende Woche einen Förderakzent, der spezifisch auf die aktuelle, herausfordernde Situation von professionellen Kulturschaffenden zugeschnitten ist. Mit Beiträgen an Entwicklung und Vertiefung soll die Weiterarbeit in den kommenden Monaten ermöglicht und damit die kulturelle Vielfalt gestärkt werden.

sie

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