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«Trump hielt am WEF eine Wahlkampfrede»

Was ist von der Ansprache des US-Präsidenten zu halten? Die Video-Analyse aus Davos von Reporter Markus Diem Meier.

Wer eine engagierte und inspirierte Rede von US-Präsident Donald Trump zur Eröffnung des WEF in Davos erwartete, der wurde heute bitter enttäuscht. Trump reihte Zahl an Zahl, er sprach über statistische Werte der US-Wirtschaft, dass einem schwindelig wurde. Natürlich steht laut dem US-Präsidenten alles zum besten in den USA. Ob Luftqualität oder neue Jobs – überall Bestwerte.

Markus Diem Meier, Chefökonom der Tamedia-Redaktion, fasst es in seiner Analyse aus Davos so zusammen: «Im Grunde genommen war es eine Wahlkampfrede, was wir von Donald Trump heute hörten. Er wendete sich ans Publikum zu Hause.»

Besonderes Augenmerk legte der US-Präsident auf die Arbeiterschicht. «Trump sprach von der sogenannten Blue Collar Revolution (...) offenbar will er die Unterschichten unterschiedlicher ansprechen», so Diem Meier.

Praktisch ausgelassen wurden die Hauptthemen des WEF 2020, Nachhaltigkeit und Klimawandel. «Im Gegenteil, der US-Präsident strich sogar noch heraus, wie wichtig Öl und Gas für die Energieversorgung in den USA sei», so die Analyse dazu.

Im Auftritt Trumps sah Diem Meier auch eine gewisse Gegensätzlichkeit zur Rede von Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga: Die Schweizer Bundesrätin sei eingestiegen mit der Bemerkung «die Welt brennt». Demgegenüber habe der amerikanische Präsident die Klima-Skeptiker als «Sozialisten» verunglimpft.

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