Switzerland

Trotz Pandemie fährt der Verein seine Eventreihe fort – Gästezahl war an letzter Veranstaltung ernüchternd

Nach dem Lockdown starte-te der Verein am ersten ­September-Wochenende auch wieder mit seinen Disco- und Paartanzevents im Bahnhofssaal Rheinfelden. Eine Corona-­In-fektion habe es an den Veranstaltungen nicht gegeben, so Dani Anderhub, Aktuar von Fricktal tanzt.

Anderhub verhehlt nicht, dass ein Restrisiko einer Infektion immer mitschwinge. Fahrlässigkeit will er sich jedoch nicht unterstellen lassen. «Mit unserem Schutzkonzept bewegen wir uns im Rahmen der Vorgaben des Kantons», so Anderhub. Zu diesem gehört etwa die Unterteilung der Tanzfläche in zwei Sektoren, die Kontaktdatenerhebung via Ausweis, die Anreicherung der Raumluft mit antiviralen Zusätzen über die Nebelmaschine sowie Hygienestationen.

Zudem, so Anderhub, zwinge man niemanden, an den Veranstaltungen teilzunehmen. Man appelliere an die Eigenverantwortung der Gäste. «Wem das Risiko zu gross ist oder wer das Risiko einer Quarantäne wegen seiner beruflichen Situation nicht auf sich nehmen will, empfehlen wir, vom Besuch abzusehen.» Die Intention sei es, denjenigen, «die sich für einen Moment vom Alltag lösen wollen, weiterhin eine Plattform zu bieten», sagt Anderhub.

Das Infektionsgeschehen immer im Blick

Unerlässlich, so Anderhub, sei es, sich vor jeder Veranstaltung über die aktuelle Situation bezüglich Fallzahlentwicklung und Schwere der Verläufe ein Bild zu machen. «Die Gesundheit unserer Gäste wie auch der Helfer steht im Vordergrund», sagt ­Anderhub. Dies bestätige auch eine Umfrage in der Facebook-­Gruppe Fricktal tanzt.

Entscheidend für die Frage, ob der Verein seine Tanzveranstaltungen während der Pandemie weiterfährt, ist nicht nur das Infektionsgeschehen, sondern auch, wie hoch die Besucher­frequenz ist.

Anderhub verhehlt nicht, dass diese für den Verein an der letzten Veranstaltung «ernüchternd» gewesen sei. Vor Corona waren die Paartanz- und Disco­events mit je 300 Gästen immer ausgebucht. Das Schutzkonzept mit Sektoren limitiert die Gästezahl nun auf 200 Gäste pro Veranstaltung. «Wenn jedoch nur 100 oder noch weniger teilnehmen, wiegen die fünf Tonnen ­Material beim Auf- und Abbau gleich noch mal schwerer», sagt Anderhub.

So benötigt denn auch das Team rund zehn Stunden für den Aufbau der Infrastruktur, dazu kommt der Betrieb an zwei Abenden bis 2 Uhr, gefolgt von einem siebenstündigen Abbau am Sonntag. Verwunderlich war es deshalb für Anderhub nicht, dass aufgrund der tiefen Gästezahl sich einige aus dem Team fragten, ob sich eine weitere Ausrichtung überhaupt noch lohne. «150 Teilnehmer pro Event wären schon wünschenswert», schiebt Anderhub nach.

Doch überzeugt, bereits am 9. und 10. Oktober die nächsten Tanzveranstaltungen auszurichten, haben Anderhub die positiven Rückmeldungen der Teilnehmer. Wie jene einer Besucherin, die ihm mitteilte, dass die Tanzevents ihre einzige Möglichkeit seien, aus der Einsamkeit herauszukommen.

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