Switzerland

Trainingsstart im Tessin: Welcher Lugano-Star hat denn nun Corona?

Es ist ein Tag wie aus dem Bilderbuch. Sommer, Sonne, Sonnenschein. Mittendrin der FC Lugano, ebenfalls bestens gelaunt. Obwohl einerseits alles etwas anders ist und sie andererseits bereits auf zwei Spieler verzichten müssen, da einer positiv auf Corona getestet wurde und der andere näheren Kontakt zu diesem besagten Spieler hatte (BLICK berichtete). Beide befinden sich aktuell in Quarantäne. Aber wer sind denn jetzt die beiden?

Beim genaueren Hinschauen fehlen an diesem Montagmorgen sieben Spieler. Fulvio Sulmoni aufgrund einer Verletzung, Domen Crnigoj wird nicht mehr nach Lugano zurückkehren, weil sein Vertrag sowieso ausläuft. Nach Francisco Rodriguez und Franklin Sasere sucht man ebenfalls vergebens. Die beiden trainieren bis Mittwoch vorsichtshalber separat, da einer der beiden mit dem Infizierten in Kontakt gewesen sei. So weit so gut.

Betroffener hat keinerlei Symptome

Es bleiben noch Noam Baumann, Linus Obexer und Fabio Daprela. Einer von den dreien ist der Infizierte. Einer sein Kumpel, mit dem er die Wartezeit auf das Test-Ergebnis verbracht hat und der Dritte? Ja, dieser ist aus bisher noch unbekannten Gründen ebenfalls nicht im Training.

Es wird davon ausgegangen, dass Baumann oder Obexer sich angesteckt haben. Es sei jedenfalls ein Spieler, der sich nicht aus der Ruhe bringen lässt, sagt Lugano-Coach Maurizio Jacobacci (57) nach dem Training. «Ich habe mit ihm am Freitag, sofort nachdem ich das erfahren habe, telefoniert und gesagt, er soll versuchen das Beste daraus zu machen und ihm geraten zuhause individuell ein paar Trainingseinheiten zu absolvieren, damit er die Form nicht verliert.» Er habe keinerlei Symptome und wäre klar lieber dabei gewesen. Jacobacci auf die Frage, wie dem Profi aktuell zumute sei: «Das stinkt ihm ganz sicher. Das würde es jedem.» Er sei aber überzeugt, dass der Profi gestärkt wieder zurückkehre.

«Es kann jedem passieren»

Die Spieler nehmen den positiven Fall in ihrer Mannschaft relativ gelassen. Auch Angst hätten sie nicht, erzählt Stürmer Alexander Gerndt (33): «Es kann passieren... Es kann jedem passieren. Darum ist es gut, dass getestet wurde. So wissen wir, woran wir sind und können die Situation kontrollieren.»

Bis jetzt haben nur Basel und Lugano Coronavirus-Tests durchgeführt. «Wünschenswert wäre aber natürlich schon», appelliert Jacobacci, «dass die anderen Klubs nachziehen würden. Damit wir uns nicht, wenn wir dann gegeneinander spielen, durch einen infizierten Spieler anstecken.» Ob Baumann, Daprela oder Obexer – einer aus der Super League reicht ja.

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