Switzerland

Tom Lüthi chancenlos: Sensationeller Comeback-Sieg für Marquez

Cécile Klotzbach, Matthias Dubach

Mit diesem Husarenritt rechnete nicht einmal Marquez selber. Noch am Samstag sagte er: «Ich bin nicht hier, um um den Sieg zu fahren.» Zu bescheiden waren bisher seine Ergebnisse in diesem Jahr nach seinem Comeback nach neun Monaten Verletzungspause und drei OPs gewesen.

Doch der Sachsenring und Marquez – das passt einfach. Der Spanier hat bei seinen zehn letzten Starts in Deutschland zehn Mal (!) gewonnen. Und jetzt bleibt er trotz noch nicht wirklich perfekter Fitness tatsächlich ungeschlagen und siegt zum elften Mal in Folge auf seiner Lieblingsstrecke. Aber nachdem er zuvor zehn Mal aus der Pole siegen konnte, kämpft sich der 28-Jährige nun von Startposition 5 zum Triumph.

Nun kommt ihm der Sachsenring mit seinen vielen Linkskurven natürlich besonders entgegen, er hatte sich den rechten Arm gebrochen gehabt. Marquez startet stark, setzt sich sofort an die Spitze. Seine härtesten Rivalen, der Portugiese Miguel Oliveira (2) und der Franzose Fabio Quartararo (3), arbeiten sich im Verlauf des Rennens nach vorne, sitzen ihm im Nacken. Aber auch von ihnen lässt sich Marquez bis zur Ziellinie nicht mehr überholen.

581 Tage nach seinem letzten Sieg in Valencia 2019 ist König Marquez wieder da, wo er jahrelang Stammgast war. Zuoberst auf dem Podest. Doch diesmal ist es eine Sensation.

Lüthi enttäuscht weiter

Nach dem schwachen Qualifying durfte Tom Lüthi nur von Position 28 starten. Und auch im Rennen auf dem Sachensring kann sich der Berner nicht steigern. Zwischenzeitlich verbessert sich Lüthi zwar auf Platz 21, aber nach einem Ausrutscher in den Kies ist sein Kampf um WM-Punkte verlorene Liebesmüh. Was bleibt, ist der schwache 19. Schlussrang.

Der Sieg beim Moto2-GP von Deutschland geht an Remy Gardner. Der Australier holt seinen 3. Sieg in Serie mit über 6 Sekunden Vorsprung vor dem Spanier Aron Canet (2) und dem Italiener Marco Bezzecchi. Damit baut Gardner die Führung auf seinen KTM-Teamkollegen Raul Fernandez auf 36 Punkte aus.

Rookie Acosta stark

In der dritthöchsten Motorsportklasse sicherte sich der 17-jährige Pedro Acosta den Sieg und damit den vierten der Saison. Im Gesamtklassement hat der spanische Rookie nun einen Vorsprung von 55 Punkten auf seinen engsten Rivalen und Landsmann Sergio Garcia.

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