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Switzerland

Stadt Zürich: App hilft dabei, einen freien Parkplatz zu finden

Wer kennt das nicht? Wenn man mit dem Auto in der Stadt Zürich unterwegs ist, braucht es manchmal viel Geduld, um einen freien Parkplatz in der Nähe des Ziels zu finden. Für Parkhäuser gibt es ein Leitsystem, nicht so für die Parkfelder am Strassenrand. Die EasyPark-App, mit der man seit dem Frühling auch die Parkgebühren bezahlen kann, will die Suche nun vereinfachen.

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Das System ist seit zwei Jahren in 35 europäischen Städten wie etwa Barcelona, Berlin und Milano verfügbar. «Wir haben gesehen, dass sich die Suchzeit um etwa die Hälfte reduziert», sagt Julie Ludmann, Schweiz-Chefin bei EasyPark. So werden in der schwedischen Hauptstadt Stockholm aus neun nur noch vier Minuten oder im Extremfall in der Pendlerzeit aus zwanzig nur noch sieben Minuten.

«Mitarbeiter im Aussendienst oder Pflegepersonal kann so täglich viel Zeit sparen.» Zudem werde der schädliche Suchverkehr reduziert. Der Anspruch der Funktion ist nicht, einen einzelnen freien Parkplatz anzuzeigen, sondern den Autofahrer dorthin zu lotsen, wo die Chance auf ein freies Parkfeld hoch ist. Die Funktion wurde am 18. November für die Zürcher Innenstadt freigeschaltet.

Vor der Fahrt gibt man den Zielort in die EasyPark-App ein. Diese berechnet dann den kürzesten Weg dorthin. In der Nähe des Zielorts navigiert das App den Nutzer durch jene Strassen, in denen die Chance auf einen Parkplatz hoch ist. Auf der Karte ist das mit den Farben grün, gelb und rot angegeben.

Die Route wird so berechnet, dass der Autofahrer bis zum Ziel zu 99 Prozent einen freien Parkplatz findet. «Findet er ausnahmsweise keinen freien Platz, war es immer noch die beste Route, um einen zu finden», sagt Ludmann. Wer bereits vor Ort ist, kann auf der Karte in der App nachschauen, wo die Chance grösser ist, einen Parkplatz zu finden.

Die Berechnungen basieren auf Daten, die das Unternehmen in den vergangenen Monaten gesammelt hat. Das sind neben anderen Datenquellen hauptsächlich die anonymisierten Daten der Parkvorgänge, die mit der App getätigt wurden. «Wir wissen, wo und wie lange die Nutzer parkieren.» Vor Ort haben Mitarbeiter zudem die Parkmöglichkeiten und den Belegungsgrad erfasst.


So zahlt man den Parkplatz digital. (Video: tam)

Auf Sensoren, die die Belegung anzeigen, verzichtet das Unternehmen absichtlich: «Es bringt wenig zu wissen, wo es in diesem Moment ein freier Parkplatz hat», sagt Ludmann. Besser sei vorherzusehen, wo es bei Ankunftszeit eine Parklücke hat. Dafür brauche es gar nicht so genaue Daten: «Bei den Berechnungen helfen die Erfahrungen aus den anderen Städten.»

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