Switzerland

Spott und Häme: «Man City hat den Brexit zu wörtlich genommen»

Die Nachricht kam wie ein Donnerschlag: Die Uefa bestraft Manchester City für «schwerwiegende Verstösse» gegen das Financial Fairplay und schliesst den Club 2020/21 und 2021/22 von der Königsklasse aus.

Auf Twitter sorgte die Nachricht innert Minuten für zahlreiche Reaktionen, zumal es mit dem von Pep Guardiola trainierten Starensemble ein Schwergewicht des europäischen Fussballs traf. Der von Scheich Mansour bin Zayed al-Nahyan alimentierte Club bildete in den vergangenen Jahren die Spitze des Transferwahnsinns, nach den Einkäufen im vergangenen Sommer war City die erste Mannschaft aus einer Top-5-Liga, die über eine Milliarde Euro kostete. Diese Clubpolitik ist manchem Fussballfan – den Nostalgikern erst recht – ein Dorn im Auge.

Umso hämischer fallen die Reaktionen auf Twitter aus, nachdem die Uefa am Freitag die Verbannung aus der Champions League verkündete.

Der Weg zum Brexit-Witz ist nicht weit.

Hat da jemand den britischen Premierminister Boris Johnson missverstanden?

Das Ganze lässt sich auch ziemlich einfach illustrieren:

Positivdenker (oder City-Fans) könnten sich an diesen Tweet klammern:

Eine Frage, die sich manch einer jetzt stellt, ist: Was passiert mit Pep Guardiola? Wobei die Meinungen eigentlich gemacht sind.

Damit dürften wohl auch die Gerüchte über einen Wechsel von Lionel Messi zu Manchester City der Vergangenheit angehören.

Apropos argentinischer Starstürmer: Ob Sergio Agüero sein Versprechen inzwischen bereut?

Geht bei Paris St-Germain, gegen das die Uefa auch schon ermittelt hat, nun die Angst um?

Noch bleibt City der Gang vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne. Vielleicht lässt sich da ja eine Lösung finden ...

Natürlich darf der hämische Verweis auf die strauchelnde Prominenz in der Premier League nicht fehlen.

Fussball

(kai)