Switzerland

Späte Wende für das Heimteam

Attraktiv, umkämpft und torreich war das Derby zwischen dem BSV Bern und Wacker Thun. Keines der beiden Teams führte in der ersten Halbzeit mit mehr als mit einem Tor Differenz. Attraktiv und torreich blieb das Spiel auch nach der Pause, umkämpft ebenfalls.

Ante Kaleb zeigte sein wohl bestes Spiel, seit er im letzten Sommer in die Bundesstadt gekommen war. Und Samuel Weingartner stand erstmals überhaupt für die Berner auf dem Feld. Er wurde in der Abwehr eingesetzt und erzielte per Gegenstoss den Ausgleichstreffer zum 27:27. «Nun wollen wir auf jeden Fall noch den siebten Platz verlassen», gab Mühlemann das Ziel für den Rest der Hauptrunde vor.

Verunsichern lassen

Wacker vergab in der Schlussphase einen möglichen Sieg, nachdem es lange. ohne zu brillieren, mit sicherem Spiel aufwartete. «Wir haben uns durch Eigenfehler verunsichern lassen und den Gegner wieder herankommen lassen», bilanzierte der Abwehrspezialist Stefan Huwyler.

«Und in der Deckung haben wir nie eine Formation gefunden, in der wir wirkungsvoll Tore verhindern konnten.» Die Thuner erlitten nach dem Erfolg gegen Pfadi Winterthur wieder einen Rückschlag und müssen nun wieder aufpassen, ihrerseits nicht auf den siebten Platz ab­zurutschen.

Obwohl es vom Resultat her lange nicht so ausgesehen hatte. Die Thuner schienen das Geschehen zu Beginn der zweiten Halbzeit unter Kontrolle zu haben, antworteten auf erkämpfte Treffer der Gastgeber mit raschen Gegenstosstoren.

Doch dann zog der BSV-Coach Aleksandar Stevic seine letzten beiden Joker. Er brachte Tobias Baumgartner und Dominic Rosenberg ins Spiel. Der Captain war 2020 verletzungsbedingt noch nicht für den BSV aufge­laufen, war nun aber für einen viertelstündigen Einsatz bereit.

Der dritte Torhüter Rosenberg wiederum hatte auf dem Matchblatt Platz gefunden, weil bei den Bernern immer noch einige verletzungsbedingte Absenzen zu verzeichnen waren.

Der Goalie begann gleich mit einem ge­haltenen Siebenmeter, Baumgartner verlieh dem zuvor etwas statischen Angriffsspiel neue Impulse. Das Resultat war bald wieder ausgeglichen, und in den letzten Minuten schaffte der BSV die Wende, gewann 36:33 und verkürzte in der Tabelle den Abstand zum Gegner auf zwei Punkte.

An sich geglaubt

Die Gümliger Ballsporthalle war mit 1810 Zuschauern so gut gefüllt wie noch nie bei einem Meisterschaftsspiel. Und die meisten der Besucher konnten sich über einen Erfolg des Heimteams freuen, das nach dem schwachen Start in die zweite Saisonhälfte wieder zu einer guten Form gefunden hat.

«Wir haben an uns geglaubt», meinte der Kreisläufer und Vizecaptain Luca Mühlemann. «Dann hatten wir zwei, drei gute Aktionen, die Zuschauer wurden wieder lauter, und wir haben ins Spiel zurückgefunden.» Neben Baumgartner und Rosenberg fielen noch weitere BSV-Akteure auf.

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