Switzerland

So trimmte Tangnes seine Jungs zum Titel: «Ich war nicht immer der beliebteste in der Kabine»

Der EVZ ist im Freudentaumel – erstmals seit 1998 sind die Zentralschweizer Schweizer Meister.

Leonardo Genoni holt persönlich zum sechsten Mal – mit dem dritten Team – den Titel. Der Star-Goalie zu SRF: «Ich habe vor allem Freude. Wir hatten ein super Jahr. Schön, dass es aufgegangen ist! Ein Riesenlob! Wir konnten uns sogar nochmals steigern.» Und wie ist es ohne Fans: «Das tut weh. Wir müssen froh sein, können wir überhaupt Hockey spielen. Nächstes Jahr können wir hoffentlich wieder vor Fans spielen.»

Verlässt Hofmann jetzt Zug?

Als Final-Held Grégory Hofmann zum SRF-Mikrofon kommt, wird er direkt von zwei jubelnden Mitspielern umgarnt und unterbrochen, noch ehe er die erste Antwort geben kann. Dann gehts aber trotzdem: «Zug hat so lange warten müssen, so viel investiert. Jetzt dürfen wir feiern. Mit der ganzen Stadt. Einfach unglaublich!»

Wieso er plötzlich wieder traf? «Ich hatte meine Chancen schon die ganzen Playoffs über. Jetzt ist es einfach gegangen. Tut gut!» Und wie gehts jetzt weiter? «Die Fans warten sicher draussen. Sie haben unglaublichen Support geleistet.» Und bei ihm persönlich? Verlässt Hofmann Zug? «Ich will jetzt nicht darüber reden. Schauen wir, was kommt!» Mit seinen Leistungen – und spielt er noch eine geile WM – ist alles möglich …

Tangnes: «Ich habe lange gewartet»

Ein ganz wichtiger Part bei diesem Titel spielt natürlich Trainer Dan Tangnes. Wie sind die Gefühle beim EVZ-Coach? «Ich bin überwältigt. Es ist, als ob bei Ballon die Luft draussen wäre. So viel Emotionen! Ich habe auf so etwas lange gewartet.»

Wie hat Tangnes das gemacht? «Wir haben die Energie aus der Final-Niederlage von vor zwei Jahren geholt. Wir mussten die Jungs so viel aus der Komfortzone holen. Ich war nicht immer der beliebteste in der Kabine. Für das heute Abend ist es das wert gewesen.»

«Zug zu stark? Würde ich nicht sagen»

Wo es Gewinner gibt, gibt es auch Verlierer. So zum Beispiel Servette-Star Tanner Richard. Der Schweiz-Kanadier zu SRF: «Es ist eine Leere da, ich bin aber stolz auf unsere Truppe. Zug ist eine gute Mannschaft, aber es wäre sicher mehr dringelegen.» Und weiter: «Uns ist wieder kein 5-gegen-5-Tor gelungen, wenn dir das in drei Spielen nicht packst, musst du auch nicht das Gefühl haben, dass man was holen kann.»

Waren die Zuger einfach zu stark? Richard: «Das würde ich nicht sagen. Wenn du das erste Spiel in Zug 0:1 verlierst, zu Hause 1:2, nur durch Powerplay-Tore, dann kann man nicht von ‹zu stark› reden. Aber ich will ihnen nichts wegnehmen. Sie haben eine super Saison gespielt.»

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