Switzerland

Skandalträchtiger Dramatiker: Lars Norén gestorben

Der bedeutende schwedische Autor, der auch auf internationalen Bühnen viel gespielt wurde, ist an Covid-19 gestorben.

Manche sahen in ihm den einzigen legitimen Nachfolger von August Strindberg in Schweden: Lars Norén.

Manche sahen in ihm den einzigen legitimen Nachfolger von August Strindberg in Schweden: Lars Norén.

Foto: Reuters

Der schwedische Dramatiker, Regisseur und Lyriker Lars Norén ist gestorben. Nach Angaben der Zeitung «Dagens Nyheter» erlag er einer Covid-19-Erkrankung. Norén war eine der prominentesten Kulturpersönlichkeiten Schwedens, seine Stücke über Zerrüttungen der bürgerlichen Welt und zwischenmenschlicher Beziehungen wurden weltweit viel gespielt, auch an deutschsprachigen Theatern. Zu seinen grössten Erfolgen hierzulande zählten Thomas Ostermeiers Inszenierungen an der Berliner Schaubühne, so «Personenkreis 3.1» im Jahr 2000, ein Stück über Obdachlose und prekäre Existenzen im Zentrum Stockholms, oder das Ehedrama «Dämonen» mit Lars Eidinger im Jahr 2010.

Eine von Lars Noréns eigenen Inszenierungen in Schweden im Jahr 1999 wurde zum Skandal, weil er darin Gefängnisinsassen als Amateurschauspieler einsetzte, die bei einem Freigang für das Theaterprojekt eine Bank ausraubten und zwei Polizisten erschossen. Zuletzt hatte Norén den schwedischen Kulturbetrieb mit Hasstiraden in seinen in mehreren Bänden veröffentlichten Tagebüchern gegen sich aufgebracht. Manche sahen in ihm den einzigen legitimen Nachfolger von August Strindberg in Schweden, vielleicht abgesehen von Ingmar Bergman. Norén wurde 76 Jahre alt.

Football news:

Gerard Piqué: Ich bin stolz auf Barça. Das Team zeigte, dass es noch am Leben ist
Pep Guardiola über 20 Siege in Folge: Eine der größten Erfolge in seiner Karriere angesichts des Zeitplans, der Pandemie
In der 41. Minute erhielt Lionel Messi eine Verwarnung wegen eines Foulspiels an Fernando. Zwei Minuten später schob der Argentinier Verteidiger Jules Kunde in den Rücken und vereitelte einen Angriff des FC Sevilla. Lopetegui verlangte emotional, Messi die zweite gelbe Karte zu zeigen, aber Schiedsrichter Alejandro Hernandez entschied den Spieler nicht und zeigte stattdessen dem Trainer der Gastgeber die gelbe Karte
Messi hat 22 (18+4) Punkte in 23 Spielen für Barça in La Liga
Nemanja Matic: Für Manchester United ist jedes Spiel ein Finale. Verlieren Punkte-aufholen City wird schwierig
Die Fortuna hat die Form zur Unterstützung der Düsseldorfer Kneipen veröffentlicht. Fortuna Düsseldorf hat beschlossen, lokale Kneipen und Brauereien zu unterstützen
PSG will Messi, Depay, Vejnaldum, Alaba und Hussein als freie Agenten verpflichten