Switzerland

Seniorinnen sollten bei Ermittlungen helfen oder Wertsachen «sicherheitshalber» im Briefkasten deponieren: Falsche Polizistinnen und Polizisten ergaunern Tausende von Franken und Schmuck

Zurzeit häufen sich die Straftaten, bei denen Betagte per Telefon um viel Geld oder Wertgegenstände betrogen werden. In den letzten zwei Tagen verliefen zwei derartige Versuche «leider erfolgreich», wie die Polizei mitteilt.

bai. · Der Kantonspolizei Zürich ist am Mittwochmittag ein Telefonbetrug im Bezirk Pfäffikon gemeldet worden. Personen, die sich als Polizisten ausgaben, haben von einer Rentnerin mehrere tausend Franken erbeutet. Vergleichbares geschah am Dienstag im Zürcher Kreis 11. Überhaupt häufen sich in den letzten Wochen derartige Vorfälle, die Stadtpolizei Zürich hat ein Dutzend gezählt.

Der oben genannte, jüngste Fall wurde Donnerstagnachmittag bekannt: Eine 75-jährige Frau sei am frühen Mittwochmorgen im Bezirk Pfäffikon von einem schweizerdeutsch und später von einem hochdeutsch sprechenden Mann angerufen worden, schreibt die Kantonspolizei Zürich. Beide gaben sich demnach als Polizisten aus. Einer der falschen Polizisten bat die Seniorin, Ermittlungen im Zusammenhang mit der angeblichen Verhaftung von Einbrechern zu unterstützen.

Die Rentnerin fühlte sich durch die Argumente des Gegenübers in Sicherheit. Sie ging auf dessen Wunsch zur Bank, hob dort mehrere tausend Franken ab und deponierte das Geld in ihrem Briefkasten. Gegen die Mittagszeit holte die unbekannte Täterschaft das Bargeld ab. Die Kantonspolizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Bankangestellte verhindert ersten Betrug

Ein ähnlicher Fall ereignete sich am Dienstag in Zürich. Um 16 Uhr erhielt eine Rentnerin im Stadtkreis 11 den Anruf einer hochdeutsch sprechenden Frau, die sich als Polizistin ausgab. Der älteren Frau wurde nach Angaben der Stadtpolizei mit den in solchen Fällen üblichen Geschichten nahegelegt, ihr Geld bei der Bank zu holen und sicherheitshalber der Polizei zu übergeben. Als sie das Geld bei der Bank abheben wollte, reagierte der Bankangestellte vorbildlich und warnte sie vor Betrügern; deshalb kam es zu keiner Auszahlung. Daraufhin ging die Frau wieder nach Hause.

Die Betrüger blieben derweil die ganze Zeit am Telefon und forderten sie nun auf, ihren Schmuck in eine Tasche zu packen und in ihrem Milchkasten zu deponieren. Die Polizistin sagte ihr, dass sie nicht persönlich vorbeikommen könne, deshalb werde ein Mann die Tasche abholen. Sie werde sich dann nochmals telefonisch bei ihr melden.

Als die Seniorin der Aufforderung nachgekommen war und dann längere Zeit nichts mehr von der «Polizistin» gehört hatte, meldete sie sich – leider zu spät – bei der Notrufnummer 117. Ermittlungen zum Tathergang und der unbekannten Täterschaft werden durch Detektive der Stadtpolizei Zürich getätigt.

Stadt- und Kantonspolizei Zürich erteilen in ihren jeweiligen Mitteilungen Tipps, wie Telefonbetrug verhindert werden kann:

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