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Sechs Feuerwehrleute im Einsatz verletzt, drei Personen kommen beim Absturz eines Löschflugzeugs ums Leben – die neusten Entwicklungen in Australien

Ein Ende der seit Monaten anhaltenden Buschbrände, die vor allem den Südosten Australiens heimsuchen, ist trotz vorübergehender Unwetter weiter nicht in Sicht. Mindestens 32 Personen sind ums Leben gekommen, mehrere tausend Häuser wurden zerstört.  

Feuerwehrleute versuchen ein Buschfeuer in der Nähe von West Queenbeyan im australischen Gliedstaat New South Wales zu löschen.

Feuerwehrleute versuchen ein Buschfeuer in der Nähe von West Queenbeyan im australischen Gliedstaat New South Wales zu löschen.

Mick Tsikas / EPA

  • In Australien sind sechs Feuerwehrleute bei einem Unfall im Einsatz gegen die Buschfeuer verletzt worden. Ihr Löschfahrzeug verunglückte am Donnerstagabend (23.1.) in Eurobodalla im Gliedstaat New South Wales, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Die sechsköpfige Besatzung konnte noch selbst aus dem Feuerwehrauto steigen. Die Verletzungen seien nicht lebensgefährlich, hiess es weiter. Die Feuerwehrleute wurden in ein Spital gebracht.
  • Beim Absturz eines Löschflugzeugs im Brandgebiet von Australien sind nach Behördenangaben drei Personen ums Leben gekommen. Das Flugzeug sei nahe Cooma etwa 100 Kilometer südlich der Hauptstadt Canberra verunglückt, sagte der Feuerwehrchef Shane Fitzsimmons am Donnerstag (23.1.) vor Reportern. Zuvor war der Kontakt zu der Maschine abgerissen. Helikopter halfen bei der Suche in den Bergen des Giedstaats New South Wales. Es handelte sich um eine C-130 Hercules einer kanadischen Firma, die in australischem Auftrag flog. Angaben zu den Opfern lagen zunächst nicht vor.
  • Der Flughafen der australischen Hauptstadt Canberra hat wegen der nahen Buschbrände am Donnerstag (23.1.) seinen Betrieb eingestellt. Es landen oder starten keine Flugzeuge mehr, wie die staatliche Katastrophenschutzbehörde mitteilte. Im Süden des Flughafens brannte ein Feuer, für das der Notfall ausgerufen wurde. Die Bewohner in mehreren Vororten der Stadt im Südosten des Kontinents sollten Schutz suchen, hiess es. Der Brand hatte am Mittwoch begonnen. Es herrschten starker Wind und Hitze. Am Donnerstag brach zudem ein weiteres Feuer in der Nähe des Flughafens aus, für das eine untere Warnstufe galt («watch and act»). Canberra wird eher für Inlandsflüge genutzt, das wichtigste Drehkreuz Australiens ist Sydney.
  • In den letzten Tagen waren noch starker Regen und Gewitter über Teile der Brandgebiete im Südosten Australiens hinweg gezogen und halfen damit bei den Löscharbeiten. Regional lösten die Gewitter aber auch Sturzfluten und Überschwemmungen aus. Dennoch brennen noch immer Dutzende von Buschfeuern im ganzen Land.
  • Die australische Regierung greift der heimischen Tourismusbranche mit Millionen-Geldern unter die Arme. Für den Wiederaufbau des Fremdenverkehrs, der vor der «grössten Herausforderung der Geschichte» stehe, seien 76 Millionen australische Dollar (rund 51 Millionen Franken) vorgesehen, sagte Regierungschef Scott Morrison. Das Geld stamme aus einem eigens ins Leben gerufenen nationalen Fonds für den Wiederaufbau nach den Buschbränden, der einen Umfang von zwei Milliarden Dollar hat. Bereits vor wenigen Tagen hatte Morrison 50 Millionen Dollar aus diesem Fonds dem Schutz der Tierwelt gewidmet. Der australische Tourismus befürchtet in diesem Jahr nach Berechnungen der Verbände Einbussen von rund 4,5 Milliarden Dollar.
  • Die Rauchbelastung infolge der Buschbrände ist weiterhin hoch. Bei mehreren Spielen der Qualifikationsrunde für die Australian Open in Melbourne kam es deshalb zu Verzögerungen. Seit Tagen ist die Luftqualität um Melbourne wegen der Brände rekordverdächtig schlecht.
Ein von innen brennender Baum im Brandgebiet von Bundanoon.

Ein von innen brennender Baum im Brandgebiet von Bundanoon.

Brett Hemmings / Getty 

In weiten Teilen Australiens wüten seit Oktober verheerende Feuer. Von der grössten Feuerkatastrophe in der jüngeren Geschichte Australiens sind vor allem die Gliedstaaten im Osten des Landes betroffen: New South Wales, Victoria und Queensland. In New South Wales konnte inzwischen ein gigantischer Brandherd unter Kontrolle gebracht werden. Auch auf der Insel Tasmanien sowie in Süd- und in Westaustralien sind Feuer aktiv.

In New South Wales ist seit Oktober eine Fläche grösser als Belgien (rund 3,1 Millionen Hektaren) abgebrannt. In ganz Australien sind mehr als zwölf Millionen Hektaren Land niedergebrannt – das entspricht etwa einem Drittel der Fläche von Deutschland und rund dem Dreifachen der Fläche der Schweiz (rund 4,1 Millionen Hektaren).

Die australische Brandfläche auf die Schweiz übertragen

Mehr als 10,3 Millionen Hektaren sind bereits abgebrannt, das entspricht einer Kreisfläche mit rund 362 Kilometern Durchmesser

Die australische Brandfläche auf die Schweiz übertragen - Mehr als 10,3 Millionen Hektaren sind bereits abgebrannt, das entspricht einer Kreisfläche mit rund 362 Kilometern Durchmesser

Während Hitze und Trockenheit lange Zeit die Feuer weiter anfachten, haben Regenfälle in den letzten Tagen die Situation etwas entschärft. Zwar haben die Niederschläge die Brände nicht gelöscht, der Feuerwehr gelang es jedoch, mehrere grosse Brandherde einzudämmen. Gleichzeitig lösten Blitze aber einige neue Brände aus und die Niederschläge führten in einigen Regionen zu Sturzfluten und Überschwemmungen.

Für eine Entwarnung ist es allerdings noch zu früh: Der heisse australische Sommer dauert noch bis März.

Der heissteste je aufgezeichnete Tag in Australien

Tagesmaximaltemperatur in Australien am 18. 12. 2019, in Grad Celsius

Der heissteste je aufgezeichnete Tag in Australien - Tagesmaximaltemperatur in Australien am 18. 12. 2019, in Grad Celsius

Bisher sind 32 Personen den Flammen zum Opfer gefallen, Dutzende werden vermisst. In ganz Australien sind seit Ausbruch der Brände mehr als 2000 Häuser zerstört worden. Tausende von Menschen befinden sich auf der Flucht. In den Gliedstaaten New South Wales und Victoria musste mehr als ein halbes Dutzend Städte evakuiert werden, darunter beliebte Touristenorte. In Melbourne wurde im Januar wegen des Qualms die weltweit schlechteste Luftqualität gemessen.

Auch für die Tierwelt haben die Brände gravierende Folgen: Ökologen der Universität Sydney schätzen, dass allein im Gliedstaat New South Wales mindestens 480 Millionen Tiere in den Flammen gestorben sind.  Man gehe davon aus, dass landesweit bereits Milliarden von Tieren durch die Feuer ums Leben gekommen seien. Koalas zählen zu den am stärksten betroffenen Tieren. Da sie sich nur langsam bewegen, sind ihre Chancen, den Flammen zu entkommen, gering. Allein in New South Wales soll rund ein Drittel der Koalapopulation den Feuern zum Opfer gefallen sein. Nach Angaben des WWF leben knapp 20 000 Koalas in New South Wales. 

Auf Kangaroo Island in Südaustralien haben die Buschfeuer zudem den Flinders-Chase-Nationalpark nahezu ganz zerstört. In dem Nationalpark leben unter anderem Kängurus, Koalas und Ameisenigel.

Etwa ein Drittel der Koalapopulation ist in New South Wales infolge der Brände verendet.

Etwa ein Drittel der Koalapopulation ist in New South Wales infolge der Brände verendet.

Paul Sudmals / Reuters

Als Folge der extremen Dürre hat Australien mit der Zwangstötung von bis zu 10 000 Kamelen begonnen. Die Tiere gefährdeten entlegene Ortschaften der Ureinwohner, teilten die Behörden im Gliedstaat South Australia Anfang Januar mit. Riesige Herden seien auf der Suche nach Wasser und Nahrung bis in die Gemeinden vorgedrungen, verschmutzten das Trinkwasser und plünderten die knappen Lebensmittelvorräte. Die Kamele werden von Helikoptern aus von Scharfschützen abgeschossen.

Laut Meldungen vom 7. Januar kommen auf die Versicherungen bisher Kosten von 700 Millionen australischen Dollar zu, das sind etwa 430 Millionen Euro. Nach Angaben des australischen Versicherungsverbands gab es fast 9000 Schadensmeldungen – es wird aber erwartet, dass die Zahl noch deutlich steigt.

Die Buschfeuer sind auf eine ungewöhnlich lange Dürre, starke Winde, geringe Luftfeuchtigkeit und hohe Temperaturen zurückzuführen.

Wissenschafter erklären jedoch, die Intensität der Feuersbrünste sei im Wesentlichen die Folge der vom Menschen verursachten Erderwärmung. Laut dem australischen Wetteramt war das Jahr 2019 extrem trocken – mit nur sechs Prozent der üblichen jährlichen Niederschlagsmenge. Die Tagestemperaturen seien ausserdem über zwei Grad Celsius über den Normalwerten gelegen. Damit war 2019 das heisseste und trockenste Jahr auf dem australischen Kontinent seit Beginn der Aufzeichnungen. Das Amt sagte voraus, dass sich infolge des wärmeren Wetters die Brandsaison verlängern werde und mit schwerwiegenderen Auswirkungen zu rechnen sei. Laut Forschern könnten die Waldbrände in diesem Ausmass mit der Zunahme extremer Dürren im Zuge des Klimawandels bald zur Normalität werden.

Der deutsche Klimaforscher Mojib Latif verweist darauf, dass das Land schon seit Jahren immer neue Temperaturrekorde erlebe. Im südaustralischen Nullarbor stieg demnach die Höchsttemperatur Mitte Dezember auf einen Wert von 49,9 Grad – der heisseste jemals an einem Dezembertag gemessenen Wert. Rekordverdächtig sei auch die schon lange anhaltende extreme Trockenheit: «Das sind klare Indizien dafür, dass der Klimawandel die Brände begünstigt.» Die Feuer seien in gewisser Weise anhand der Modellrechnungen in der Region zu erwarten gewesen. Teile Australiens liegen demnach genau in dem Breitengradgürtel, in dem Rekordhitze gepaart mit Rekordtrockenheit von den Modellen vorhergesagt werden.

In den betroffenen Regionen wurde zum Teil bereits mehrfach der Ausnahmezustand ausgerufen, so im Dezember auch für die Millionenmetropole Sydney. Allein in New South Wales wurde bereits drei Mal der Notstand ausgerufen. In Victoria geschah dies gar das erste Mal in der Geschichte des Gliedstaats. Der Ausnahmezustand erlaubt Zwangsevakuierungen, also Räumungen gegen den Willen der Bewohner. Die gab es aber laut Polizei bisher nicht. 

In weiten Teilen des Landes wurde offenes Feuer untersagt. Die Armee wurde angewiesen, logistische Unterstützung bei der Brandbekämpfung zu leisten.

In Regionen, in denen die Bewohner durch die Brände von Fluchtrouten abgeschnitten wurden, wurden die Menschen aufgerufen, vor Ort irgendwo Schutz zu suchen. Wegen der Grösse und der Schnelligkeit der Feuer konnte die Feuerwehr nicht zu allen Menschen vordringen, die Hilfe benötigten. 

Australische Ermittler haben Ende November zudem einen jungen Feuerwehrmann festgenommen, der die Buschbrände im Osten des Landes bewusst verschlimmert haben soll. Der 19-Jährige stehe im Verdacht, seit Oktober in mindestens sieben Fällen gezielt Feuer gelegt zu haben, teilte die Polizei mit. Die Motive des Teenagers waren zunächst unklar.

Australiens Premierminister Scott Morrison gilt als Kohle-Förderer. Er sieht die Brände als Naturkatastrophe und lehnt es ab, seine Klimapolitik deswegen zu ändern. Forscher Latif betont: «Das Klimaproblem ist ein globales Problem, das nur alle Länder gemeinsam lösen können.» Australien gehöre zu den Ländern, die auf den Klimakonferenzen oft und gerne blockieren. Das sei zuletzt auf der Weltklimakonferenz in Madrid deutlich geworden. Angesichts der heftigen Brände sieht sich Morrison mit der Kritik konfrontiert, die Gefahren des Klimawandels nicht ernst genug zu nehmen.

Es gibt aber auch eine Studie, die Australien besser aussehen lässt. Das Land wird demnach die Ziele des Klimaschutz-Abkommens von Paris möglicherweise fünf Jahre früher erfüllen als erwartet. Die Australische Nationaluniversität (ANU) in der Hauptstadt Canberra präsentierte 2019 eine Untersuchung, wonach Australien sein Soll bereits 2025 statt 2030 schaffen wird. Beim Ausbau von erneuerbarer Energie liege das Land im Pro-Kopf-Vergleich weit vor anderen Staaten wie China oder den USA und auch vor der Europäischen Union. Der Studie zufolge wird Australien im Jahr 2024 etwa 50 Prozent seines Strombedarfs aus erneuerbaren Energien beziehen können.

Der stellvertretende australische Premierminister Michael McCormack kritisierte Ende 2019 die von Umweltaktivisten und Wissenschaftern angestossene Debatte scharf. «Wir haben in Australien schon immer Brände gehabt. Was die Menschen jetzt brauchen, ist ein bisschen Mitgefühl, Verständnis und echte Unterstützung – sie brauchen Hilfe, sie brauchen Unterkünfte», sagte der Politiker der konservativen National Party dem Sender ABC.

Nördlich von Sydney wütet weiter ein besonders grosses Feuer, seine Rauchschwaden hüllen die Millionenmetropole ein.

Nördlich von Sydney wütet weiter ein besonders grosses Feuer, seine Rauchschwaden hüllen die Millionenmetropole ein.

Joel Carrett / EPA

Buschfeuer sind in Australien eigentlich nichts Aussergewöhnliches. Das Klima auf dem Kontinent ist generell heiss und trocken und neigt zur Dürre. Vor allem in den heissen Monaten des Jahres sind häufig grosse Flächen des Landes von Buschfeuern betroffen, wobei auch regelmässig Menschen, Tiere und Gebäude zu Schaden kommen. So kam es 2009 zur bisher wohl grössten Brandkatastrophe in Australien bezüglich geforderter Menschenleben als im südöstlichen Gliedstaat Victoria 173 Personen starben. Damals waren Tausende von Häusern und Wohnungen von um sich greifenden Buschbränden zerstört worden.

Die Buschfeuer sind allerdings auch ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems des australischen Kontinents. So helfen sie beispielsweise einigen Pflanzenarten wie Eukalypten und Banksien, ihre Samenhülsen zu öffnen. Auch die Aborigines nutzen das bewusste Legen von Buschfeuern seit Jahrtausenden für ihre Zwecke, etwa für die Jagd oder um sich Wege durch die dichte Vegetation zu bahnen.

Die Buschfeuer in diesem Jahr sind jedoch beispiellos in der jüngeren Geschichte Australiens. Viele Brände breiten sich aufgrund der Trockenheit sehr schnell aus und sind nur schwer einzudämmen. Das macht sie extrem gefährlich. Ausserdem ist auch die am dichtesten besiedelte Region Australiens, das Sydney-Becken mit rund fünf Millionen Einwohnern, durch die Flammen bedroht.

Australiens Klima wird unter anderem von einer natürlich vorkommenden Schwankung im Indischen Ozean beeinflusst, dem Indischen-Ozean-Dipol. Ist dieser – wie in diesem Jahr – positiv, wird warmes Wasser von Australien weg in den westlichen Teil des Indischen Ozeans getrieben. So kann zwischen Indonesien und der Nordwestküste Australiens kaltes Wasser aus der Tiefe des Meeres emporsteigen. Das sorgt dafür, dass sich weniger Wolken bilden. Besonders im Zentrum und Südosten Australiens fehlen daraufhin im Winter und Frühling Niederschläge – was dazu führt, dass Brände im Sommer, der jetzt dort ist, schlimmer ausfallen können.

Die Fernsehbilder von Buschbränden in Australien und Rauchschwaden über den Metropolen Sydney und Melbourne schrecken zusehends Touristen aus aller Welt vom Besuch des fünften Kontinents ab. Die australische Tourismusindustrie steht vor einem Milliardenverlust. Die Zahl der Reisebuchungen sei um bis zu 20 Prozent zurückgegangen, erklärte der Branchenverband ATEC Mitte Januar. Er rechnet mit Einbussen von 4,5 Milliarden australischen Dollar. Vor allem viele Touristen aus den USA, Grossbritannien und Europa blieben weg – sie machen in der beliebten Reisezeit von Dezember bis Februar normalerweise die Hälfte der Australien-Besucher aus.

Der australische Premierminister Scott Morrison hat für den Wiederaufbau des Fremdenverkehrs, der vor der «grössten Herausforderung der Geschichte» stehe, rund 76 Millionen australische Dollar (rund 51 Millionen Franken) Unterstützungsgelder versprochen.

Inzwischen ist auch das Australien Open in Melbourne betroffen. Weil die Rauchschwaden der Brände im Umland der zweitgrössten Stadt Australiens inzwischen die Luftqualität in der Metropole massiv beeinträchtigt haben, mussten bereits die ersten Qualifikationsspiele des Australien Opens abgesagt werden.

In Australien schaden die Brände indes nicht nur dem Tourismus, sondern auch allgemein der Wirtschaft. «Die offenbar nicht enden wollenden Buschfeuer ziehen die Wirtschaft weiter nach unten», sagte Chefökonom Shane Oliver vom Finanzhaus AMP Capital. Die Konjunktur werde nicht nur durch die schiere Naturzerstörung beeinträchtigt, sondern auch indirekt: Denn die Brände lasteten zusehends auf der nationalen Psyche und hemmten so den Konsum. Dieser schwächelte bereits im vorigen Jahr wegen des mageren Lohnwachstums in Australien.

Mitarbeit: nyf., eru., ran., tsm., wej., lat., esb., bso., cb., ela. / mit Agenturmaterial