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Schindler droht Konkurrent Kone mit Klagewelle, Handy-Bank N26 schliesst Hunderttausende von Konten in Grossbritannien – und weitere Wirtschaftsmeldungen

Kone ist offenbar an der Aufzugssparte von ThyssenKrupp interessiert.

Kone ist offenbar an der Aufzugssparte von ThyssenKrupp interessiert. 

Fabian Bimmer / Reuters

(awp/sda/Reuters) Kurz vor der Entscheidung zum Verkauf der Aufzugssparte von ThyssenKrupp hat der Schindler-Konzern die Übernahmepläne des Konkurrenten Kone scharf kritisiert und mit einer Klagewelle gedroht. «Wir nehmen die Bestrebungen von Kone sehr ernst», sagte Verwaltungsratsmitglied Alfred Schindler in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. «Wir gehen davon aus, dass weitere Wettbewerber Klagen einreichen würden, weil ein Zusammenschluss von Kone mit Thyssenkrupp Elevator zu gross wäre. Da können wir kein Auge zudrücken», fügte er hinzu. «Wir würden voraussichtlich Klagen in Europa, den USA, Kanada, China und möglicherweise auch Australien einreichen.» Diese Verfahren würden mindestens drei bis vier Jahre dauern.

Alfred Schindler hatte den Konzern von 1985 bis 2011 geführt. Die Familien Schindler, Bonnard und ihnen nahestehende Parteien kontrollieren 71,1 Prozent der Stimmen. ThyssenKrupp will bis Ende des Monats entscheiden, wie die Ertragsperle des Konzerns versilbert werden soll.

Neben einem kompletten oder teilweisen Verkauf hält sich der kriselnde ThyssenKrupp-Konzern einen Börsengang offen. Kone hat laut Insidern ein Bündnis mit dem Finanzinvestor CVC geschlossen und bestätigt, ein Angebot in der Grössenordnung von in etwa 17 Mrd. € vorgelegt zu haben. Durch einen Zusammenschluss der Aufzugsgeschäfte von ThyssenKrupp und Kone könnte ein neuer Weltmarktführer entstehen.

«Otis ist seit rund 100 Jahren die Nummer Eins. Wir sind seit über 30 Jahren die Nummer Zwei», sagte Schindler. «Man darf ruhig davon ausgehen, dass weder Otis noch Schindler sich damit abfinden, verdrängt zu werden.»

Schindler würde im Fall eines Zusammenschlusses auf zwei Wegen vorgehen: «Wir werden kartellrechtliche Klagen einreichen und im operativen Tagesgeschäft reagieren.» Schindler würde sich grosse Mühe geben, eine Übernahme von ThyssenKrupp Elevator durch Kone zu stoppen, denn die Aufzugsbranche sei schon jetzt extrem konsolidiert. «Wir haben gar keine Wahl.» Details wolle er nicht nennen. Überraschung sei Kern jeder Abwehr-Strategie. «Eine Strategie, die man im Voraus bekannt gibt, würde jeder Regel der Kriegsführung widersprechen.»

ThyssenKrupp will mit dem Verkauf Mittel für den Umbau des seit Jahren kriselnden Konzerns gewinnen. Im Rennen ist laut Insidern zufolge auch ein Konsortium aus den Finanzinvestoren Advent, Cinven und der Abu Dhabi Investment Authority, das von der Essener RAG-Stiftung unterstützt wird. Eine weitere Bieter-Gruppe besteht aus Carlyle, Blackstone und dem Canada Pension Plan Investment Board. Hinzu kommt der kanadische Investor Brookfield, der sich mit Temasek aus Singapur verbündet hat.

Die Post nimmt derzeit keine Sendungen nach China entgegen.

Die Post nimmt derzeit keine Sendungen nach China entgegen. 

Arnd Wiegmann / Reuters

(sda) Die Schweizer Post nimmt bis auf Weiteres keine Briefe oder Pakete nach China mehr an. Wegen des Coronavirus-Ausbruchs seien viele Flüge nach China eingestellt worden. Damit sei der internationale Postversand von der Schweiz nach China stark eingeschränkt.

Die Post verfüge aktuell nur noch über einen Drittel der eigentlich benötigten Kapazitäten für Sendungen nach China, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Die Postfilialen und die Filialen mit Partnern seien deshalb angewiesen worden, keine Briefe und Pakete nach China mehr anzunehmen.

Kundinnen und Kunden, die trotzdem unbedingt Sendungen nach China schicken müssten, könnten diese mit der Versandart «Urgent» weiterhin aufgeben. Allerdings könne die Post die Zustellungszeiten nicht mehr garantieren.

Für den Transport von Paketen und Briefen aus China sei die chinesische Post zuständig. Aber auch hier könnten auf Grund der beschränkten Transportmöglichkeiten Verzögerungen nicht ausgeschlossen werden.

Konten der Handy-Bank N26 werden zum 15. April wegen Grossbritanniens Austritt aus der EU geschlossen.

Konten der Handy-Bank N26 werden zum 15. April wegen Grossbritanniens Austritt aus der EU geschlossen.

Dado Ruvic / Reuters

(Bloomberg) Die Handy-Bank N26, hinter der unter anderem die Milliardäre Peter Thiel und Li Ka-shing stehen, zieht sich aus dem britischen Markt zurück. Die dortigen Konten würden zum 15. April geschlossen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Wie ein Sprecher auf Nachfrage von Bloomberg erklärte, seien mehrere hunderttausend Kunden betroffen.

N26 begründete den Schritt mit dem Austritt Grossbritanniens aus der Europäischen Union. Dem Unternehmen werde es künftig nicht mehr möglich sein, mit seiner europäischen Banklizenz im Vereinigten Königreich zu arbeiten. In den USA, wo N26 ebenfalls über keine Banklizenz verfügt, kooperiert das Fintech mit einer Partnerbank.

Im vergangenen Juli war N26 beim Einsammeln neuer Investorengelder mit 3,5 Milliarden Dollar (3,41 Milliarden Franken) bewertet worden. Damit gehört die Firma zu einem der wertvollsten nicht-börsennotierten Fintechs in Europa.

(Reuters)

Die Schweizer Privatbank Vontobel hat ihre eigenen Wachstumsvorgaben 2019 übertroffen. Der Vermögensverwalter sammelte bei den Kunden 11,7 Mrd. Fr. an neuen Geldern ein. Dies entspreche einem Neugeldwachstum von 6,9% und liege über der Zielspanne von 4 bis 6%, teilte die Bank am Mittwoch mit. Rund lief es vor allem im Asset Management. Der Gewinn sei insgesamt um 14% auf 265,1 Mio. Fr. gestiegen. Vontobel bestätigte zwar die Ziele für 2020, will im Juli aber neue Vorgaben veröffentlichen. Hintergrund ist der im Dezember angekündigte Ausstieg aus dem Kapitalmarktgeschäft.

(dpa) Samsung macht einen zweiten Anlauf, faltbare Smartphones als neue Produktkategorie zu etablieren. Der Marktführer stellte am Dienstag das Modell Galaxy Z Flip vor, das sich auf die Grösse eines herkömmlichen Smartphones ausfalten lässt - und zusammengeklappt etwa so gross wie eine Puderdose ist. Der Preis liegt mit knapp 1500 Euro am oberen Ende davon, was man für klassische Smartphones bezahlt - worin Marktforscher ein Problem für breitere Verkäufe sehen.

Sein erstes Auffalt-Smartphone - das rund 2000 Euro teure Galaxy Fold - verkauft Samsung seit vergangenem Herbst. Es ist ausgeklappt so gross wie ein kleiner Tablet-Computer mit quadratischem Bildschirm. Konkurrent Huawei hat ein ähnliches Modell im Angebot - das bisher allerdings nur in China angeboten wird. Die Lenovo-Marke Motorola brachte gerade erst ein neues Modell heraus, dass sich genauso wie das Z Flip auf Smartphone-Grösse ausklappen lässt.

Motorola liess dafür den traditionsreichen alten Modell-Namen Razr aufleben - Samsung nahm dem Gerät aber mit dem Z Flip schon jetzt den Wind aus den Segeln, betonte die Analysefirma Strategy Analytics. Das Moto Razr ist teurer und erntete in Rezensionen von US-Medien viel Kritik unter anderem für die Qualität des faltbaren Displays.

Samsung positioniert das Gerät auch als Mode-Accessoir und will damit verstärkt Frauen ansprechen. In einigen Ländern soll es auch eine Version mit goldenem Gehäuse geben, in Deutschland wird das Z Flip in Pink und Schwarz verkauft.

Als neues Top-Modell im klassischen Smartphone-Format stellte Samsung das Galaxy S20 vor. Bei ihm rüstete der Marktführer unter anderem die Kamera auf, die dank künstlicher Intelligenz deutlich bessere Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen machen soll. Samsungs Sparten-Chef TM Roh demonstrierte die Fähigkeiten des Geräts, als er es dem Kameramann aus der Hand nahm, der damit das Event für den Livestream filmte. Unter den Smartphone-Herstellern gibt es ein regelrechtes Wettrüsten bei Kamera-Technologien.

Bei allen Versionen des S20 soll es Unterstützung für den superschnellen 5G-Datenfunk geben - zum ersten Mal für eine Modellfamilie. Auch wenn die 5G-Netze in vielen Ländern noch kaum ausgebaut sind, wolle Samsung damit die neuen Geräte fit für die Zukunft machen, heisst es.

St. Galler Kantonalbank plant Chefwechsel für 2021

(awp/sda) Bei der St. Galler Kantonalbank (SGKB) kommt es in einem Jahr zu einem Wechsel an der Geschäftsleitungsspitze. CEO Roland Ledergeber wird dann von seiner Funktion zurücktreten, soll aber in den Verwaltungsrat gewählt werden. Ausserdem vermeldete das Institut für 2019 eine Steigerung des Gewinns.

Seit 21 Jahren, davon die letzten 18 Jahre in der Geschäftsleitung, ist Roland Ledergeber für die SGKB tätig. Im Mai 2021 wird Ledergerber 60 Jahre alt und wird auf diesen Zeitpunkt als CEO zurücktreten, wie das Institut am Mittwoch mitteilte.

Er soll der Bank aber erhalten bleiben, und an der GV 2021 zuerst in den Verwaltungsrat und an der GV 2022 dann als Verwaltungsratspräsident gewählt werden. Stimmen die Aktionäre dem Vorschlag des Verwaltungsrates zu, wird er Nachfolger von VR-Präsident Thomas Gutzwiller, der 2021 die maximale statutarische Amtsdauer von 15 Jahren erreichen wird.

Um aber einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, werde sich Thomas Gutzwiller an der Generalversammlung 2021 für ein weiteres Jahr - über die maximale statutarische Amtsdauer hinaus - als Präsident des Verwaltungsrates zur Verfügung stellen, heisst es in der Mitteilung weiter. Zum Nachfolgeprozess auf Ebene CEO machte das Institut in der Mitteilung keine Angaben.

Gewinn gesteigert

Veröffentlicht wurde gleichzeitig das Geschäftsergebnis 2019. In diesem nahm der Betriebsertrag um 0,3% auf 479,2 Mio. Fr. zu. Dabei profitierte die Bank von der positiven Entwicklung an den Börsen, was zu einem höheren Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (+11,0%) sowie aus dem Handelsgeschäft (+21,2%) führte.

Beim wichtigsten Ertragspfeiler, dem Zinsengeschäft, konnte zwar das Wachstum der Kundenausleihungen und Kundeneinlagen die Auswirkungen der Negativzinsen im Brutto-Zinsengeschäft kompensieren. Weil aber deutlich weniger ausfallrisikobedingte Wertberichtigungen aufgelöst wurden als im Vorjahr, nahm das Netto-Zinsergebnis um 5,7% ab.

Der Geschäftserfolg als Mass für das operative Ergebnis stieg um 1,2% auf 197,4 Mio. Fr.. Nach Zuweisung an die Reserven für allgemeine Bankrisiken resultierte ein um 3,4% höherer Konzerngewinn nach Steuern von 163,9 Mio. Damit fiel dieser über den Erwartungen aus. Die Aktionäre sollen in den Genuss einer unveränderten Dividende von 16,00 Fr. pro Aktie kommen.

2020 Ergebnis leicht unter Vorjahr erwartet

Die Kundenausleihungen der Bank stiegen 2019 um 3,5% auf 26,9 Mrd.. Die von der SGKB verwalteten Vermögen nahmen aufgrund des Netto-Neugelds von 0,4 Mrd. und der positiven Börsenentwicklung um 7,7% auf 46,3 Mrd. zu.

Für das laufende Jahr geht die St.Galler Kantonalbank von einer moderateren Entwicklung an den Märkten aus. Deshalb und aufgrund des anhaltenden Negativzinsumfeldes erwarte man ein operatives Ergebnis «leicht unter dem sehr guten Vorjahresniveau», heisst es weiter.

(awp/sda/dpa) Die regionale italienische Fluggesellschaft Air Italy mit Sitz im sardischen Olbia hat ihren Betrieb eingestellt. Das Unternehmen mit seinen 1400 Angestellten werde aufgelöst, teilte die Airline am Dienstag mit.

Fluggäste mit bereits gebuchten Tickets würden alternative Reisemöglichkeiten oder Rückerstattungen angeboten, versicherte die Airline. Zudem würden alle offenen Schulden von Air Italy beglichen, sagte eine Sprecherin. Branchenexperten führen die Pleite unter anderem auf die Konkurrenz durch Billigflieger sowie die staatliche gestützte Alitalia zurück.

Qatar Airways, die einen Anteil von 49 Prozent der Airline besitzt, teilte mit, sie sei bereit gewesen, mehr Geld in das Unternehmen zu investieren. Ihr Angebot sei aber von den anderen Aktionären ausgeschlagen worden.

Air Italy war 1963 unter dem Namen Alisarda gegründet worden, um den Tourismus an der Costa Smeralda im Nordosten Sadiniens zu fördern. Von 1990 bis 2018 fungierte sie unter dem Namen Meridiana.

Der Flughafen Lugano hat per Ende April alle Mitarbeiter entlassen.

Der Flughafen Lugano hat per Ende April alle Mitarbeiter entlassen.

Alessandro Crinari / Keystone

(sda) Der Flughafen Lugano hat per Ende April allen Mitarbeitern die Kündigung ausgesprochen. Der «präventive Schritt» werde nichtig, falls das Tessiner Stimmvolk im April einer Weiterfinanzierung des Flughafens zustimmt, teilte das Unternehmen Lugano Airport SA (Lasa) mit. In einer «konstruktiven Stimmung» habe Lasa am Montag ihre Mitarbeiter über die Kündigungen per Ende April informiert, heisst es in der Mitteilung. Dieser Schritt sei nötig, da im April das Tessiner Stimmvolk über die Zukunft des Flughafens Lugano-Agno entscheide.

Sowohl auf kantonaler als auch auf kommunaler Ebene haben die linken Parteien das Referendum gegen die weitere Finanzierung des krisengeschüttelten Flughafens ergriffen. Über beide Vorlagen wird im April abgestimmt. Spräche sich das Stimmvolk für eine Weiterfinanzierung durch Stadt und Kanton aus, würden die Kündigungen nichtig, schreibt Lasa.

Kanton stimmte Zuschüssen zu

Dem kantonalen Referendum war eine Erhöhung der Beteiligung an der Lugano Airport SA durch das Tessiner Kantonsparlament vorangegangen. Zudem hatte das Parlament am 4. November des vergangenen Jahres einer Rekapitalisierung der Gesellschaft in Höhe von 2,4 Millionen Franken zugestimmt und 920'000 Franken für die Deckung der Verluste sowie einen Kreditrahmen für einen jährlichen Beitrag von 520'000 Franken für die Verluste bis 2024 gesprochen.

Seit dem Grounding der Airline Darwin Ende 2017 steckt der Flughafen Lugano-Agno in grossen Schwierigkeiten. Auch die slowenische Adria Airways ging unterdessen Konkurs. Sie hatte bis Ende September als Codeshare-Partner für Swiss die Destination Lugano vom Flughafen Zürich aus bedient.

Mit dem Konkurs der Gesellschaft wurden die Flüge zwischen Lugano und Zürich eingestellt. Deshalb bieten die Swiss und die SBB seit dem 16. Oktober einen «Flugzug» zwischen dem Bahnhof Lugano und dem Flughafen Zürich an.

(awp/sda/dpa) Die Telekom-Tochter T-Mobile hat sich im wichtigen US-Kartellrechtsprozess um die Fusion mit dem kleineren Rivalen Sprint durchgesetzt. Der zuständige Richter Victor Marrero stimmte dem mehr als 26 Mrd. Dollar teuren Deal zu. Dies geht aus seinem am Dienstag veröffentlichten Urteil hervor. Die Unternehmen hatten ihren Zusammenschluss bereits im April 2018 vereinbart. Die Fusion stiess jedoch auf wettbewerbsrechtlichen Widerstand.

Zwar stimmte das Justizministerium unter Auflagen zu und auch die Branchenaufsicht FCC gab grünes Licht, doch 13 Bundesstaaten und der Regierungsbezirk Washington klagten, weil sie Jobverluste und Preiserhöhungen fürchten. Im Dezember war es in New York zum Showdown vor Gericht gekommen, doch erst jetzt wurde das Urteil gefällt.

Daimler gibt heute weitere Details zum Stellenabbau bekannt.

Daimler gibt heute weitere Details zum Stellenabbau bekannt.

Thomas Niedermueller / Getty

(awp/sda/dpa)

Zum zweiten Mal in Folge muss der Auto- und Lastwagenbauer Daimler einen massiven Gewinneinbruch hinnehmen. Unter dem Strich blieben im vergangenen Jahr nur noch 2,4 Mrd. Euro übrig, wie der Konzern am Dienstag in Stuttgart mitteilte.

2018 war das auf die Aktionäre entfallende Ergebnis noch dreimal so hoch, obwohl es auch damals schon heftig abgesackt war. Zwar konnte Daimler den Umsatz mit 172,7 Mrd. Euro noch leicht ausbauen - auch weil die Kernmarke Mercedes-Benz das Jahr erneut mit einem Absatzrekord abschloss. Ein riesiger Kostenberg frisst aber einen Grossteil des Gewinns gleich wieder auf.

So muss Daimler nicht nur die Investitionen in den Anlauf der Elektroauto-Produktion und in die Entwicklung teurer Zukunftstechnologien schultern. Auch die Rechnung für die Altlasten aus der Dieselaffäre ist im vergangenen Jahr immer länger geworden.