Switzerland

SCB ohne Chance beim Leader: Zug schickt Bern mit 7:1-Packung nach Hause!

Das Spiel: Servette beginnt die Partie im Tessin schludrig. In der ersten Minute kommt Lugano nach Fehlern von Jacquemet und Le Coultre zu mehreren Chancen. Doch wenig später verliert die Mannschaft von Serge Pelletier ihrerseits die Orientierung in der eigenen Zone. Gleich beide Verteidiger (Loeffel und Nodari) versuchen, Kast an der Bande unter Druck zu setzen. Und weil niemand in der Mitte aushilft, steht Miranda ganz alleine vor Goalie Schlegel und trifft im zweiten Versuch.

Nach knapp fünf Minuten ist der Arbeitstag von Schlegel bereits beendet, nachdem Smirnovs und Rod nachdoppeln. Den Keeper trifft keine Schuld, da ihm die Sicht verdeckt ist. Pelletier zeigt einen eigenwilligen Sinn für Geburtstagsgeschenke: Sandro Zurkirchen (31) muss ins Tor. Eine schöne Überraschungs-Party wird es für den Schwyzer nicht. Keine zwei Minuten nach seiner Einwechslung ist auch er geschlagen.

Die Genfer zeigen zunächst wie schon zuletzt gegen Zug (3:4 n.V.) eine gnadenlose Effizienz. Danach legen sie darauf keinen Wert mehr. Vor allem Omark macht sich einen Spass daraus, die Luganesi mit Tricks und Dribblings zu verhöhnen. Rächt sich das? Schon am Freitag sieht man sich an gleicher Stelle wieder. (sr)

Der Beste: Tanner Richard (Servette). Zieht die Fäden wie ein Puppenspieler. 3 Assists.

Tore: 2. Miranda (Kast, Völlmin) 0:1. 3. Smirnovs (Jacquemet, Tömmernes) 0:2. 6. Rod (Richard, Karrer/PP) 0:3. 7. Mercier (Richard, Vermin) 0:4. 24. Bödker (Chiesa, Arcobello) 1:4. 30. Moy 1:5. 36. Vermin (Richard) 1:6. 55. Fazzini (Sannitz) 2:6.

Das Spiel: Lausanne uninspiriert, Langnau motiviert. Man könnte meinen, nicht die Emmentaler sind es, denen die Last aus neun Pleiten in Folge auf die Schultern drückt.

Doch die Zeiten der Westschweizer Galavorstellungen sind vorbei, ihr hochkarätiger Offensivmotor stottert. Um ihn wieder anzukurbeln, haben die Lausanner für den slowakischen Stürmer Libor Hudacek bereits die siebte (!) Ausländerlizenz verbraten. Im Gegensatz dazu sind bei den Tigers gerade mal zwei ihrer drei Söldner einsatzfähig.

Dennoch: Die Emmentaler überraschen mit ihren gradlinigen Angriffen, haben nach dem 1:0 regelmässig gute Chancen für weitere Treffer. Obwohl sich Lausannes Gefährlichkeit in Grenzen hält und ihr Tempomat bei der Minimalgeschwindigkeit feststeckt, bleibt es eine fragile Führung für die Tigers. Doch sie bleibt bestehen!

Nach neun Pleiten feiern sie den ersten Sieg, und er ist erst noch verdient gegen eine Top-Mannschaft, die zu keinem Zeitpunkt aus ihrer Lustlosigkeit herausfindet. Die Chancen sind zu unzwingend, die Pässe kommen kaum an, und die Abpraller bei Goalie Stephan holt sich kaum je ein Lausanner zuerst. Es ist ein ganz blasser Auftritt. (N.V.)

Der Beste:– Pascal Berger (Tigers). Der Captain geht voran, mit dem entscheidenden Tor, blockt Schüsse und hält auch mal seinen Gitterhelm hin.

Die Pflaume: Joel Genazzi (Lausanne). Der Crosscheck des Verteidigers und Captains in den Kiefer-/Nackenbereich von Tiger Julian Schmutz ist komplett übertrieben – Restausschluss.

Football news:

Benzema, Kroos, Vinicius, Valverde und Militao - zum Auftakt von Real Madrid empfängt Real Madrid am 30.Spieltag in der Liga den FC Barcelona
Andrea Pirlo: Ich hoffe, dass ich Ronaldo, Morata und Dibalo irgendwann gleichzeitig einsetzen kann
Zlatan traf im Spiel gegen Parma. Für ihn ist es die achte rote Karte in der Liga Top 5
Fernando Llorente: Conte ist seit mehr als einem Jahr Trainer, aber er möchte arbeiten
Mbappé war 19-mal Tor+Assist in der 1.Liga für PSG. Nur Messi hat in dieser Zeit mehr in den Top 5 der Liga, Stürmer Kilian Mbappé hat in diesem Spiel ein Tor erzielt. Er schaffte beide Treffer in einem Ligaspiel für PSG zum 19.Mal
Flick über die Reaktion mit PSG in die Champions League: Die Bayern müssen Wunden lecken. Ich hoffe, dass wir ins Halbfinale kommen. Schwer zu akzeptieren, wenn man 1:0 führt und dann so ein Tor verpasst, auch weil alle über 90 Minuten eine tolle Einstellung gezeigt haben. Heute sieht es eher nach verlorenen zwei Punkten aus
Jürgen Klopp: Trent ist ein herausragender Spieler. Liverpool-Trainer Jürgen Klopp hat sich über Verteidiger Trent Alexander-Arnold geäußert, der das Siegtor gegen Aston Villa erzielt hatte