Switzerland

SCB bleibt in Lugano ohne Tor: Einfach ungefährlich

Nach 21 Tagen Wettkampfpause kommt Bern im Tessin nicht auf Betriebstemperatur. Das Team von Mario Kogler unterliegt Lugano 0:2.

Der SCB (mit Tristan Scherwey) strauchelt, Luganos Torhüter Niklas Schlegel lässt sich nicht bezwingen.

Der SCB (mit Tristan Scherwey) strauchelt, Luganos Torhüter Niklas Schlegel lässt sich nicht bezwingen.

Foto: Alessandro Crinari (Keystone)

Es waren angenehme neun Grad in Lugano – zumindest am Nachmittag. Die Temperatur sank kontinuierlich, lag um 19.45 Uhr in einem Bereich, der dem Begriff «Kaltstart» zumindest ein bisschen gerecht wurde. Und nichts anderes war die Partie gegen den HCL für den SCB nach einer Wettkampfpause von 21 Tagen. Die Berner verloren sie 0:2.

Bekanntlich kann eine zu forsche Fahrweise bei Kaltstart schädlich sein: Der Motor ist noch nicht auf Betriebstemperatur, das Öl zähflüssig. Die Berner adaptierten dieses Wissen aufs Eishockey, begannen vorsichtig, waren auf Einfachheit bedacht, so wie dies ihr Trainer Mario Kogler vorgegeben hatte. Allerdings war im Konzept kaum vorgesehen, dem Gegner das Toreschiessen einfach zu machen. Genau das tat der SCB: Alessio Bertaggia durfte von zwei Verteidigern unbedrängt einen Abpraller verwerten.

Einfach schön herauskombiniert war hingegen das 2:0 der Tessiner in Überzahl. Mark Arcobello, während vier Saisons Dreh- und Angelpunkt der SCB-Offensive, öffnete mit einem Querpass die Berner Box. Mikkel Bodker spielte die Scheibe in den Slot, Dario Bürgler veredelte den Spielzug.

Zwei Wochen mehr Zeit

Trotz der zwei Erfolgserlebnisse vermochten die Luganesi nie zu kaschieren, dass auch sie kein Ausbund an Selbstvertrauen sind. Sie begünstigten mit fahrigem Verhalten in Mittel- und Defensivzone etliche Berner Angriffe. Allein: Die Chancenauswertung bleibt das grosse Manko. Auch die dritte Quarantäne hat die Handgelenke offenbar nicht gelockert. Als Sinnbild diente Thierry Bader in Unterzahl: Der Flügel verfehlte das offene Tor kläglich. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Berner auch Pech bekundeten, etwa in jener Szene, als Romain Loeffel einen Stocherversuch Ted Brithéns vor der Linie wegbugsierte.

Am Ende stand beim offensiven Output wieder einmal die Null. Als die Berner endlich Fahrt aufnahmen, sassen sie bereits im Teambus auf dem Rückweg.

Es ist in Anbetracht des dichten Programms aber anzunehmen, dass die Equipe den Rhythmus rasch finden wird. Trainer Kogler gab die Devise «learning by doing» vor. Viel Zeit zum Trainieren wird den Bernern in den nächsten Wochen nicht bleiben, es folgt Spiel um Spiel.

Immerhin ist das unrealistische Szenario von 34 Begegnungen in 55 Tagen passé. «Das wäre nicht verantwortbar gewesen», sagt Spielplanchef Willi Vögtlin. Das Ende der Qualifikation wird um zwei Wochen nach hinten geschoben. Neu endet die Regular Season am 5. April, das Pre-Playoff beginnt zwei Tage später, das «normale» Playoff am 13. April. Aber was ist und läuft zurzeit in der National League schon normal?

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