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Protestaktion in Bundesliga: Gladbach-Star macht bei Sieg den Kaepernick


So haben sich die Spieler der Union ihr erstes Bundesliga-Spiel im Borussia Park nicht vorgestellt. Statt von knapp 60’000 tosenden Fans werden die Berliner zu ihrer Feuertaufe in Gladbach von 12’000 stummen Pappfiguren als Fans empfangen. Dafür geht es auf dem Platz rasant zu und her, für die Gäste wohl etwas zu schnell. Denn nach 17 Minuten bringt Neuhaus die Gladbacher in Front, nur vier Minuten vor der Pause erhöht Thuram auf 2:0. Sein Jubel gibt nach dem Spiel noch zu reden: Thuram solidarisiert sich mit dem in den USA durch einen Polizisten ermordeten George Floyd – und kniet sich hin. Eine Geste, die von NFL-Star Colin Kaepernick als Zeichen gegen Rassismus ins Leben gerufen wurde. In Hälfte zwei kann Union dank einem schnellen Anschlusstreffer noch einmal Hoffnung schöpfen. Diese hält aber nicht lange: Thuram erzielt in der 59. Minute das 3:1, kurz vor Schluss trifft Pléa zum 4:1 Endresultat.
Die Tore:
Die Schweizer: Sommer und Elvedi sind bei Gladbach gesetzt, während Embolo und Zakaria weiterhin verletzt ausfallen.

18 Uhr: Paderborn – Borussia Dortmund (im BLICK-Liveticker!)

Am Samstag

40 Bundesliga-Tore hat Deutschland-Legende Gerd Müller (74) einst in einer Saison für Bayern geschossen – bis heute ist es die absolute Bestmarke. Gerät der Rekord in dieser Spielzeit noch in Gefahr? Robert Lewandowski greift jedenfalls mit Vollgas an! Der Top-Stürmer trifft gegen Düsseldorf doppelt und trägt damit seinen Teil dazu bei, dass die Bayern nach dem 5:0-Erfolg zumindest vorübergehend zehn Punkte Vorsprung auf Verfolger Dortmund aufweisen. «Lewa» steht nun nach 27 Einsätzen bereits bei 29 Saisontoren. Bärenstark! Für die Egalisierung von Gerd Müllers Rekord bleiben dem 31-jährigen Polen aber nur noch fünf Runden… Eines ist Lewandowski mit den Treffern gegen Düsseldorf aber schon jetzt nicht mehr zu nehmen: Er hat nun gegen alle 18 aktuellen Bundesligisten getroffen. Neben dem Bayern-Angreifer haben das nur Marco Reus (Dortmund) und Kevin Volland (Leverkusen) geschafft.
Die Tore:

Es läuft einfach nicht bei Schalke. Seit nun elf Spielen warten die Königsblauen auf einen Sieg – das gabs zuletzt 1997. Bremen hingegen überzeugt mit Kampfgeist und nutzt das passive Verhalten des Heimteams eiskalt aus. Bittencourt (32.) trifft per traumhaftem Schlenzer zur verdienten Führung. Die Schalker, bei denen erstmals seit Februar wieder Nübel im Kasten steht, können nicht reagieren. Für das Tor fehlt die letzte Präzision, die beste Chance lässt Raman (53.) aus spitzem Winkel liegen. Die Gäste können sich vor allem bei ihrem überragenden Schlussmann Pavlenka bedanken. Denn: Mit dem Sieg sichert sich Bremen wichtige Punkte im Abstiegskampf.
Das Tor:
Die Schweizer: Michael Lang bleibt 90 Minuten lang auf der Bank.

Nach fünf Monaten trifft Kevin Mbabu endlich wieder für sein Team. In der 58. Minute gleicht er mit dem Kopf wunderbar gegen die Eintracht aus. Was für eine Erleichterung für den ehemaligen Schützling von Eintracht-Trainer Adi Hütter. Schon allein darum hat dieser Treffer an diesem Samstagnachmittag eine besondere Bedeutung. Das Tor liegt aber auf der Hand, denn die Wölfe zeigen sich durchs Band kämpferisch. Doch auch Frankfurt, das schlechteste Auswärtsteam der Bundesliga, gibt nicht auf. Nach einem versenkten Elfmeter durch Silva (27.) schiessen sie sich dank Kamada in der 85. Minute zum Sieg. Was für ein wichtiger Dreier im Abstiegskampf! Nach fünf sieglosen Partien darf das Team von Hütter endlich wieder jubeln, und das trotz einem Mann weniger in den letzten Minuten.
Die Tore:
Die Schweizer: Bei den Wölfen stehen Kevin Mbabu und Renato Steffen in der Start-Elf. Der dritte im Bunde, Admir Mehmedi, stösst in der 61. Minute hinzu. Bei Frankfurt kommt Fernandes in der 77. und Sow in der 84. Minute.

Wichtiges Spiel für beide Teams! Mainz steht unter Zugzwang und braucht unbedingt Punkte im Kampf gegen den Abstieg, Hoffenheim hingegen will nächste Saison europäisch spielen. Und genau mit dieser Einstellung gehen die Mainzer auch in die Zweikämpfe: Baumgartner wird gleich von zwei Gegenspielern im Strafraum umgemäht, Penalty! Steven Zuber tritt an – und verschiesst! Mainz-Schlussmann Müller pariert den schwach geschossenen Elfer des Schweizers mit Leichtigkeit. Kurz vor der Pause klappts dann doch für das Gäste-Team, Bebou (43.) trifft zur Führung. Auch wenn sich die Mainzer mehr am Spiel beteiligen, reichts nicht für ein Tor. So bleibt es beim knappen Sieg für die Gäste, Mainz muss weiterhin um den Ligaerhalt zittern.
Das Tor:
Die Schweizer: Steven Zuber scheitert vom Punkt (27.) und wird in der Halbzeit ausgewechselt.

Hertha scheint unter dem neuen Trainer unschlagbar. Mit Bruno Labbadia haben die Berliner noch kein Spiel verloren. 10 Punkte aus vier Spielen. Bereits nach wenigen Minuten übernimmt die Hertha das Zeppter und diktiert das Spiel. In der 23. Minute schnappt sich Javairo Dilrosun den Ball, umdribbelt seinen Gegner Uduokhai spektakulär und trifft aus sechs Metern zum 1:0. Nach der Pause verlieren die Berliner an Stärke. Die Partie präsentiert sich neu ausgeglichen. Trotzdem schaffen es die Hauptstädter kurz vor Abpfiff nochmals einen obendrauf zu legen – sie gewinnen letztlich 2:0.
Die Tore:
Die Schweizer: Ruben Vargas und Stephan Lichtsteiner stehen in der Start-Elf der Augsburger. Letzterer muss in der 74. Minute raus.

Am Freitag

Er wird auch «das Wunderkind» genannt, Leverkusens Kai Havertz. Und im Schwarzwald-Stadion macht er am Freitagabend seinem Spitznamen alle Ehre. Der 20-Jährige sichert der «Werkself» mit seinem fünften Treffer im dritten Spiel den Sieg gegen Freiburg und stellt gleich eine Bestmarke auf: 35 Bundesliga-Tore vor dem 21. Geburtstag – das hat noch keiner vor ihm geschafft. Dann der Schock: Nur elf Minuten nach seinem Treffer muss Havertz verletzt runter. Besorgte Miene bei Trainer Bosz und den Mitspielern. Aber auch ohne seinen Spielmacher bringt Leverkusen den Dreier über die Zeit und zieht auf Platz 3. Damit ist Leverkusen auf Europa-Kurs und darf träumen.
Das Tor:

Am Montag

20.30 Uhr: Köln – RB Leipzig

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