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Nur Kilde steht Caviezel vor der Sonne

Je schwieriger die Verhältnisse, desto schneller die Norweger. Diese Erkenntnis ist nicht neu, immer wieder und vor allem bewusst trainieren Jansrud, Kilde und Konsorten bei garstigen Bedingungen. Apropos Kilde: Im Super-G von Saalbach spielte er seinen Erfahrungsschatz aus und siegte.

Nach 140-minütiger Verzögerung wegen Wind, Schnee und Nebel wurde das Rennen doch noch gestartet. Fast pausenlos wurde geschaufelt, mit der Fairness war es auf der stark verkürzten Strecke trotzdem so eine Sache. Die Fahrer ab Nummer 10 waren vorab im oberen Teil wegen der langsam werdenden Piste chancenlos. Einzige Ausnahme war der Deutsche Thomas Dressen, der den Rückstand oben in Grenzen hielt und Dritter wurde.

Kampf um Super-G-Wertung

Kilde, als Siebter gestartet, übernahm mit dem Erfolg die Führung im Gesamt- und im Super-G-Weltcup. 15 Hundertstel zurück lag Mauro Caviezel, der mit Platz 2 seine glänzende Verfassung untermauerte. Es war Podestplatz Nummer 8 für den Bündner, was fehlt, ist der Sieg. Diesen verpasste er wie schon in der Abfahrt von mit einem zeitraubenden Fehler.

Auch Caviezel hat dank seiner Konstanz Chancen auf den Gewinn der Disziplinenwertung, 51 Punkte liegt er hinter Kilde. Er habe sich trotz der schwierigen Verhältnisse nicht allzu viele Gedanken gemacht, meinte Caviezel, «das ist mein Erfolgsrezept».

Feuz scheidet aus, Frust bei den Österreichern

Die weiteren Schweizer verpassten die Top 10: Marco Odermatt wurde 12., Gilles Roulin belegte Rang 17. Beat Feuz schied wie Mitfavorit Matthias Mayer aus. Die Österreicher verpassten das Podest abermals, Verbandspräsident Peter Schröcksnadel verbarg in diversen TV-Interviews seine Enttäuschung respektive den Frust nicht.

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