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Neuer SBB-Chef: «Positives Signal an die Mitarbeitenden»

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Vincent Ducrot steht ab Frühling an der Spitze der SBB. Das sind die Reaktion auf seine Wahl.

Verkehrsministerin Simonetta Sommaruga hat die Wahl von Vincent Ducrot an die Spitze der SBB begrüsst. Mit dem Freiburger sei eine Persönlichkeit gewählt worden, welche die Schweiz und die Bahnlandschaft sehr gut kenne.
Ducrot sei sich auch der Bedeutung des Service public und der Sozialpartnerschaft bewusst, hiess es in einer Mitteilung des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek). Und er kenne die SBB bereits aus verschiedenen anderen Funktionen.

Sommaruga wies jedoch auch darauf hin, dass die SBB kein gewöhnliches Unternehmen seien, sondern im Dienst der Bevölkerung stünden. Und die Kundinnen und Kunden erwarteten, dass die SBB sicher, pünktlich und zuverlässig funktionierten. «Bundesrätin Sommaruga geht davon aus, dass Vincent Ducrot diesen Anliegen höchste Priorität einräumt», hiess es weiter.

Olivier Français (FDP/VD), Präsident der Verkehrskommission des Ständerats, hat die Wahl von Vincent Ducrot an die Spitze der SBB als «gute Nachricht» bezeichnet. Dieser sei ambitioniert und habe eine langfristige Vision für die Bahn.

Ducrot kenne die Entscheidungsprozesse innerhalb der SBB sehr gut, sagte Français gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Dienstag. Es liege nun an ihm, die Zukunft der Bundesbahnen aufzugleisen.

Er erwarte vom neuen SBB-Chef, dass er seine langfristige Vision für die Entwicklung des Bahnnetzes umsetze. Als erstes müsse nun aber das Vertrauen der Reisenden wieder hergestellt werde. Die Politik werde Ducrot zwar genügend Zeit lassen, um sich zu beweisen. Doch nach sechs Monaten im Amt erwarte er konkrete und realistische Vorschläge, sagte Français.

Auch SP-Präsident Christian Levrat (FR) begrüsste auf dem Kurznachrichtendienst Twitter die «sehr gute Nachricht» und bezeichnete die Ernennung von Ducrot als «intelligente Wahl». Sie biete den SBB nun die Möglichkeit, die Rolle ihres Service public zu verstärken.

Auch die Gewerkschaft des Verkehrspersonals ist zufrieden. «Mit der Wahl eines Eisenbahners als CEO sendet der Verwaltungsrat ein positives Signal an die Mitarbeitenden», sagt SEV-Präsident Giorgio Tuti. «Herr Ducrot wird jedoch keine leichte Aufgabe haben, da es bei der SBB derzeit viele Probleme gibt», sagt Barbara Spalinger, Vizepräsidentin des SEV und zuständig für SBB-Angelegenheiten. «Für die Mitarbeitenden ist vor allem wichtig, dass sich die SBB wieder auf die Qualität und Sicherheit ihrer Dienstleistungen konzentriert und diese zu einem erschwinglichen Preis anbietet.»

(sda)

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