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Switzerland

Neu zum Streamen: «Diese Show ist verdammt queer und trans»

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Die 45-jährige Abby (Abby McEnany) erzählt ihrer Therapeutin, dass sie sich das Leben nehmen will. Seit Jahren begleiten Abby Depressionen, Panikattacken und Zwangsstörungen. Nun will sie jeden Tag eine Mandel wegschmeissen – wenn 180 weg sind und ihr Leben sich nicht verbessert hat, bringt sie sich um.

Doch als Abby ihren Suizidplan erklärt, realisiert sie, dass ihre Therapeutin in der Sitzung verstorben ist. Das Pech scheint sie zu verfolgen, bis sie sich in den jungen Transmann Chris (Theo Germaine) verliebt. «Du datest einen Transmann? Dann bist du keine Lesbe mehr», meint eine Kollegin. Worauf Abby antwortet: «Wen zur Hölle kratzts? Führst du eine Liste?»

Die Serie ist autobiografisch

Die Comedyserie basiert auf Abby McEnanys echter Geschichte: In einer Bühnenshow mit dem Titel «Work In Progress» erzählte die Autorin von ihrem Leben. Regisseur Tim Mason war begeistert, die beiden schrieben den Plot für eine TV-Serie und holten Lily Wachowski («The Matrix») als Produzentin und Autorin dazu.

«Diese Show ist verdammt queer und verdammt trans. Sie zeigt Transmenschen und die queere Community auf eine liebevolle Art», so Wachowski gegenüber «Vox». Wie McEnany ausführt, ist das Brechen von Tabus dabei zentral: «Uns ging es bei der Serie darum, die Scham über psychische Krankheiten zu verlieren. Sonst reden die Leute nicht darüber.»

«Work In Progress» gibts ab dem 18. Februar auf Sky Show.

Isi (Lisa Vicari) fehlt es in Heidelberg dank millionenschweren Eltern an nichts, doch laut ihnen ist das BWL-Studium ein Muss, wofür Isi sich wenig interessiert. Boxer Ossi (Dennis Mojen) kämpft im benachbarten Mannheim ums Überleben und hilft seiner verschuldeten Mutter in der Tankstelle aus.

Als Isi und Ossi aufeinandertreffen, schliessen sie einen Deal ab – sie daten sich: Isi will ihre Eltern provozieren, damit sie ihre Leidenschaft unterstützen und ihr eine Ausbildung als Köchin in New York bezahlen. Im Gegenzug kriegt Ossi von Isi das nötige Geld, um an seinem ersten Profikampf teilnehmen zu können, was ein Sprungbrett sein könnte.

Netflix' Debüt aus Deutschland

«Isi & Ossi» erscheint als erste deutsche Film-Eigenproduktion von Netflix. Drehbuchautor und Regisseur Oliver Kienle («Bad Banks») meint gegenüber dem «Kurier»: «Es ist eine speziell deutsche und gleichzeitig sehr universelle Geschichte.»

«Isi & Ossi» gibts ab dem 14. Februar auf Netflix.


Der Trailer. (Video: Netflix)

(afa)

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