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Neu im Kino: Unschuldig Verurteilter kämpft gegen US-Justiz

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Ein Anwalt setzt sich im Todestrakt gegen Rassismus ein, Gangster streiten sich um Marihuana – und weitere Filme, die neu im Kino laufen.


Seit Jahrzehnten kämpft der afroamerikanische Jurist Bryan Stevenson gegen den strukturellen Rassismus der US-Justiz. Seine Erlebnisse hat er im Bestseller «Just Mercy» aufgeschrieben, nun kommt das gleichnamige Drama über den Beginn seiner Karriere ins Kino.
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Nachdem Bryan Stevenson (Michael B. Jordan) sein Harvard-Jurastudium abgeschlossen hat, will er sich in Alabama für Menschen einsetzen, die sich keinen Rechtsbeistand leisten können. Gemeinsam mit Anwältin Eva Ansley (Brie Larson) vertritt er Klienten, die zu Unrecht zum Tode verurteilt wurden.

Stevenson macht sich für Gerechtigkeit stark

Dabei trifft er Walter McMillian (Jamie Foxx), der für den Mord an einer 18-jährigen weissen Frau verurteilt wurde. Stevenson ahnt rassistische Motive des Sheriffs, denn der einzige Zeuge der angeblichen Tat ist ein Häftling, der dafür eine Straferleichterung erhalten hat. Es beginnt ein jahrelanger Kampf gegen das Todesurteil, in dem Stevenson die Unschuld McMillians beweist.

Wie Bryan Stevenson gegenüber «Vibe» erklärte, bedeutet ihm der von Michael B. Jordan produzierte Film viel, denn er zeige die Menschlichkeit und Würde der Verurteilten: «Wenn man sieht, wie all das zerschlagen wird, sollte man wütend werden. Ich hoffe, dieser Film motiviert Zuschauende, selbst dagegen aktiv zu werden.»


Mickey Pearson (Matthew McConaughey) will aus dem Weed-Business aussteigen, um mehr Zeit mit Ehefrau Rosalind (Michelle Dockery) verbringen zu können und findet in Matthew Berger (Jeremy Strong) einen vermeintlich idealen Käufer für die unterirdisch versteckten Hanfplantagen.

Doch Pearsons Assistent Raymond (Charlie Hunnam) wird von Privatdetektiv Fletcher (Hugh Grant) besucht, der behauptet, dass es einige Männer auf Pearson abgesehen haben: Medienmogul Big Dave (Eddie Marsan), Gangster Dry Eye (Henry Golding) und ein Streetfighter-Coach (Colin Farrell) sind in den Kampf um das Drogenimperium verwickelt und überbieten sich mit Bestechungen.

Guy Ritchie stört sich nicht an Kritik

In «The Gentlemen» werden Witze über Asiaten und Juden gerissen – Kritik daran lässt Guy Ritchie kalt, wie er der Deutschen Presse-Agentur erklärt: «Mann kann sich in seiner Arbeit nicht von einem politischen Zeitgeist beeinflussen lassen.»


Der Trailer. (Video: Ascot Elite)


Ein Schweizer Dokumentarfilm über den Alltag von drei Familien, die nicht im klassischen Rollenmodell leben. Dabei sind Väter, die mehr Betreuungsarbeit der Kinder übernehmen, und Mütter, die das Geld nach Hause bringen. Mit humorvollen Animationssequenzen wird das traditionelle Familienmodell parodiert.


Der Trailer. (Video: Verena Endtner)


Cecilia (Elisabeth Moss) flüchtet aus einer gewaltvollen Beziehung mit Griffin (Oliver Jackson-Cohen) und kommt bei ihrer Schwester (Harriet Dyer) unter. Als ihr Ex sich das Leben nimmt und sie sein Vermögen erbt, bedrohen unheimliche Zufälle ihr Leben. Cecilia ahnt, dass ihr Ex noch lebt und nun Jagd auf sie macht – sie versucht, zu beweisen, dass sie von einem Unsichtbaren verfolgt wird.


Der Trailer. (Video: Universal Pictures)

(afa)