Switzerland

Nach schlechter Ernte: Imker dürfen sich über grosse Mengen Honig freuen

Anna Tina Heuss aus Rheinfelden hat zurzeit richtig Spass an ihrem Hobby: «Ich konnte schon 25 und 30 Kilo Frühlingshonig pro Volk ernten, das ist im Vergleich zu den Vorjahren sehr viel.» Zehn Völker insgesamt lässt die Imkerin für sich arbeiten. Immer wieder überleben ganze Völker den Winter nicht. Auch da kann sich Heuss aktuell freuen: «2019/20 war es bei mir nur eines.» Auch die weiteren 60 Mitglieder des Imkervereins Bezirk Rheinfelden sind zufrieden. Das berichtet dessen Präsidentin Brigitte Denk. «Bei mir persönlich waren es beim ersten Schleudergang 45 Kilo.» Wobei sie, wie sie betont, noch mehr hätte ernten können: «Aber für mich ist es wichtig, den Bienen nicht zu viel wegzunehmen.»

Schon im Januar summte es im Bienenstock

Heinz Krautter aus Herznach, im Imkerverein Fricktal für Kommunikation zuständig, kann die positiven Erfahrungen aus Rheinfelden und Umgebung fürs obere Fricktal bestätigen. «Ich habe 30 Völker und bis jetzt knapp 300 Kilo geerntet, ein guter Ertrag.» Auch die übrigen 90 aktiven Imker und Vereinsmitglieder jubeln über Honig satt. «Bei meinen neun Völkern in Gansingen sind es bis zu 20 Kilo pro Volk, das ist wirklich toll», so Max Atzenweiler, Präsident des Bienenzüchterverbands Laufenburg, dem etwa 50 Imker angehören. Auch die dürfen sich Atzenweiler zufolge allesamt über grosse Mengen Honig freuen.

Normalerweise wäre jetzt erst die Haupterntezeit für den Frühlingshonig, berichten die Imker. Doch angesichts der milden Temperaturen im Frühjahr war der Höhepunkt der Blütenpracht zwei bis drei Wochen früher als üblich. Wobei 2020 schon verrückt begonnen hatte. Noch gut erinnert sich Anna Tina Heuss an den Januar. Wie seine frühlingshaften Temperaturen dafür sorgten, dass es in ihrem Bienenstand schon im Winter summte und brummte wie sonst erst im Frühjahr. Eine gefährliche Lage für die Imker: Denn wenn die Bienen zu früh ausfliegen, Energie verbrauchen und dann doch keinen Nektar finden, verlieren sie enorm an Kraft. «So musste ich im Januar und Februar nachfüttern», sagt Heuss. Das passiere in den letzten Jahren immer öfter. Mit dem Klimawandel gehören strenge Winter der Vergangenheit an. «Dabei sind die für Bienen am besten», so Heuss.

Die Fricktaler Imker können die vollen Honigtöpfe 2020 gut gebrauchen. «Im vergangenen Jahr lag die Ernte wegen des nassen und kalten Frühlings rund 70 Prozent unter normal», erklärt Atzenweiler. So mancher habe damals sogar null Ertrag verschmerzen müssen. Nach dem guten Start ins 2020 hoffen die Imker auf eine Sommertracht, die Ernte des Waldhonigs: «Mitte oder Ende Juli wissen wir mehr», sagt Atzenweiler.

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