Switzerland

Mit Dominik Brühwiler als neuem ZVV-Direktor setzt der Kanton auf Kontinuität im öffentlichen Verkehr

Der Zürcher Regierungsrat hat den langjährigen ZVV-Chefplaner zum Nachfolger von Franz Kagerbauer gewählt, der Ende Jahr in den Ruhestand tritt. Der Wechsel fällt in eine schwierige Zeit.

Seit 1990 ist die Zürcher S-Bahn eine Erfolgsgeschichte, dann kam die Corona-Pandemie.

Seit 1990 ist die Zürcher S-Bahn eine Erfolgsgeschichte, dann kam die Corona-Pandemie.

Simon Tanner / NZZ

Es ist eine der gewichtigeren Personalien, die der Regierungsrat in diesem Jahr zu entscheiden hatte. Nach 22 Jahren als Direktor des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) wird Franz Kagerbauer mit dem Jahreswechsel pensioniert. Die Wahl seines Nachfolgers fällt nicht allzu überraschend aus. Auf Vorschlag des Verkehrsrates hat die Regierung laut einer Mitteilung auf Anfang 2021 den 51-jährigen Dominik Brühwiler gewählt.

Brühwiler leitete selber bereits seit 2001 die Abteilung Verkehrsplanung im ZVV. Er war damit massgeblich an der Erarbeitung der Fahrpläne für den öV und den darauf beruhenden Ausbauten der Infrastruktur beteiligt. Seit 13 Jahren ist er überdies stellvertretender ZVV-Direktor. Brühwiler studierte Bauingenieur mit Schwergewicht auf Verkehrsplanung und Transporttechnik an der ETH Zürich. Danach war er an der Hochschule als wissenschaftlicher Mitarbeiter angestellt und arbeitete vier Jahre lang in der Privatwirtschaft als international tätiger Projektleiter.

Der Posten an der Spitze des ZVV ist begehrt. Brühwiler setzte sich laut der Mitteilung gegen über 60 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch. Er verfüge über hervorragende fachliche Qualifikationen, umfassende Kenntnisse des öffentlichen Verkehrs und geniesse im ZVV sowie in der kantonalen Verwaltung grosse Akzeptanz, schreibt die Regierung.

Der Wechsel fällt in eine schwierige Zeit. Seit der Inbetriebnahme der Zürcher S-Bahn 1990, als auch der ZVV operativ tätig wurde, schreibt der öV im Kanton Zürich eine Erfolgsgeschichte. Umso härter traf ihn unverschuldet das Coronavirus, als die Züge, Busse und Trams während Wochen fast leer fuhren. Das hat sich zwar wieder geändert, aber es wird einige Zeit dauern, bis die Passagierzahlen erneut das Niveau vor der Pandemie erreichen werden.

Der ZVV ist eine unselbständige Anstalt des öffentlichen Rechts und ist der kantonalen Volkswirtschaftsdirektion angegliedert. Dominik Brühwiler wird erst sein dritter Direktor nach Georg Elser und Franz Kagerbauer. Dieser war schon Ende der achtziger Jahre am Aufbau des ZVV beteiligt. In seine Zeit als Direktor fiel der Bau grosser Infrastrukturprojekte, namentlich der Zürcher Durchmesserlinie mit dem unterirdischen Bahnhof Löwenstrasse sowie der Glatttal- und der Limmattalbahn, die 2022 fertig erstellt ist.

Kagerbauer und Brühwiler trugen auch massgeblich dazu bei, dass der nächste grosse Ausbauschritt im Schienennetz des Kantons Zürich mit dem Brüttener Tunnel und dem vierten Gleis für den Bahnhof Stadelhofen bis 2035 rechtzeitig erfolgt.

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