Switzerland

Maskenpflicht: Mit einer unsinnigen Vorschrift würde die Eigenverantwortung sabotiert

Es hiess, man müsse unbedingt die Kommunikation mit der Bevölkerung verbessern. Es hiess, es sei nun wichtiger denn je, dass alle am selben Strick ziehen würden, um dem Virus Herr zu werden. Die Kurve der steigenden Fallzahlen müsse schnell gebrochen werden. Und nun droht der Bundesrat mit einer Maskenpflicht im öffentlichen Raum von Siedlungsgebieten.

Bisher hat sich die Schweiz mehrheitlich auf effiziente Massnahmen fokussiert. Die Maskenpflicht im Freien gehört sicher nicht dazu. Wo würde sie überhaupt umgesetzt? Wenn sich vor dem Fussgängerstreifen oder an der Bushaltestelle eine Gruppe von Wartenden bildet? Nimmt da irgendjemand schnell die Maske hervor, statt dass man einen Schritt zur Seite macht? Die Regelung macht höchstens für (Weihnachts-)Märkte im Freien Sinn. Doch dort könnte man auch separat das Maskentragen verlangen.

Falls die Regelung sogar ohne Abstands-Klausel im ganzen Siedlungsraum uneingeschränkt gelten wird:

Es gibt erwiesene Fälle von Ansteckungen in Restaurants, in Grossraumbüros, während Chorproben, Sporttrainings und in Pausenräumen. Aber es wurden noch keine Ansteckungen publik aus Situationen im Freien. Natürlich könnte man auch im Gedränge draussen angehustet werden, vielleicht ist sogar eine Ansteckung nach einer Stunde im Windschatten eines Velofahrkollegen möglich. Aber man kann nicht Eigenverantwortung fordern und diese dann mit unsinnigen Vorschriften sabotieren.

Die Mehrheit der Bevölkerung hat bis jetzt alle Masken-Anordnungen mitgemacht. Selbst beim Kurzaufenthalt im Laden und einsam auf Perrons stehend. Wir würden uns an jede Maskenpflicht gewöhnen, egal wo. Aber darum geht es nicht. Sondern ums Vertrauen in den Bundesrat, dass er tut, was wirklich hilft. Und wie will eine Regierung vermitteln, dass es brennt, wenn sie gleichzeitig eine Massnahme anordnet, die so wenig bewirkt? Verstärkt würde einzig die Verwirrung. Und wohl auch der Widerstand.

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