Switzerland

Maestro muss über die Bücher: Baustopp am See bei den Federers!

Da ist der Umweltorganisation Aqua Viva ein spektakuläres Break geglückt: Tennis-Maestro Roger Federer (39) muss bei den Bauarbeiten auf seinem Grundstück in Rapperswil-Jona SG noch einmal nachbessern. Das meldet die «Linth-Zeitung» am Samstag.

Dabei geht es um die Arbeiten am Seeufer. Bei der Altlastensanierung müssen die Federers noch einmal über die Bücher. «Das Gesuch der Bauherrschaft wurde sistiert», sagt der Rapperswiler Bauchef Christian Leutenegger der «Linth-Zeitung».

Die Altlastensanierung war nötig geworden, nachdem entdeckt worden war, dass der Boden des Grundstücks mit altem Bauschrott kontaminiert ist.

Diskussionen um eine Mauer

Ein Sprecher der Federers stellt die Sache etwas anders dar. Es habe «Unklarheiten» gegeben, was genau in der Baueingabe aufgeführt werden müsse. Darum werde nun nachgebessert. Bevor die Arbeiten weitergehen können, muss offenbar bereits dargestellt werden, wie der Streifen am Ufer danach aussehen soll. Inzwischen habe man den ganzen Uferbereich als ein Projekt zur Vorprüfung bei der Stadt eingereicht.

Diskussionen dürfte es um eine Mauer am Seeufer geben. Die Frage: Kommt sie weg oder darf sie bleiben? Während die Federers offenbar davon ausgehen, dass die Mauer entfernt werden soll, sieht die Stadt das anders. «Sie wird wieder in der ursprünglichen Form hergestellt», so Bauchef Leutenegger.

Das Schilf am Ufer ist geschützt

Ein weiterer Punkt, über den noch gesprochen werden muss: die Bepflanzung. Das Schilf, das am Ufer wächst, ist zum Beispiel geschützt. Das schränkt die Möglichkeiten natürlich ein.

Es bleibt also spannend am Obersee-Ufer. Die Gewässerschutz-Organisation Aqua Viva freut sich über den Baustopp. «Aktuell gibt es entsprechend keine Aktivitäten auf der Fläche, welche die Gewässerräume betreffen», so ein Sprecher. «Vor Einreichung eines Baugesuchs soll nach der Vorprüfung ein Mitwirkungsverfahren stattfinden, an dem auch Aqua Viva teilnehmen wird.» Sieht das Gesuch nach dem Gusto der Umweltorganisation aus, dürfte die Sache endgültig durch sein – und die Federers können auch am Ufer weiterbauen. (red)

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