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Lugano und Servette holen neue Ausländer +++ Meillard bricht Saison ab

Sport-News

Lugano und Servette holen neue Ausländer +++ Meillard bricht Saison ab

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.

Servette holt Kanadier Caron

Servette Genf hat im Hinblick auf die Playoffs den Kanadier Jordan Caron verpflichtet. Der 29-jährige Stürmer mit der Erfahrung von 166 NHL-Spielen wechselt vom DEL-Verein Schwenningen bis zum Ende der Saison zu den Genfern.

In dieser Saison bestritt er 24 Partien, in denen er neun Tore und drei Assists verzeichnete. Servettes Sportdirektor Chris McSorley hob dessen Arbeitsmoral und tadellose Haltung hervor. Mit Caron stehen nun fünf Ausländer unter Vertrag. (ram/sda)

Bild: AP/AP

Lugano holt weiteren Ausländer

Der HC Lugano hat die achte und letzte Ausländerlizenz an den Schweden Johan Ryno vergeben. Der 33-jährige Stürmer spielte seit 2015 für Färjestad. In der laufenden Meisterschaft erzielte er in 30 Partien fünf Tore und elf Assists. 2005 war er von den Detroit Red Wings als Nummer 137 gezogen worden, in der NHL kam er jedoch nie zum Einsatz.

«Johan ist ein solider Stürmer mit Führungsqualitäten», sagte Luganos Sportchef Hnat Domenichelli. Mit ihm hätten sie eine weitere Alternative für die entscheidende Meisterschaftsphase. Ryno ist der sechste Ausländer, der aktuell bei den Bianconeri unter Vertrag steht. Der Kanadier Ryan Spooner und der Finne Atte Ohtamaa haben den Verein im Herbst verlassen. (ram/sda)

Mélanie Meillard beendet die Saison vorzeitig

Mélanie Meillard bestreitet in dieser Saison keine Rennen mehr. Die 21-jährige Walliserin gab im letzten Dezember in Lienz ihr Comeback im Weltcup nach einer fast zweijährigen verletzungsbedingten Absenz. Die erhofften Resultate erreichte sie in den seither bestrittenen vier Rennen nicht. In Lienz schied sie im 1. Slalom-Lauf aus, danach verpasste sie zweimal im Slalom und einmal im Riesenslalom die Qualifikation für den 2. Lauf.

Nach Absprache mit ihren Trainern habe sie sich zum vorzeitigen Abbruch der Weltcup-Saison entschieden, erklärte Meillard auf Instagram: «Mein derzeitiges Niveau reicht nicht für Top-Resultate im Weltcup.» Bis zum Start der nächsten Saison will die Unterwalliserin «Kilometern auf den Ski ansammeln, die mir fehlen» und weiter an der Kondition arbeiten. (sda)

Bencic in St.Petersburg im Viertelfinal

Belinda Bencic hat beim Turnier von St.Petersburg die Viertelfinals erreicht. Die Weltranglisten-Fünfte setzte sich gegen die 34-jährige Einheimische Swetlana Kusnezowa

Im Viertelfinal trifft Bencic entweder auf die Griechin Maria Sakkari (WTA 21) oder die Französin Alizé Cornet (WTA 61). (sda)

Junger russischer Verteidiger für den EHC Biel

Der EHC Biel verstärkt sich bis zum Saisonende mit dem jungen russischen Verteidiger Alexander Yakovenko. Der 21-Jährige spielte zuletzt in der finnischen Liga wo er in 36 Spielen fünf Tore und 16 Assists erzielte. Davor war er in der US-Nachwuchsliga tätig. (abu)

Weber im Saalbach-Training der Schnellste

Im einzigen Training zur Weltcup-Abfahrt am Donnerstag in Saalbach-Hinterglemm stellt Ralph Weber die Bestzeit auf. Der 26-jährige Ostschweizer, der Mitte Januar in Wengen mit Rang 10 sein bestes Weltcup-Ergebnis egalisiert hatte, klassierte sich auf der verkürzten Strecke in 1:26,42 Minuten vor den beiden Österreichern Christian Walder (0,39 zurück) und Christoph Krenn (0,43).

Die Favoriten hielten sich zurück. Der Weltcup-Führende Beat Feuz belegte mit 1,35 Sekunden Rückstand den 17. Platz, unmittelbar hinter dem Franzosen Johan Clarey. Als zweitbester Schweizer klassierte sich Marco Odermatt mit knapp einer Sekunde Rückstand im 10. Rang. In Saalbach-Hinterglemm werden am Donnerstag (Abfahrt) und am Freitag (Super-G) die wegen des Coronavirus im chinesischen Yanqing abgesagten Weltcup-Rennen der Männer ausgetragen. (pre/sda)

Bild: AP

Wellman fällt bei SCB-Medizintest durch

Der SC Bern verzichtet auf die Übernahme des Spielers Casey Wellman von den SC Rapperswil-Jona Lakers. Der 32-jährige Amerikaner habe die medizinischen Tests, welche Bedingung für den Vertragsabschluss waren, nicht bestanden, teilt der aktuelle Schweizer Meister mit. Bei den SCRJ Lakers will man Wellman von den eigenen Ärzten noch einmal durchecken lassen. Sobald die Ergebnisse dieser Untersuchungen vorliegen, und diese mit den Ergebnissen aus Bern abgeglichen worden sind, werden die Lakers über die weiteren Schritte informieren.

Bereits im Sommer 2016 hatte beim SCB mit dem zweifachen Stanley-Cup-Sieger Kris Versteeg ein ausländischer Stürmer die Vorgaben der Berner nicht erfüllt. Anschliessend brillierte Versteeg aber in der NHL. Der aktuelle Spengler-Cup-Champion mit dem Team Canada erzielte in 73 NHL-Saisonspielen für die Calgary Flames 16 Tore und 25 Assists.(pre/sda)

Küng mit erstem Sieg gegen Top-100-Spielerin

Leonie Küng setzt am WTA-Turnier in Hua Hin ihre Siegesserie fort. Die 19-Jährige aus Beringen siegt gegen die Chinesin Zhu Lin (WTA 70) 6:3, 6:1 und steht in den Viertelfinals. Nach ihrer Siegpremiere auf Stufe WTA am Montag doppelte Küng gegen Zhu gleich nach und feierte ihren ersten Erfolg gegen eine Top-100-Spielerin. Nach einer umkämpften Startphase gewann die Schweizerin neun der letzten elf Games.

Für Küng war es nach den beiden Erfolgen in der Qualifikation bereits der vierte Sieg in Folge im thailändischen Badeort. Die 19-Jährige hat dabei noch keinen Satz und erst 15 Games abgegeben. In den Viertelfinals trifft Küng auf die Siegerin des Duells zwischen der Chinesin Wang Qiang (WTA 27) und Katarzyna Kawa (WTA 128) aus Polen. Wang sorgte zuletzt am Australian Open in Melbourne für Aufsehen, als sie in der 3. Runde Serena Williams ausschaltete. (pre/sda)

Bild: KEYSTONE

1,15 Milliarden Dollar für Wintertransfers

Weltweit wurden im Januar 1,15 Milliarden Dollar auf dem Transfermarkt ausgegeben. Wie aus einem Bericht der FIFA hervorgeht, gaben die englischen (298,2 Mio. Dollar) und deutschen Vereine (206,1 Mio. Dollar) mit Abstand am meisten Geld aus.

Die Klubs aus den europäischen Top-5-Ligen England, Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich verpflichteten Spieler für insgesamt 824,6 Millionen Dollar. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Zunahme von 27,6 Prozent. Der Höchstwert vom Januar 2018 (1,018 Milliarden Dollar) wurde allerdings deutlich verfehlt. Der teuerste Spieler in diesem Transferfenster war laut transfermarkt.de der 25-jährige Portugiese Bruno Fernandes, den Manchester United für 55 Millionen Euro von Sporting Lissabon erwarb. (pre/sda)

Die Rockets siegen wieder

Die Houston Rockets fanden in der NBA nach zwei Niederlagen zurück in die Erfolgsspur. Das Team mit dem Schweizer Thabo Sefolosha bezwang den Rekordmeister Boston Celtics James Harden und Russell Westbrook mit 42 respektive 36 Punkten. Sefolosha gehörte nicht in der Startformation Houstons an. Der Waadtländer Defensivspezialist stand knapp neun Minuten auf dem Parkett und verzeichnete dabei einen Rebound.

In der Tabelle der Western Conference liegt Houston auf dem 5. Platz mit einer bereits beachtlichen Reserve auf die Portland Trail Blazers, das erste Team ausserhalb der Playoff-Ränge. (pre/sda)

Laaksonen scheitert erneut früh

Für Henri Laaksonen (ATP 114) bedeutet die Startrunde beim ATP-Hallenturnier in New York Endstation. Der 27-jährige Schaffhauser unterliegt dem Japaner Yoshihito Nishioka 3:6, 6:0, 2:6. Laaksonen bekundete im Entscheidungssatz grosse Mühe bei eigenem Aufschlag, nachdem er den in der Weltrangliste um 50 Positionen besser klassierten Asiaten im zweiten Durchgang gleich dreimal gebreakt

Laaksonen wartet in diesem Jahr damit weiter auf ein erstes Erfolgserlebnis auf der ATP-Tour. Vor Wochenfrist scheiterte der Schweizer Davis-Cup-Spieler bereits in Montpellier in der 1. Runde. Auch in der Qualifikation zu den Australian Open blieb er sieglos. (pre/sda)

Bild: AP/AP

Kloten noch nicht Qualifikationssieger

Der EHC KlotenVisp den vorzeitigen Qualifikationssieg in der Swiss League. Anton Ranov erzielte für Visp mit dem 3:1 in Kloten das Siegtor. Aufgrund der besseren Bilanz in den Direktbegegnungen (9:6 Punkte) könnte Cupsieger Ajoie in der letzten Runde Kloten noch überflügeln.

Ajoie setzte sich gegen La Chaux-de-FondsAlain Birbaum war der einzige Doppeltorschütze. Vor der letzten Runde steht noch keine Playoff-Paarung fest. Mit Ausnahme von Visp (4.) ist noch keine andere Klassierung der Playoff-Teilnehmer in den Top 8 bereits fix. Ajoie spielt in der letzten Runde bei EVZ Academy, Kloten gastiert im Thurgau. (pre/sda)

Bürki wechselt zu Luzern

Der 26-jährige Berner Verteidiger Marco Bürki wechselt per sofort von Zulte Waregem in Belgien zum FC Luzern. Bürki unterschreibt einen bis Juni 2022 gültigen Vertrag. Als Junior durchlief der Stadtberner alle Jugendmannschaften des BSC Young Boys. 2011/12 gab er das Debüt in der Super League. Nach einer zweijährigen Ausleihe zum FC Thun ab 2015 und der Rückkehr zum Stammklub wechselte der Linksfuss auf die Saison 2018/19 in die 1. Division Belgiens, wo er in der Mannschaft von Zulte Waregem ein wichtiger Spieler wurde. (pre/sda)

DiDo und Rathgeb als Simulanten gebüsst

Die Disziplinarkommission von Swiss Ice Hockey hat Chris DiDomenico von den SCL Tigers und Yannick Rathgeb vom EHC Biel für Simulieren gebüsst. DiDomenico hatte im Meisterschaftsspiel in Bern mit einer «Schwalbe» ein Foul markiert. Rathgeb wird wegen Vortäuschen einer Verletzung im Heimspiel gegen Lugano sanktioniert. Die Bussen belaufen sich auf 2000 Franken für DiDomenico und 1200 Franken für Rathgeb. Verfahrenskosten kommen nicht dazu. (pre/sda)

Bild: PPR

Djourou fällt drei Wochen aus

Der FC Sion muss mindestens drei Wochen ohne Verteidiger Johan Djourou auskommen. Der in der Winterpause verpflichtete Ex-Internationale verletzte sichYB am Oberschenkel. Nachdem sein Vertrag bei SPAL Ferrara im Januar 2019 ausgelaufen war, war der Genfer bis zum Engagement bei Sion vereinslos. (ram/sda)

Bild: KEYSTONE

Finnischer Routinier für die Lions

Die ZSC Lions nehmen bis Saisonende den finnischen Verteidiger Topi Jaakola unter Vertrag. Der 36-Jährige, der zuletzt bei den Pelicans Lahti spielte, soll gemäss Klubangaben die Defensive absichern und einen allfälligen Ausfall kompensieren. Derzeit fehlt den Zürchern mit Severin Blindenbacher bereits ein wichtiger Verteidiger. (abu/sda)

Bild: AP/AP

Klinsmann bereits nicht mehr Hertha-Trainer

Nach nur gerade zehn Wochen im Amt tritt Jürgen Klinsmann vom Trainerposten bei Hertha BSC bereits wieder zurück. Er hatte den Job als Nachfolger des glücklosen Ante Covac erst Ende November übernommen. Nach dem enttäuschenden 1:3 bei Mainz 05 am Wochenende schreibt der 55-jährige heute auf Facebook, dass er als Cheftrainer für den Klassenerhalt auch das Vertrauen der handelnden Personen benötigen würde.

«Gerade im Abstiegskampf sind Einheit, Zusammenhalt und Konzentration auf das Wesentliche die wichtigsten Elemente. Sind die nicht garantiert, kann ich mein Potenzial als Trainer nicht ausschöpfen und kann meiner Verantwortung somit auch nicht gerecht werden», so Klinsmann weiter. Deshalb sei er nach langer Überlegung zum Schluss gekommen, sein Amt als Cheftrainer der Hertha zur Verfügung zu stellen. Als Aufsichtsrat wird Klinsmann dem Klub aber erhalten bleiben.

Hertha BSC bestätigte den Rücktritt erst rund eine Stunde nach Klinsmanns Verkündigung. «Wir sind von dieser Entwicklung am Morgen überrascht worden», erklärte Geschäftsführer Michael Preetz. Es habe dafür keinerlei Anzeichen gegeben. Wie die «Bild»-Zeitung berichtet, habe Klinsmann seinen Vertrag vorzeitig über das Saisonende hinaus verlängern wollen, was die Vereinsführung aber ablehnte. (pre)

Erstes Abfahrtstraining in Saalbach-Hinterglemm abgesagt

Das erste, für heute Dienstag vorgesehene Abfahrtstraining der Männer in Saalbach-Hinterglemm ist abgesagt worden. Aufgrund der Niederschläge muss die Strecke neu präpariert werden. Für Mittwoch ist ein weiteres Training geplant. Für Donnerstag ist die Abfahrt angesetzt, für Freitag der Super-G.

Wegen Sturmtief «Sabine» erwarteten die Organisatoren in Saalbach-Hinterglemm eine turbulente Woche, ab Mittwoch sollte es aber besser werden und auch der Niederschlag nachlassen. (abu/sda/apa)

Goran Djuricin neuer GC-Trainer

Zwei Tage nach der Trennung von Uli Forte haben die Grasshoppers wieder einen Trainer. Der letzte Saison in die Challenge League abgestiegene Rekordmeister hat Goran Djuricin verpflichtet. Sportchef Fredy Bickel kennt den 45-jährigen Österreicher von gemeinsamen Zeiten bei Rapid Wien.

Laut Bickel bringt Djuricin «fachliches Know-How, soziale Kompetenzen sowie positive Emotionen» mit. Vor ihm war bereits Sohn Marco (jetzt Stürmer beim Karlsruher SC) bei GC. «Die Mannschaft kenne ich aus Gesprächen mit meinem Sohn, diversen Videos und persönlichen Spielbesuchen relativ gut», so Neu-Trainer Djuricin. «Zudem verbrachte ich im vergangenen Jahr ein Stage auf dem Campus. Mein Ziel ist klar: Zusammen mit dem Staff tun wir alles für den Aufstieg.» (ram)

Bild: KEYSTONE

McIlroy wieder die Nummer 1

Nordirlands Golfstar Rory McIlroy ist nach viereinhalb Jahren an die Spitze der Weltrangliste zurückgekehrt. Er verdrängte Brooks Koepka aus den USA um wenige Prozentpunkte. Mit nunmehr 96 Wochen als Nummer 1 liegt McIlroy in der ewigen Bestenliste nur noch eine Woche hinter dem drittplatzierten Engländer Nick Faldo. Die ersten zwei liegen indessen ausser Reichweite: Tiger Woods war 683 Wochen lang (davon 281 am Stück) die Nummer 1, der «Weisse Hai» Greg Norman 331 Wochen.

Ob McIlroy, vierfacher Sieger von Turnieren auf Grand-Slam-Stufe, über diese Woche hinaus an der Spitze bleiben wird, ist fraglich, denn die Differenz zwischen McIlroy und Brooks beträgt nur 0,03 Punkte. Tiger Woods ist im neuen Ranking vom 6. auf den 8. Platz zurückgefallen. Die Klassierung ist jedoch bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass Woods nur etwa halb so oft spielt wie die meisten Konkurrenten und deshalb auch weniger Punkte sammeln kann. (pre/sda)

Bild: AP

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