Switzerland

Lötschberg-Basistunnel: Planungen für den Ausbau gehen in die nächste Runde

Ab 17. August liegt das Bauprojekt der BLS für den teilweisen Ausbau auf Doppelspur im Lötschberg-Basistunnel öffentlich auf.

Die beiden Projekte der BLS in der schematischen Übersicht.

Die beiden Projekte der BLS in der schematischen Übersicht.

PD

«Der 35 Kilometer lange Lötschberg-Basistunnel soll gemäss dem Willen des Parlaments auf einer Länge von 14 Kilometern zwischen Ferden und Mitholz bahntechnisch ausgebaut werden», erinnert die BLS in einer Mitteilung. Damit wäre der Tunnel auf 28 Kilometern doppelspurig befahrbar und nur noch auf 7 Kilometern einspurig. Die Pläne für diesen Teilausbau liegen ab Montag, 17. August, öffentlich auf.

Die öffentliche Auflage sei der nächste Schritt in dem vom Bundesamt für Verkehr geleiteten Plangenehmigungsverfahren. Ebenfalls arbeite die BLS die Planung für den vollständigen Ausbau auf zwei Tunnelröhren weiter aus, «damit diese Pläne bis Ende 2022 auf einem vergleichbaren Stand vorliegen wie jene des Teilausbaus».

Vollausbau wird erneut geprüft

Um beim Teilausbau die neue Tunnelstrecke bei Mitholz an den bestehenden Einspurabschnitt anzuschliessen, sind gemäss Mitteilung an der bestehenden Röhre umfangreiche Bauarbeiten nötig. Dafür müsse der Tunnel acht Monate lang gesperrt werden. Aufgrund dieser langen Sperrung habe das Parlament den Bundesrat beauftragt, den vollständigen Ausbau des Tunnels, der ohne lange Totalsperre auskommt, nochmals zu prüfen.

Das Parlament entscheidet voraussichtlich Anfang 2023, ob es am bereits beschlossenen Teilausbau festhalten will oder ob der Tunnel voll ausgebaut werden soll.

Die Resultate dazu werde der Bundesrat dem Parlament im Rahmen des Zwischenberichts zum sogenannten Step-Ausbauschritt 2035 unterbreiten. Auf dieser Grundlage entscheide das Parlament voraussichtlich Anfang 2023, ob es am bereits beschlossenen Teilausbau festhalten will oder ob der Tunnel voll ausgebaut werden soll.

Mit der Ausschreibung der Hauptarbeiten für den Teilausbau wartet die BLS deshalb bis zu diesem Zeitpunkt ab. Hingegen führe sie ab 2022 bereits gewisse Vorbereitungsarbeiten aus, die sowohl für den Teil- wie auch für den Vollausbau nötig sind.

Kapazität auf Bergstrecke reicht aus

Entscheidet sich das Parlament für den Teilausbau, beginnen die Bauarbeiten voraussichtlich 2025 und dauern bis Ende 2031. Die achtmonatige Sperrung ist gemäss BLS gegen Ende der Bauzeit vorgesehen. Während dieser Sperrung verkehren die Fernverkehrszüge über die Bergstrecke. Güterzüge werden über die Bergstrecke oder die Gotthardachse umgeleitet.

«Die Kapazitäten des Autoverlads und der Regioexpress-Züge durch den Lötschberg-Scheiteltunnel bleiben unverändert.»

Aus der Mitteilung der BLS

«Die Kapazitäten des Autoverlads und der Regioexpress-Züge durch den Lötschberg-Scheiteltunnel bleiben unverändert», teilt die BLS mit. Bei einem Vollausbau werde eine entsprechende Projektänderung voraussichtlich Mitte 2023 öffentlich aufgelegt. Die Bauarbeiten würden in diesem Fall von 2026 bis Ende 2033 dauern.

Ein direkter Vollausbau sei aus Sicht der BLS sinnvoll, «weil er keine Totalsperre des Basistunnels zur Folge hat, deshalb volkswirtschaftliche Kosten vermeidet und den Steuerzahler auf lange Sicht weniger kostet als ein etappierter Vollausbau». Zudem, so ist die BLS der Meinung, «würden die Flexibilität in der Fahrplangestaltung und die Stabilität des Angebots auf dieser wichtigen Neat-Achse erhöht».

aka/pd

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