Switzerland

Lockerung der Corona-Massnahmen: Bürokratie vor Kreativität

Der Bundesrat strapaziert mit seinem rigorosen Vorgehen die Geduld und Unterstützung vieler Schweizerinnen und Schweizer. Der Kommentar von BZ-Chefredaktor Simon Bärtschi.

BZ-Chefredaktor Simon Bärtschi

BZ-Chefredaktor Simon Bärtschi

Foto: Reto Oeschger 

Der Bundesrat bleibt resolut. Er will nicht auf die Bedürfnisse der Kantone eingehen und öffnet das Land mit stark angezogener Handbremse. Die Regierung verbietet es Restaurants weiterhin, ihre Aussenterrassen zu öffnen. Das Volk darf also nicht die ersten Sonnenstrahlen auf der Beizenterrasse um die Ecke geniessen, obschon sich die Mehrheit der Kantone dafür ausgesprochen hat und damit die Vernehmlassung zur Alibiübung verkommt.

Der bundesrätliche Brachialkurs ist bisher aufgegangen. Zu Beginn der Seuche brauchte es Verbote und rigorose Einschränkungen, um die Fallzahlen schnell zu drücken. Jetzt ists aber an der Zeit, mit zielgerichteten Anreizen das Volk zu entlasten, ohne die Kontrolle über die Pandemie zu verlieren. Das Öffnen der Terrassen wäre ein massvoller Schritt gewesen. Er hätte gegen den Corona-Frust der Bevölkerung geholfen, das Übertragungsrisiko ist draussen gering, der Betrieb von Aussenbereichen wäre angesichts der Jahreszeit überschaubar gewesen.

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