Switzerland

Leserreaktionen: «Sollen vermummte Feiglinge weiterhin ungestraft Schäden anrichten können?»

Leserinnen und Lesern äussern sich zu aktuellen Themen. Unter anderem dazu, dass die Abstimmung über das Verhüllungsverbot zu sehr auf das Tragen einer Burka fokussiert wird.

 Wüten ohne Konsequenzen. Eine Leserin will daran erinnern, dass es beim Verhüllungsverbot um mehr geht, als um das Verbot eine Burka tragen zu dürfen.


Wüten ohne Konsequenzen. Eine Leserin will daran erinnern, dass es beim Verhüllungsverbot um mehr geht, als um das Verbot eine Burka tragen zu dürfen.

Keystone/Peter Klaunzer

Zur Abstimmung über die Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot»

Wir stimmen nicht nur ab für oder gegen ein Burkaverbot, sondern über ein Verhüllungsverbot. Sollen vermummte Feiglinge weiterhin ihr Unwesen treiben und ungestraft hohe Schäden anrichten können? Dieser Aspekt sollte bei der Abstimmung berücksichtigt werden. In der öffentlichen Diskussion wurde allzu einseitig nur auf das Burkaverbot Bezug genommen. Elisabeth Steiner, Hünibach

Link zum Artikel: «Dem Bundesrat droht am 7. März eine dreifache Niederlage»

Zum Leserbrief von Marc Dinichert «Weiteren Gelüsten wären Tür und Tor geöffnet»

Der Leserbriefschreiber kritisiert, dass es seines Wissens das erste Mal wäre – und nicht angehe – wenn mit dem Gesichtsschleier in der Schweiz das Tragen eines «persönlichen, individuellen Requisits» durch das Initiativrecht verboten würde. Er scheint vergessen zu haben, dass mittels Initiativen schon andere, derartige «Requisiten», wie beispielsweise das Tragen gewisser Wildtierpelze, Waffen oder Messer verboten wurden. Obwohl bei uns anscheinend wenig Fälle von Zwangsverhüllungen vorkommen, muss, wie beim Waffenmissbrauch auch gelten «Jede Zwangsverhüllung ist eine zu viel», insbesondere auch deshalb, weil in der Schweiz die Völkerrechte, die jegliche Erniedrigung verbieten, eingehalten werden sollen. Toni Brunner, Münchringen

Link zum Leserbrief von Marc Dinichert: «Weiteren Gelüsten wären Tür und Tor geöffnet»

Zu «Das nächste Kräftemessen der Parteien

Nach der missglückten Gemeindeversammlung unterbreitet der Gemeinderat nun der Stimmbürgerschaft zur Oberstufe unvollständige Unterlagen. Was in einer Gemeindeversammlung hätte ausdiskutiert werden können, findet nun nicht statt. Der Gemeinderat hofft einfach, dass die für ihn bequemste Lösung gutgeheissen wird. In der Abstimmungsbotschaft werden zwar negative Punkte für die weitere Zusammenarbeit mit Wohlen aufgelistet, dagegen fehlen die positiven Perspektiven für eine eigene Oberstufe. Auch die Guthaben der Gemeinde bei der Auflösung des Schulverbandes fehlen. Der hohe Anteil von Schülern aus Kirchlindach und Herrenschwanden, die Schulen in der Stadt Bern besuchen, zeigt, dass die Betroffenen mit der für das Gemeindehaus bequemen Lösung nicht zufrieden sind. Eine Gemeinde ohne eigene Oberstufe hat einen Standortnachteil. Das beweist jetzt auch die erfolgte Kündigung von Wohlen, also den Rausschmiss aus dem Schulverband, überdeutlich. Eduard Müller Eduard Müller, Herrenschwanden

Link zum Artikel: «Zur Urnenabstimmung in Kirchlindach: Das nächste Kräftemessen der Parteien»

Zu «Wasen: Und plötzlich braucht es eine Baubewilligung»

Der Amtsschimmel wiehert und der Leser wundert sich. Offenbar haben die Beamten in dieser Gegend nichts Besseres zu tun, als Probleme zu kreieren, um so ihr gepolstertes Dasein zu begründen. Res Schütz kann die beiden Tanks als Reservoirs deklarieren und fertig. Fische gab es schon immer in Weihern und Seen, aus denen sich die Tiere mit Trinkwasser versorgen können. Mark Gasche, Kirchlindach

Link zum Artikel: Und plötzlich braucht es eine Baubewilligung

Zu «Wie schwierig es ist, auf Palmöl zu verzichten»

Gibt es wirklich keine Alternativen zu Palmöl? Das kann doch nicht sein, bei dem breiten Angebot an Ölen, das es da gibt. Suchen wirklich alle nach Alternativen? Wollen wirklich alle Betriebe, wie auch Bäckereien nach Alternativen zu Palmöl suchen? Oder gibt es immer noch solche, die gar kein wirkliches Interesse daran haben, zu suchen? Eine Alternative für ein Produkt zu finden, ist meistens nicht einfach. Martin Fischer, Worb

Link zum Artikel: Wie schwierig es ist auf Palmöl zu verzichten

Football news:

Piqué und Fati stehen in der Bewerbung von Barça um das Finale des spanischen Pokals mit Athletic Bilbao. Die Teilnahme an der Partie gegen den FC Barcelona ist bekannt geworden für das Finale des spanischen Pokals mit Atlético Madrid. Die Liste umfasst unter anderem Verteidiger Gerard Piqué, Mittelfeldspieler Anssumane Fati und Torwart Neto, die frühere Spiele wegen Verletzungen fehlten
Real wird Vinicius, Valverde, Edegaard und Rodrigo im Sommer nicht verkaufen. Sie gelten als Schlüsselspieler für die Zukunft des Klubs
Arteta über die knieverletzten Arsenal-Spieler: Sie hatten dafür Gründe. Ich denke, das ist die richtige Geste
Pogba über Mourinho: Sulscher kann die Spieler nicht in den Kader stellen, aber er wird sie nicht wegschieben, als gäbe es sie nicht. Das ist der Unterschied zwischen den Trainern Jose Mourinho und Ole-Gunnar Sulscher, der Mittelfeldspieler von Manchester United, Paul Pogba
Saka, Jacko, Huan-Bissaka und Gérard Moreno beanspruchen den Titel des Spielers der Woche in der Europa League
Real und Modric haben sich auf eine Vertragsverlängerung um ein Jahr geeinigt. Mittelfeldspieler Luka Modric wird eine weitere Saison bei Real Madrid verbringen. Die Parteien hätten sich auf eine Vertragsverlängerung bis Sommer 2022 geeinigt, teilte die As mit. Der 35-Jährige stimmte der vorgeschlagenen cremigen Lohnsenkung zu
Roma hat zum ersten Mal seit 1991 das Halbfinale des UEFA-Pokals/der UEFA Europa League erreicht