Switzerland

Leserreaktionen: Die Wilderei ist bis heute ein Thema

Meinungen von Leserinnen und Lesern zu aktuellen Themen.

Ein Schafzüchter schoss einen Rotmilan und weitere Vögel ab – und rückte damit die Wilderei wieder in den Fokus des Interesses.

Ein Schafzüchter schoss einen Rotmilan und weitere Vögel ab – und rückte damit die Wilderei wieder in den Fokus des Interesses.

Guido Pelli

Zu «10’000 Franken für erlegten Steinadler»

Genug Geld, um Waffen zu kaufen

Ein Schafzüchter schiesst geschützte Greifvögel ab, da sie nicht in sein Bild der Natur passen. Eine solche Einstellung ist bedenklich. Sein Verteidiger räumte ein, dass die wirtschaftliche Situation es nicht zuliess, einen Tierarzt für ein krankes Schaf beizuziehen. Dafür hatte der Wilderer aber anscheinend genügend finanzielle Mittel, um sich Waffen anzuschaffen. Bei Jaun wurde 2017 eine vergiftete Wölfin aufgefunden. Der männliche Wolf dieses Paares verschwand kurze Zeit später. Im Kanton Wallis ist der tiefe Luchsbestand seit Jahren ein Thema. Gemäss Naturschutzorganisationen dürfte die illegale Verfolgung der Grund dafür sein. Die Wilderei ist bis heute ein Thema. Sie wird von Personen mit einem radikalen Denken betrieben. Im vorliegenden Fall von einem u.a. als Vogelliebhaber dargestellten Mann, der um die Vögel in seinen Nistkästen bangte. Diese sind in der Tat bedroht – aber nicht von Rotmilanen oder Steinadler. Sondern durch Lebensraumverlust, fehlenden Nahrung und einer zu intensiven Landwirtschaft. Daniel Maeder, Bösingen

Zitat des Tages

«Mich stört der Begriff Lebensmittelproduktion. Wir sprechen hier von Tierhaltung.»

Maya Reist, Oberönz

Zu «Hühner, die kleine Fussabdrücke hinterlassen»

Das Tier im Zentrum

Es freute mich zu lesen, dass Hühner in einem Stall aufwachsen dürfen, der unsere Energiebilanz zu verbessern hilft. Leider fehlt mir der Fokus auf das Tier. Sofort tauchen bei mir Fragen auf: Wie lange darf das Tier leben? Womit wird es gefüttert? Diese Aspekte der Nachhaltigkeit hätten mich interessiert. Zudem stört mich der Begriff Lebensmittelproduktion. Wir sprechen hier von Tierhaltung. Das Tier muss im Zentrum stehen. Maya Reist, Oberönz

Zur Leserreaktion «Aussage ist dreist und rücksichtslos» von Peter Grimm

Bei Eltern fehlen Rücksicht und Toleranz

Ich kann Peter Grimm voll und ganz unterstützen. Auch in unserer so genannten «ruhigen Siedlung» haben wir das gleiche Phänomen. In einem Gespräch mit einer Familie wurde mir gesagt: «Unsere Kinder können machen, was sie wollen». Ich solle mich nicht in die Erziehung einmischen. Leider ist bei vielen Eltern das Bewusstsein für Rücksicht und Toleranz verloren gegangen. Paul Clément, Ostermundigen

Zur Leserreaktion «Die falschen Fragen stehen im Raum» von Mathilde Hofkes

Grundsatzentscheid

Die Luftwaffe ist für die Sicherheit des Luftraums verantwortlich. Dazu benötigt sie modernste Mittel. Helikopter, Drohnen, Luftabwehrsysteme und eben auch Kampfflugzeuge. Jedes dieser Systeme hat einen Einsatzauftrag. Sie arbeiten aber im Verbund zusammen. Autonome Sicherung des Luftraumes in jeder Lage ist ein Verfassungsauftrag. Wenn nun der Kredit zur Beschaffung neuer Kampfflugzeuge abgelehnt wird, ist es eben sehr wohl eine Entscheidung, ob wir überhaupt noch eine Luftverteidigung wollen. Bei der Evaluation eines neuen Flugzeuges wird dieses Zusammenarbeiten der Abwehrsysteme eine wichtige Rolle bei der Auswahl spielen. Die Experten und die Politik bestimmen das beste finanzierbare Flugzeug. Markus Signer, Matten

Football news:

Atletico-Verteidiger Jimenez hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Der Klub hat das morgendliche Training vorsorglich abgesagt, bei Atlético-Verteidiger José Jimenez wurde ein Coronavirus festgestellt
Canija über Messi: Leo ist verloren und leidet, wenn sein Team nicht das beste auf dem Platz ist
Lampard bestätigte, dass Torhüter Mehndi bei Chelsea medizinisch untersucht wird
Neymar und Verteidiger Marcel Gonzalez können bis zu 10 Spiele Disqualifikation erhalten
Man City ist der erste Klub, der das 1. Spiel in 10 Saisons in Folge gewonnen hat
Bartomeu hat den Transfer von Suarez zu Atlético suspendiert. Der Wechsel von Barcelonas Stürmer Luis Suarez zu Atlético Madrid verzögert sich nicht. Nach As-Informationen hat der Präsident des katalanischen Klubs, Josep Bartomeu, die Verhandlungen mit dem Madrider Klub ausgesetzt
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