Switzerland

Lausanne löst trotz Niederlage das Playoff-Ticket

MacTavish, der in der Altjahrswoche in Davos mit dem Team Canada den Spengler Cup gewonnen hat, war vor dem Spiel selber gespannt, was mit der Lausanner Equipe auf ihn zukommt. Am Mittwoch war er aus Edmonton in die Schweiz abgeflogen; vor dem ersten Spiel blieb ihm bloss ein Training mit dem neuen Team.

Mit dem Auftakt wird MacTavish nicht zufrieden gewesen sein: Servette führte nach 14 Minuten und Toren von Jonathan Mercier (mit dem ersten Torschuss) und Noah Rod (in Unterzahl) 2:0. Lausanne fand danach besser ins Spiel. Wadim Pereschokow erzielte in der 24. Minute in seinem sechsten Spiel sein erstes Tor.

Im Schlussabschnitt drückte Lausanne sogar auf den Ausgleich, bis eine Undiszipliniertheit von Tim Traber die Partie entschied. Während Trabers Doppelausschluss gelang Roger Karrer das 3:1; später traf Petr Cajka auch noch ins leere Tor (erstes Goal in der National League).

Am Ende gab es doch noch eine gute Nachricht für Craig MacTavish: Trotz der Niederlage kann Lausanne nicht mehr von den Playoff-Plätzen verdrängt werden.

Telegramm:

Keine Zuschauer. - SR Mollard/Urban, Ambrosetti/Progin. - Tore: 2. Mercier (Miranda) 1:0. 15. Rod (Mercier/Ausschluss Winnik!) 2:0. 24. Pereschokow 2:1. 50. Karrer (Tömmernes, Kast/Ausschluss Traber) 3:1. 58. Cajka 4:1 (ins leere Tor). - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 5mal 2 plus 10 Minuten (Traber) gegen Lausanne. - PostFinance-Topskorer: Winnik; Jeffrey.

Genève-Servette: Descloux; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Le Coultre; Völlmin, Mercier; Smons; Caron, Richard, Rod; Miranda, Winnik, Patry; Wick, Berthon, Douay; Fritsche, Kast, Cajka.

Lausanne: Stephan; Grossmann, Genazzi; Nodari, Lindbohm; Heldner, Frick; Oejdemark; Pereschokow, Jeffrey, Kenins; Herren, Jooris, Vermin; Grenier, Bertschy, Moy; Antonietti, Froidevaux, Traber.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Bozon, Fehr, Maillard, Maurer, Riat, Smirnovs und Wingels, Lausanne ohne Almond, Emmerton und Holm (alle verletzt).