Switzerland

Langnauer verlieren erneut: Nur ein Punkt – aber bald viel Geld für die SCL Tigers

Die Emmentaler rehabilitieren sich zwar, das 3:4 nach Verlängerung gegen Davos bedeutet aber dennoch die fünfte Niederlage in Serie.

Engagiert und angriffig: Die SCL Tigers (in der Mitte Flavio Schmutz) sorgen für viel Betrieb vor dem Davoser Tor.

Engagiert und angriffig: Die SCL Tigers (in der Mitte Flavio Schmutz) sorgen für viel Betrieb vor dem Davoser Tor.

Foto: Marcel Bieri (Keystone)

0:5 im ersten, 2:9 im zweiten und 3:4 nach Verlängerung im dritten Spiel: Nein, Davos wird in dieser Saison nicht mehr Langnaus Lieblingsgegner. Immerhin waren die SCL Tigers im dritten Vergleich mit den Bündnern erstmals ein ernst zu nehmender Gegner und nicht mehr derart überfordert, dass sie Mitleid erweckten.

Im Gegenteil, das Heimteam hatte gar mehr vom Spiel. 14:5 lautete das Schussverhältnis im ersten Drittel, gar 31:15 nach 40 Minuten. Langnau war die präsentere und kreativere Equipe, nur mangelte es einmal mehr an Durchschlagskraft.

Und doch fehlte wenig, und die Tigers hätten alle drei Punkte in der Ilfishalle behalten. Davos glich erst drei Minuten vor Schluss der regulären Spielzeit und eher zufällig aus. Zuvor hatten die Emmentaler ausgerechnet in den «Special Teams», in denen sonst so wenig funktionieren will, die Wende herbeigeführt: Topskorer Ben Maxwell traf im Powerplay aus spitzem Winkel, Julian Schmutz reüssierte in Unterzahl. Der Stürmer sass dann auf der Strabank, als Enzo Corvi in der Verlängerung zum 3:4 traf. Ausgerechnet Schmutz – er wird auf die kommende Saison hin nach Davos wechseln.

Es war ein bitteres Verdikt für Langnau, zumal die Unparteiischen in der «Overtime» diverse fragwürdige Entscheide gegen das Heimteam gefällt hatten.

Weiter geht es für die Tigers am Sonntag bei den ZSC Lions. Bis dannzumal wird der Club auch den Antrag für die erste Tranche der A-fonds-perdu-Beiträge des Bundes eingeben. Es geht um die Periode zwischen dem 29. Oktober und 31. Dezember, für jedes der sieben Heimspiele ohne Zuschauer werden die Tigers etwas mehr als 100’000 Franken erhalten.

Nur dürfte es eine gewaltige Herausforderung werden, die daran geknüpfte Bedingung zu erfüllen: Sämtliche Saläre über 148’200 Franken müssen um 20 Prozent gekürzt werden – gerade für Vereine mit ohnehin schon eher tiefen Löhnen ist dies äusserst schwer umsetzbar.

Football news:

Cavani ist wieder im Training und wird wahrscheinlich mit Crystal Palace spielen
Fabio Capello: Juve spielte Rugby gegen Porto. Nur Ronaldo und Chiesa können einen Unterschied in dieser Zusammensetzung machen
Neymar: Ich habe geschrieben, wie ich mich von der Verletzung erholt habe, und habe keine Nachrichten mit den Worten bekommen: Wow, was für ein Profi. Kein einziger PSG-Stürmer Neymar äußerte sich unzufrieden mit der Aufmerksamkeit, die ihm bei seiner Arbeit an der Genesung zukommt
Ole-Gunnar Sulscher: Die Arbeit der Schiedsrichter ist sehr komplex und ohne zusätzlichen Druck. Wir müssen ihre Entscheidungen treffen
Er gibt dem Klub 30% des Einkommens
Trent vergöttert Gerrard von Kindheit an und kam in ein Märchen: Er erhielt von Steven Pflege und Kapitänsbinde. Die Geschichte der schönen Beziehungen
Hazards Genesung nach der Verletzung verzögert sich. Wahrscheinlich wird er am 7.März nicht mit Atlético spielen