Switzerland

Kurzfilmfestival Shnitly zieht Fördergesuch zurück

Das neu lancierte Kurzfilmfestival für Kinder und Jugendliche soll wegen Corona erst nächstes Jahr stattfinden.

«Dieser Schritt ist vernünftig»: Laura Hoffman, Co-Präsidentin des Vereins Shnitly.

«Dieser Schritt ist vernünftig»: Laura Hoffman, Co-Präsidentin des Vereins Shnitly.

Foto: Franziska Rothenbühler

Anfang Juni lag das neue Konzept vor: Das Berner Kurzfilmfestival Shnit, das letztes Jahr mit finanziellen Problemen zu kämpfen hatte, sollte einen Ableger bekommen. Shnitly heisst der Festival-Sprössling; er richtet sich an Kinder und Jugendliche von 4 bis 18 Jahren. Diesen Oktober sollte Shnitly zum ersten Mal stattfinden. Entsprechende Fördergesuche bei Stadt, Kanton und Burgergemeinde wurden vor einem Monat eingereicht (lesen Sie hier mehr über die Lancierung von Shnitly).

Nun sind diese Gesuche aber bereits wieder zurückgezogen worden – noch bevor die Förderstellen sie überhaupt geprüft haben. Laura Hoffman, Co-Präsidentin des Vereins Shnitly, begründet dies mit der derzeitigen unsicheren Lage: «In einem Jahr, in dem sich wegen Corona kaum etwas planen lässt, schien uns das ein vernünftiger Schritt.» Man wolle sich deswegen noch etwas mehr Zeit nehmen, auch um die internen Strukturen zu stabilisieren, ergänzt Co-Präsident Beni Lehmann. An der grundsätzlichen inhaltlichen Ausrichtung von Shnitly ändere sich aber nichts. «Wir möchten unser neues Festival nächstes Jahr lancieren, mit verfeinertem Konzept und hoffentlich in einer Zeit, die weniger unsicher ist.»

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