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Kurioser Cupfinal in Österreich: Okafor-Tor, kaputter Pokal und Jubel mit Abstand

Kurioser Cupfinal in Österreich

Okafor-Tor, kaputter Pokal und Jubel mit Abstand

In Österreich wird wieder Fussball gespielt! Der Cupfinal geht zwar ohne Zuschauer über die Bühne und endet mit einem kaputten Pokal, dafür ist mit Noah Okafor auch ein Schweizer mittendrin dabei.

Die Österreicher lassen sich nicht lumpen! Kaum rollt der Ball wieder, gibts die erste Titelentscheidung. Am Freitagabend wird in Klagenfurt vor leeren Rängen der Cupsieger gekürt. Serienmeister und Titelverteidiger Red Bull Salzburg wird dabei seiner Favoritenrolle mehr als gerecht und setzt sich mit 5:0 gegen den Zweitligisten Austria Lustenau durch.

Mittendrin ist mit Noah Okafor auch ein Schweizer. Der 20-Jährige, der letztes Jahr mit dem FC Basel den Cupsieg feierte, wechselte erst im Winter zu den Bullen und stemmt nun zum zweiten Mal in seiner Karriere einen Pokal in die Höhe. Am klaren Ergebnis ist er massgeblich beteiligt. Die 53. Minute läuft, als die Salzburger den Ball mit aggressivem Pressing erobern. Okafor bringt sich vom Gegner unbemerkt bei der Strafraumgrenze in Position, die Flanke kommt und er versenkt das Leder zum 3:0 in den Maschen.

Gejubelt wird im leeren Stadion mit genügend Abstand. Auch als der Pokal in die Höhe gestemmt wird, kommen sich die Spieler nicht zu nahe. Jeder nimmt sich seine Medaille selber, selbst die Trophäe wird nicht überreicht. Und die Fans? Die fiebern und feiern ebenfalls auf besondere Art und Weise mit. Das Public Viewing findet in Corona-Zeiten im Auto-Kino statt.

So souverän wie auf dem Platz haben sich die Salzburger beim Feiern ihres siebten Cupsieges indes nicht gezeigt. Wie die «Krone» berichtet, hat der Pokal das Ganze nicht unbeschadet überstanden, ein Stück ist abgebrochen. (bir)

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