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Kroaten-Messi Ante Coric: So will FCZ-Breitenreiter Ex-Wunderkind wieder gross machen

Die Vorschusslorbeeren: gigantisch. Der Druck: immens. Das war 2018, als Ante Coric (heute 24) zum «Kroaten-Messi» hochgejubelt wird und für 8 Mio. von Zagreb zur AS Roma wechselt.

Drei Jahre danach: Es ist das Kleinfeld in Kriens, als Coric als Joker sein erstes Pflichtspiel für den FCZ bestreitet. Wunderdinge gelingen ihm in seinen 30 Minuten aber keine.

Der Unterschied zu früher: Vom Spielmacher mit dem riesigen Talent werden beim FCZ auch keine Wunderdinge erwartet. Momentan zumindest nicht.

Trainer André Breitenreiter: «Ante ist ein spezieller Fall. Er galt als grösstes Juwel Europas. Doch er hat schwere Zeiten hinter sich und war auch oft verletzt.»

Coric ist ein Joker in der Kaderplanung

Der hochgelobte Kroate kam bei Roma nur zu zwei Serie-A-Einsätzen, wurde danach zu Almeria nach Spanien, zu Venlo nach Holland und zu Olimpija Ljubljana nach Slowenien ausgeliehen. Nun Zürich, die vierte Leihstation. Doch Breitenreiter versichert, dass jetzt eine neue Herangehensweise Coric wieder gross machen soll.

Der Kroate wurde bei seinen bisherigen Leihstationen immer als grosser Heilsbringer gefeiert und dementsprechend forciert. «Er wurde immer über 90 Minuten gepusht und hat sich dann wieder verletzt. Doch man muss Geduld haben. Es ist sehr wichtig, ihn sehr behutsam aufzubauen», sagt der FCZ-Coach.

Deshalb sei für den zentralen Mittelfeldspieler mit seiner Dribbelstärke noch gar keine Rolle im Team vorgesehen. Das Credo: Wenn er sich zur Verstärkung entwickelt, gut. Wenn aber nicht, dann klafft dennoch keine Lücke im Team.

Ob nun Coric am Dienstag gegen Servette sein schlummerndes Potenzial erstmals in der Super League zeigt?

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