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Kommentar zu Valentin Stocker: FCB-Präsident Burgener bekämpft nur die Symptome

Die Clubführung dürfte sich von der Suspendierung Valentin Stockers Signalwirkung erhoffen. Doch es ist zu bezweifeln, dass dadurch die Mannschaft und das Vertrauen in die Clubführung gestärkt wird.

Mehr Sündenbock als Wurzel allen Übels: Valentin Stocker.

Mehr Sündenbock als Wurzel allen Übels: Valentin Stocker.

Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus).

Valentin Stocker ist beurlaubt. Und er wird es wohl bleiben, solange Ciriaco Sforza Trainer ist. Wenn beim FC Basel die Rede von zu führenden Gesprächen ist, dann dürfte es sich dabei um den Versuch handeln, den Vertrag mit dem 31-jährigen Angreifer aufzulösen. Neuer Captain ist Pajtim Kasami.

Die Clubverantwortlichen haben auf das 2:6 gegen Winterthur und die anhaltende Phase der sportlichen Misere reagiert, indem sie das erste Gesicht der Mannschaft entfernten.

Warum? Die Vermutung liegt nahe, dass Stockers Äusserungen in den vergangenen Wochen weder FCB-Besitzer Bernhard Burgener noch CEO Roland Heri genehm waren. Denn zwischen den Zeilen schimmerte stets Kritik durch. Ob man diese in Richtung Sforza oder Clubführung interpretierte, ist einerlei, zumal es zuerst Burgener und Heri sind, welche die Trainerwahl in der Sportkommission verantworten und weiter verteidigen.

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