Switzerland

Kommentar zu «Sofagate» in Ankara : Der Pflock

EU-Ratspräsident Charles Michel gab in Ankara ein miserables Bild ab: Statt beherzt einen Sessel für die desavouierte Ursula von der Leyen zu verlangen, hockte er neben Erdogan und tat nichts.

Für Ursula von der Leyen bleibt nur das Sofa: Charles Michel und Recep Tayyip Erdogan zeigen, wer hier das Sagen hat.

Für Ursula von der Leyen bleibt nur das Sofa: Charles Michel und Recep Tayyip Erdogan zeigen, wer hier das Sagen hat.

Foto: Keystone

Am vergangenen Dienstag waren EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident Charles Michel beim türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu Gast.

Nach dem zweistündigen Besuch in Ankara ereignete sich an der Pressekonferenz eine würdelose Szene: Es standen bloss zwei statt drei Sessel bereit. Erdogan und Michel setzten sich, von der Leyen stand hilflos da, sagte «Ähm» und nahm dann links auf deutlich entfernten Sofa Platz.

Der Vorfall erhielt in den sozialen Medien umgehend den Namen «Sofagate», was harmlos und herzig klingt. Wahrscheinlicher ist, dass es sich dabei um eine nicht ganz zufällige Desavouierung der EU und eine nicht ganz zufällige Demütigung der Kommissionspräsidentin aufgrund ihres Geschlechts handelte.

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