Switzerland

KOMMENTAR - Die 99-Prozent-Initiative liefert viel Klassenkampf und wenig Handfestes

Die Jungsozialisten wollen eine «gerechte Besteuerung» des Kapitals. Das ist ein legitimes Anliegen. Doch wer es einbringt, sollte auch sagen, was er damit meint. Das ist bei der 99-Prozent-Initiative nicht der Fall.

Die Schweiz zieht viele Vermögende an. Die Jungsozialisten wollen sie nun schärfer besteuern. (Bild: Strassenszene in St. Moritz.)

Die Schweiz zieht viele Vermögende an. Die Jungsozialisten wollen sie nun schärfer besteuern.
(Bild: Strassenszene in St. Moritz.)

Christian Beutler / Keystone

Dass Sozialisten mit dem Kapital auf Kriegsfuss stehen, weiss man spätestens seit Karl Marx. In seinem Hauptwerk, «Das Kapital», lässt er kein gutes Haar am «geldheckenden Geld». Über 150 Jahre nach dem Erscheinen des Buchs erweisen die Schweizer Jungsozialisten dem deutschen Gesell­schaftstheoretiker ihre Ehre. Auch für die Juso gibt es eine moralisch ehrwürdige Form von Einkommen, nämlich jene durch Arbeit, und eine minderwertige, also jene durch Kapital. Diese etwas abgedroschen wirkende Zweiteilung steht Pate für die 99-Prozent-Initiative, die der Ständerat am Dienstag behandelt hat. Die Initiative fordert, die Kapitaleinkommen ab einem gewissen Schwellenwert eineinhalbmal so stark zu besteuern wie Lohneinkommen.

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