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Karneval in São Paulo: Diplo-Show von Schiesserei unterbrochen

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Der DJ befand sich auf einem Karneval-Wagen, als es im Publikum zu einer Auseinandersetzung kam. Jetzt äussert sich Diplo auf Instagram zum Vorfall.

DJ und Produzent Diplo, der diese Woche anlässlich des Karnevals in Brasilien unterwegs ist, musste am Dienstag seinen Auftritt auf den Strassen von São Paulo abbrechen. Der Grund: eine Schiesserei im Publikum.

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Diplo wenige Tage zuvor am Karneval in Salvador:

Laut UOL.com hat ein Mann versucht, einem anderen Konzertbesucher die Goldkette vom Hals zu reissen. Dieser habe eine Waffe gezückt und ihm in den Bauch geschossen. Weiter soll er auch einer Frau, die möglicherweise mit dem Dieb unterwegs war, in den Oberschenkel geschossen haben.

Security eilte sofort zu Diplo

Die Szene ereignete sich, als der 41-Jährige gerade sein DJ-Set auf einem Karneval-Wagen begonnen hatte. Als die Schüsse abgefeuert wurden, sei die Security sofort zu Diplo geeilt.

«Jemand hörte einen Schuss und forderte die Leute auf der Bühne dazu auf, sich zu ducken», so Amauri Nehn, ein Fotograf, der die Szene festhielt, gegenüber UOL.com. «Als sich alles beruhigt hatte, entfernten die Sicherheitsleute Diplo vom Wagen.»

Der DJ selbst bestätigte die Schiesserei nun auf seinem Instagram-Account. Er teilte die Bilder, die der Fotograf von den Geschehnissen postete, und schrieb: «Das ist ein hartes Land. Es ist kugelsicher, vielleicht sogar unbesiegbar. Definitiv gesegnet.»

Er wollte eine Viertelstunde später weitermachen

Weiter verrät Diplo, dass er nach Absprache mit den medizinischen Teams vor Ort nur 15 Minuten später wieder bereit gewesen sei, sein Set fortzusetzen. Das Wetter spielte jedoch nicht mehr mit. «Es fing an zu donnern und zu blitzen – als ob Brasilien geweint hätte», erklärt der Musiker in seinem Post und verspricht: «Wir sehen uns nächstes Jahr, São Paulo.»

In einem Kommentar schreibt der US-Amerikaner zudem: «Ich weiss, dass Brasilien von Aussenstehenden als gefährlich wahrgenommen wird, aber ich komme seit 20 Jahren hierher und habe diese Art von Gewalt noch nicht erlebt.»

(zen)