Switzerland

Interview mit der neuen SP-Spitze: «Kitas als Service Public? Unbedingt!»

Gemeinsam wollen sie die Schweizer Sozialdemokratie in die Zukunft führen: Im Interview sagen Cédric Wermuth und Mattea Meyer, warum sie zwar für den EU-Beitritt, aber gegen das Rahmenabkommen sind. Welche familienpolitischen Pläne sie wälzen. Und warum die SVP nicht mehr die Gegnerin ist, die sie einmal war.

Am 17. Oktober werden Cédric Wermuth und Mattea Meyer aller Voraussicht nach als neue SP-Präsidenten gewählt.

Am 17. Oktober werden Cédric Wermuth und Mattea Meyer aller Voraussicht nach als neue SP-Präsidenten gewählt.

Foto: Adrian Moser

In zwei Wochen werden Sie die SP-Spitze übernehmen. Der Zeitpunkt ist speziell: Die Schweiz scheint nach links zu rutschen. Bloss kann Ihre Partei nicht davon profitieren.

Meyer: Wenn Sie die Wahlniederlage vor einem Jahr ansprechen: Ja, das tat weh. Aber wir sind immer noch die stärkste linke Kraft in der Schweiz. Und wir konnten seit den Wahlen im Parlament viele Erfolge erzielen. Das stimmt mich zuversichtlich. Wermuth: Zuerst kommt sowieso immer der politische Inhalt. Meine ersten acht Jahre in Bern waren wirklich frustrierend. Wir haben sehr oft verloren, meist deutlich. Das hat brutal gedreht. Die Stimmung ist jetzt ganz anders, nicht nur im Parlament, auch auf der Strasse. Das hat auch der letzte Abstimmungssonntag gezeigt. Dieser Wandel er ist entscheidend. Nicht, dass wir ein paar Sitze an die Grünen abgeben mussten.

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