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Gegen Federers Bauprojekt in Rapperswil ist die nächste Einsprache eingetrudelt

Auf dieser schönen Wiese soll bald ein schönes Häuschen für die Federers stehen. Bild: KEYSTONE

Gegen Federers Bauprojekt in Rapperswil ist die nächste Einsprache eingetrudelt

Die Gewässerschutzorganisation Aqua Viva hat gegen eine Altlastensanierung auf dem Baugrundstück von Tennisprofi Roger Federer in Rapperswil-Jona Einsprache erhoben. Aqua Viva will damit den Schutz des Zürichsees und des Seeufers sicherstellen.

Die Bauverwaltung der Stadt Rapperswil-Jona bestätigte am Dienstag entsprechende Medienberichte. Roger und Mirka Federer bauen derzeit auf einem 16'000 Quadratmeter grossen Grundstück am See in der Kemprater Bucht ein Haus. Eine Altlastensanierung wegen Schutts einer ehemaligen Ziegelei verzögert das Projekt.

Hier liegt Federers Grundstück. quelle: google maps

Gegen diese Sanierung hat die Gewässerschutzorganisation Aqua Viva bei der Stadt Rapperswil-Jona eine Einsprache eingereicht. Sie macht damit vom Verbandsbeschwerderecht Gebrauch. Die von der Bauherrschaft eingereichten Unterlagen seien lückenhaft, begründete Aqua Viva den Schritt.

Eine Altlastensanierung könne im See und im Uferbereich eine Gefährdung darstellen. Mit der Einsprache wolle man den Schutz des Gewässers und des Seeufers sicherstellen. Die Sache ist derzeit bei der Bauverwaltung hängig.

Eine weitere Einsprache des Vereins Rives Publiques gegen die Altlastensanierung wurde zurückgezogen. Der Westschweizer Verein, der sich in der ganzen Schweiz für durchgehend öffentliche Seeuferwege einsetzt, will dieses Ziel aber auch in Rapperswil-Jona weiterverfolgen. Rives Publiques hat in Rapperswil-Jona kein Verbandsbeschwerderecht.

Bei Federers Liegenschaft in der Kempratener Bucht sind die Bagger bereits aufgefahren. Für 20 Millionen Franken sollen bis 2021 mehrere ein- bis zweistöckige Bauten entstehen. (pre/sda)

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