Switzerland

Französischer Wirtschaftsverband: Geben der Erpressung nicht nach

Medef sei "völlig solidarisch mit der französischen Regierung", so der Verbandschef. "Ich fordere die Unternehmen auf, sich der Erpressung zu widersetzen und diesen Boykott vorerst leider zu ertragen." Der Streit zwischen Frankreich und den anderen Ländern war wegen der Debatte um das Zeigen und Veröffentlichen von Mohammed-Karikaturen entflammt.

Hintergrund sind Aussagen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron nach dem brutalen Mord an einem Lehrer in Frankreich. Macron hatte die Meinungsfreiheit verteidigt und sich auf die Seite derjenigen gestellt, die Karikaturen zeigen oder veröffentlichen wollen.

Frankreich werde nicht "auf Karikaturen und Zeichnungen verzichten, auch wenn andere sich davon zurückziehen", sagte Macron bei einer Gedenkfeier zu Ehren des getöteten Samuel Paty. Dieser hatte Mohammed-Karikaturen im Unterricht gezeigt und war auf offener Strasse getötet und danach enthauptet worden. Die islamische Tradition verbietet es, den Propheten Mohammed abzubilden.

Mehrere arabische Länder hatten am Sonntag einen Boykott begonnen. Händler in Jordanien, Kuwait und Katar nahmen französische Waren aus ihren Filialen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan warf Macron zudem Islamfeindlichkeit vor und zweifelte an dessen geistiger Gesundheit. Paris rief aus Protest seinen Botschafter aus Ankara zurück.

Football news:

Todin erinnert sich an die Euro 2004: Er hätte sich beinahe in die Fugen geschlagen, sich gegen den jungen Cristiano verteidigt und die Aufregung des Brückenbauers verstanden
Gareth Southgate: Wir dürfen keine Fußball-Snobs sein. Englands Trainer Gareth Southgate hat sich für das Spiel seiner Mannschaft gegen Kroatien 2020 ausgesprochen
Leonid Slutsky: Immer noch sicher, dass die Nationalmannschaft von Finnland-der Außenseiter unserer Gruppe. Sie hatten großes Glück gegen Dänemark
Ich bin kein Rassist! Arnautovic entschuldigte sich für Beleidigungen gegen Spieler aus Nordmazedonien
Gary Lineker: Mbappé ist ein Weltstar, er wird Ronaldo ersetzen, aber nicht Messi. Leo macht Dinge, die andere nicht können
Der spanische Fan fährt seit 1979 zu den Spielen der Nationalmannschaft. Er kam mit der berühmten Trommel zur Euro (hätte ihn während des Lockdowns verlieren können)
Ronaldo hat bei der Pressekonferenz die Sponsorencoca Cola weggeräumt. Cristiano ist hart gegen Zucker - wirbt nicht einmal damit Und verbietet dem Sohn, Limonade zu trinken