Switzerland

FBI nahm Epsteins Ex-Partnerin fest: Gishlaine Maxwell versteckte sich in diesem Luxus-Waldanwesen

Nach dem Tod des wegen Sexualverbrechen verurteilten Jeffrey Epstein (1953–2019) im vergangenen Sommer war sie wie vom Erdboden verschluckt. Keiner wusste, wo sich Ghislaine Maxwell (58) aufhielt. Fast keiner. Das FBI spürte die Frau, die laut den Ermittlern dem pädophilen Milliardär minderjährige Mädchen besorgt haben soll, auf, um sie am Donnerstagmorgen zu verhaften.

Maxwell hatte sich auf einem luxuriösen wie abgelegenen Waldanwesen in den Bergen von New Hampshire versteckt. Dieses ist nur durch einen steilen, ungepflasterten Waldweg zu erreichen, der für Unbefugte durch zwei Metalltore gesichert war. Der nächste Ort ist ein 2000-Seelen Dorf namens Bradford und liegt rund 20 Minuten Autofahrzeit entfernt.

Die Anwohner ahnten nicht, welche berüchtigte Nachbarin seit letztem Dezember ganz in ihrer Nähe lebte. Maxwell hatte die luxuriöse Holzvilla im Tudor-Stil mit umliegenden 63 Hektar Land über eine GmbH namens Granite Reality LLC erworben. Die 1,07 Millionen Dollar in Cash überbrachte ein Anwalt namens Jeffrey Roberts, der die GmbH im November 2019 gegründet hatte – mit Adresse in einem Bürogebäude in Boston. Dort ist Roberts Anwaltskanzlei «Nutter McClennen & Fish» ansässig.

Maxwell nahm falschen Namen an

Maxwell versteckte sich die letzten acht Monate auf ihrem Grundstück und liess sich Lieferungen unter falschen Namen bringen. Sie änderte ihre Telefonnummer und ist seither unter dem Alias «G Max» gemeldet. Dennoch wusste die amerikanische Bundespolizei, wo sie sich aufhielt. FBI-Sprecher William Sweeney verriet in einer Pressekonferenz: «Wir haben Maxwell schon seit einiger Zeit diskret überwacht.»

Es wurde nach monatelangen Ermittlungen Anklage gegen die millionenschwere Society-Frau erhoben. Zu den Vorwürfen gehören «Anwerbung von Minderjährigen zum Sex» und «Transport von Minderjährigen für kriminelle sexuelle Aktivitäten». Die Staatsanwaltschaft hat drei Zeuginnen, die Maxwell zwischen 1994 und 1997 zum Missbrauch durch Epstein «abgerichtet» haben soll. Als Höchststrafe drohen Maxwell 75 Jahre Gefängnis. (ds)

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