Switzerland

EVZ in zweiter Quarantäne: So trainieren die drei immunen Zuger

Der EVZ ist die erste Mannschaft, die nach einem positiven Covid-Test eines Spielers vom Kantonsarzt zum zweiten Mal in Quarantäne geschickt worden ist. Mit einer Ausnahme: Den Spielern und Staff-Mitgliedern, die Ende Oktober bereits positiv waren, bleibt die Quarantäne erspart.

Zu ihnen gehört auch Trainer Dan Tangnes (41). Der Norweger kommt sogar um die dritte Quarantäne herum, denn im Sommer musste er nach der Rückkehr aus seiner Wahlheimat Schweden bereits zehn Tage zuhause bleiben. So ist er einerseits froh, dies nicht zum dritten Mal durchstehen zu müssen. Sagt aber andererseits: «Ich befinde mich irgendwie zwischen normalem und ungewöhnlichem Alltag.»

Für die Academy im Einsatz

Er selbst könnte die Trainings zwar leiten – aber derzeit stehen ihm nur drei NL-Akteure zur Verfügung. Deshalb hat man entschieden, dass das Trio nun mit dem Swiss-League-Team aufs Eis geht und auch die heutige Partie gegen La Chaux-de-Fonds bestreitet.

Tangnes, der sich das Training gestern von der Tribüne aus angesehen hat, hofft, dass seine Mannschaft bald wieder anwächst. Denn heute Dienstag werden die Spieler erneut getestet. Je nach Ergebnissen hängt es vom Kantonsarzt ab, ob und wie die Zuger wieder ins Training dürfen. Zum Beispiel in einer «Quarantäne light» wie einst schon die Tessiner, in der sich Lugano- und Ambri-Spieler nur zwischen Zuhause und der Eishalle bewegen durften. Beim EVZ rechnet man allerdings damit, dass die zehntägige Quarantäne bestehen bleibt.

«Wir nehmen es Tag für Tag», so Tangnes, dessen Energie-Level noch nicht jenes von vor der Covid-Infektion erreicht hat. Es sei auch für die Spieler extrem schwierig, einen Rhythmus zu finden. «Sie wollen Spiele bestreiten.» Dafür werden sie hungrig nach Hockey sein.

Übrigens: Der EVZ hat das erste Spiel nach der ersten Quarantäne – wie so viele andere betroffene Teams – gewonnen.

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