Switzerland

Erinnerungen an die Aebi-Fabrik: Als die Mitarbeiter noch eine Familie waren

In den Produktionshallen der ehemaligen Maschinenfabrik Aebi in Burgdorf war es lärmig und staubig. Trotzdem erinnert sich Ruedi Friedli mit Nostalgie an das Gebäude, das vor einem halben Jahr abgebrochen wurde.

Ruedi Friedli steht just an jener Stelle, an der bis im letzten Sommer die Passerelle der Maschinenfabrik Aebi über die Lyssachstrasse führte.

Ruedi Friedli steht just an jener Stelle, an der bis im letzten Sommer die Passerelle der Maschinenfabrik Aebi über die Lyssachstrasse führte.

Foto: Adrian Moser

Etwas Wehmut überkam Ruedi Friedli schon, als er vor gut einem halben Jahr mitansehen musste, wie seine frühere Wirkungsstätte Stück um Stück dem Erdboden gleichgemacht wurde. Erinnerungen wurden wach. Erinnerungen an seinen ersten Arbeitstag in der Maschinenfabrik Aebi & Co AG an der Lyssachstrasse in Burgdorf.

Der Wechsel von der kleinen Firma Hermann Roth in Rüedisbach, wo Friedli seine Ausbildung zum Landmaschinenmechaniker absolviert hatte, zur grossen Maschinenfabrik Aebi hätte grösser nicht sein können. In seinem Lehrbetrieb reparierte er die Landmaschinen nicht nur in der Werkstatt, sondern er musste ab und an, und bei jedem Wetter, hinaus ins Gelände. Er eilte Landwirten zu Hilfe, deren Traktoren und Arbeitsgeräte ihren Dienst versagten. «Bei Aebi war das komplett anders», erinnert sich Ruedi Friedli und ergänzt, «ich kam in eine riesengrosse Firma, in der sehr viele Leute gearbeitet haben. Es war eine richtige Fabrik.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Football news:

Laporte über Messi: Barcelona ist eine Familie. Ich hoffe, das wird dazu beitragen, dass der beste Fußballer der Geschichte im Klub bleibt
Manchester-Derby in einer verlassenen Stadt: Fans statt Spieler treffen auf ihre Autos, Zintschenko gibt ein Interview auf Russisch, Sulscher bricht die Serie von Pep Guardiola ab. Eineinhalb Stunden vor dem Start des Manchester-Derby am Rande des Feldes wurde nur über das Geschehen 60 km westlich gesprochen: Was ist los an der Anfield Road?!
Laporte über die Wahl zum Präsidenten von Barça: Der Klub muss wieder glücklich und nachhaltig werden, hat sich Joan Laporte nach seiner Wahl zum Präsidenten des FC Barcelona geäußert. Der FC Barcelona muss wirtschaftlich wieder glücklich und nachhaltig werden. Vor uns stehen viele Ziele, und wir werden sie sicher erreichen. Dafür müssen wir alle zusammenarbeiten, wir haben eine wunderbare Familie
Liverpool gewann an der Anfield Road in 8 Liga-Spiele in Folge zum ersten mal seit 1952
Pioli über Mailand: Stolz, dass wir eine junge Mannschaft haben, aber Stabilität brauchen
Laporte wurde erneut Präsident von Barcelona. Mit ihm nahm der Klub 6 Trophäen im Jahr 2009
Mourinho über 4:1 mit Palas: Gute Woche. Wenn man in der letzten Minute der ersten Halbzeit fehlt, gibt es eine Tendenz, in die Umkleidekabine zu gehen und die zweite Halbzeit mit Bedauern über das verpasste Tor zu beginnen