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Switzerland

Energy Challenge: 5 Gründe, sich auf den Herbst zu freuen

Lange Flugreisen und Autofahrten belasten die Umwelt aufgrund des hohen Energieverbrauchs, CO2-Emissionen und weiteren Schadstoffausstössen massiv. Allein der internationale Flugverkehr macht gut acht Prozent des Gesamtenergieverbrauchs in der Schweiz aus, und Schweizer fliegen weltweit am meisten. Ferien im eigenen Land sind jedoch deutlich besser für die Umwelt als Fernreisen, und die Schweiz hat sowohl punkto Natur als auch Kultur viel zu bieten. Dies belegen nicht zuletzt über eine Million mit dem Hashtag #inlovewithswitzerland oder #verliebtindieschweiz versehene Instagram-Bilder. Zu den beliebtesten Motiven gehören neben Bergen, Seen und idyllischen Dörfchen auch imposante Bauwerke, traditionelle Veranstaltungen sowie landestypische Gerichte. Hier gibt es fünf Gründe, wieso es sich lohnt, die Herbstferien in der Schweiz zu verbringen.

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Wandern: In der Schweiz wartet ein insgesamt über 62'000 Kilometer langes Wanderwegnetz darauf, erkundet zu werden, und praktisch jedes Wandergebiet innerhalb der Landesgrenzen ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln in weniger als einem halben Tag erreichbar. Die Optionen für Tageswanderungen sind in allen Sprachregionen schier endlos. Wer die Verpflegung selbst mitbringt, kann für wenig Geld einen unvergesslichen Tag in den Bergen verbringen. An vielen Herbsttagen ist es noch immer angenehm warm, aber die Sonne knallt ab September meistens nicht mehr unerbittlich vom Himmel und lässt Wanderer bereits bei der kleinsten Steigung schwitzen.

Panoramasichten: Die Luft ist im Herbst am klarsten und man hat dadurch die beste Weitsicht. An besonders klaren Tagen kann das Panorama von den Jurahügeln beispielsweise vom Säntis bis zum Mont Blanc reichen. Ausserdem sind im Herbst in vielen Gebieten Tiere zu beobachten, die sich auf den Winter vorbereiten und dafür in tiefere Lagen hinunterkommen. Sind Naturfreunde entweder allein oder in kleinen Gruppen unterwegs und machen nicht allzu viel Lärm, erhöhen sich die Chancen, Steinböcke, Gämsen oder Murmeltiere zu Gesicht zu bekommen. Die Bäume in ihren bunten Blätterkleidern geben ein einmaliges Bild ab und locken neben Wanderern und Tierfreunden auch Hobbyfotografen in die Natur.

Saisonale Speisen: Früchte und Gemüse aus der Region sind besonders umweltfreundlich, wenn sie Saison haben. Im Herbst ist die Zeit von Kürbis, Pilzen, Wildfleisch, Marroni und Brombeeren. Insbesondere für Kürbisse und Pilze gibt es Hunderte Kombinations- und Zubereitungsmöglichkeiten. Wie wäre es beispielsweise mit Kürbis-Ravioli, Kürbis-Walnuss-Pasta oder Pilzragout? Bei schlechtem Wetter kann es verlockend sein, etwas länger in der Küche zu stehen und für Freunde oder Familie herzhafte Gerichte zuzubereiten.

Veranstaltungen: Auch wenn die Festival-Saison meistens mit dem Sommer endet, ist im Herbst einiges los in der Schweiz. Im September finden zum Beispiel in zahlreichen Berggemeinden Alpabzüge statt. Bauern holen ihre Kühe, Schafe und Ziegen zum Überwintern ins Tal zurück, wo das Vieh in Ställen überwintert. Besondere Hingucker bei Alpabzügen sind bunt geschmückte Kühe, die im Dorf feierlich empfangen werden. Nach dem Umzug gibt es oftmals Festwirtschaftsbetrieb mit Live-Musik. Von September bis Oktober ist Weinlese und viele Winzer sind froh um freiwillige Helfer. Die meisten Weingüter bieten zudem Führungen und Degustationen an. Wenden Sie sich entweder an das Tourismusbüro der entsprechenden Region oder rufen bei den Winzern selbst an, um einen Termin zu vereinbaren. Museen warten im Herbst und Winter vielfach mit den Kunsthöhepunkten des Jahres auf und nach einem in der Regel eher ruhigen Sommer geben Opernhäuser und Theater nun das Programm für das neue Jahr bekannt. Ausserdem hat die Eishockey-Saison 2019/20 kürzlich begonnen und die kühleren Temperaturen nach Einbruch der Dunkelheit rechtfertigen den Besuch von Sport-Bars umso mehr.

Ruhe: Während der Sommerferien herrscht in Schweizer Städten, auf den bekanntesten Berggipfeln, in Badis, Freiluftkinos und Gartenrestaurants Hochbetrieb. Sobald es etwas kühler wird, bleibt der Grossandrang an den meisten Orten aus und sogar Touristenmagnete wie der Cauma-See, das Berggasthaus Äscher im Appenzell oder der Pilatus können besucht werden, ohne dass man für das perfekte Foto Schlange stehen muss.

Worauf freuen Sie sich im Herbst am meisten? Teilen Sie es uns in den Kommentaren mit.

(sts)

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